Monatsarchive: Januar 2010

Bereits 35.000 Tickets für das Derby verkauft

Tolle Kulisse zum Spiel der Fortuna gegen MSV am Sonntag
4.678 Tage mussten die Fans warten, bis der MSV Duisburg endlich wieder bei einem Meisterschafspflichtspiel zu Gast in der Landeshauptstadt ist: Am kommenden Sonntag empfängt das Team von Chefcoach Norbert Meier ab 13.30 Uhr die „Zebras“ in der ESPRIT arena und die bisherige Nachfrage nach Eintrittskarten verspricht eine großartige Kulisse. Bis zum Wochenende waren mehr als 35.000 Tickets verkauft, aber noch sind weiterhin ausreichende Kapazitäten vorhanden, um das Spiel live und vor Ort zu verfolgen.
Zum letzten Mal trafen beide Clubs in der Bundesliga-Saison 1996/1997 aufeinander. Nachdem die Duisburger durch einen Spieler namens Marcus Marin zur Halbzeit in Führung gelegen hatten, egalisierte Rudi Istenic in der 66. Minute und besorgte damit gleichzeitig den Endstand. Für die Fortunen war dieses Unentschieden zu wenig, denn nach diesem 28. Spieltag rutschten die Flingeraner auf den 16., den ersten Abstiegsplatz, von dem sie sich bis zum Schluss nicht mehr entfernen sollten. Somit musste die seinerzeit von Rudi Wojtowicz trainierte Mannschaft den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, während der MSV in der Beletage des deutschen Fußballs verblieb.
Knapp 13 Jahre später treffen die beiden Vereine als Spitzenmannschaften der 2. Bundesliga aufeinander. Das Hinspiel hatten die Ruhrstädter – für die Fortunen so deutlich wie in keiner zweiten Partie der laufenden Saison – mit 3:0 für sich entschieden. Es ist daher nachvollziehbar, dass Lambertz und Co. sich revanchieren wollen.
Tickets für die Begegnung gibt es weiterhin in den über 20 Vorverkaufsstellen als auch in der Geschäftsstelle der Fortuna am Flinger Broich.
In der nachfolgenden Woche sind die Rot-Weißen zu Gast beim nächsten Spitzenteam der Liga, dem FC Augsburg (So., 14.02.2010 – 13.30 Uhr). Der Vorverkauf hierfür beginnt, wie angekündigt, am Montag. Das Kontingent wird rund 2.000 Stehplätze (Vollzahler 13,20 Euro / ermäßigt 11 Euro) und 1.000 Sitzplätze (24,20 Euro) umfassen.
Ebenfalls angefordert sind bereits die Tickets für die Partie bei FSV Frankfurt (Sa., 13.03.10 um 13 Uhr).

Quelle: Fortuna Düsseldorf

Deutsche Tischtennis Liga Borussia bleibt in Erfolgsspur

Nach dem Erfolg am vergangenen Freitag im Champions League Viertelfinale gegen Roskilde gewann Borussia Düsseldorf am Nachmittag auch in der Deutschen Tischtennis Liga beim TTC Zugrücke Grenzau. Mit einem 3:2-Erfolg über die Westerwälder setzte der deutsche Rekordmeister seine Siegesserie fort und bleibt mit nunmehr 18:2 Punkten Tabellenführer Fulda (20:4) auf den Fersen.

Trotz des heiß umkämpften Matches in Dänemark, bei dem den Borussen alles abverlangt wurde, zeigten sich die Landeshauptstädter heute gut erholt und waren den Gastgebern zunächst überlegen. Seiya Kishikawa zeigte dies eindrucksvoll im Auftaktmatch gegen seinen Landsmann Kenji Matsudaira, der nach guten Leistungen bei seinen beiden bisherigen Einsätzen für Lucjan Blaszczyk ins Team gekommen war. Nach zwei überlegen gewonnen Sätzen ließ es Kishikawa etwas ruhiger angehen und kassierte das 1:2, legte aber in Durchgang vier wieder eine Schippe drauf und besiegte Matsudaira am Ende sicher mit 3:1.

Im Duell der beiden deutschen Nationalspieler Patrick Baum und Christian Süß gewann der Düsseldorfer glatt mit 3:0, die einzelnen Sätze jedoch stets mit nur zwei Punkten Differenz. Beide Akteure boten den Zuschauern in der ausverkauften Zugbrückenhalle eine Partie auf Augenhöhe, in der Süß dank seiner Aufschlag-Rückschlag- und auch Nervenstärke der verdiente Sieger war. “Es war ein knappes Match, das ich aber zurecht gewonnen habe, da ich in den entscheidenden Phasen cool geblieben bin”, sagte der 24-Jährige.

Anschließend unterlag Trinko Keen wie im Hinspiel dem Tschechen Tomas Pavelka mit 2:3, ließ dabei aber einige Möglichkeiten zum Sieg ungenutzt. Borussia-Trainer Dirk Wagner: “Bei Trinko haben sich heute Licht und Schatten abgewechselt. Er Kampfgeist gezeigt, aber es hat nicht gereicht.”

So hoffte man bei den Borussia-Verantwortlichen damit, dass im Spiel der beiden “Einser” Süß den Sack nun zumachen würde. Doch zur Überraschung aller unterlag der Weltranglisten-31. dem jungen Japaner mit 1:3, so dass die Borussia erstmals in dieser Saison ins Doppel musste. Im Abschlussmatch schafften es die beiden Doppel-Spezialisten Keen und Kishikawa schließlich, den dritten und siegbringenden Punkt für die Düsseldorfer einzufahren.

“Das war das zweite enge Match innerhalb von zwei Tagen. Es waren zwei Arbeitssiege, die aber auch gezeigt haben, dass wir kämpfen können und wenn es drauf ankommt, auch solche Nervenspiele gewinnen können”, so Wagner.

Die Ergebnisse im Überblick:

Kenji Matsudaira – Seiya Kishikawa 1:3 (6:11, 7:11, 13:11, 6:11) Patrick Baum – Christian Süß 0:3 (9:11, 10:12, 12:14) Tomas Pavelka – Trinko Keen 3:2 (11:9, 11:8, 9:11, 10:12, 11:8) Matsudaira – Süß 3:1 (11:8, 8:11, 11:9, 11:5) Baum/Blaszczyk – Keen/Kishikawa 1:3 (11:13, 6:11, 11:9, 9:11)

Sturla Asgeirsson kehrt mit der Bronze-Medaille nach Düsseldorf zurück

2008 gewann die isländische Nationalmannschaft die Silbermedaille in Peking, 2010 die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in Österreich. Der Erfolgstrainer der Isländer heißt Gudmundur Gudmundsson. Am heutigen Sonntagnachmittag gewann das Team um den Düsseldorfer Sturla Asgeirsson das Spiel um Platz 3 vor 9.000 Zuschauern in der Wiener Stadthalle gegen Polen mit 29:26 (18:10). Der Linksaußen der HSG Düsseldorf wird am Mittwoch mit der Bronzemedaille in der Landeshauptstadt erwartet.

Bereits in der Hälfte sah es ganz danach aus, als wenn die Mannen von der Insel aus Feuer und Eis die nächste Medaille gewinnen würden. Die 1:0-Führung der Polen drehte das Team um Sturla Asgeirssson, der in seinem achten EM-Spiel ohne Treffer blieb, und führte nach neun Minuten mit 4:1. Island bot eine großartige Leistung, stand blendend in der Deckung und so zog das Team von Gudmundur Gudmundsson weiter auf und davon. Über 9:4 in der 17. Minute ging es mit einer 18:10-Führung in die Halbzeitpause.

Im zweiten Durchgang konnte sich Polens Keeper Slawomir Szmal steigern und sorgte mit seinen Paraden für die Aufholjagd. In der 41. Minute verkürzte der Vize-Weltmeister von 2007 auf 17:20. Alexander Petersson konnte jedoch sieben Minuten später einen Fünf-Tore-Abstand heraus werfen, es hieß 23:18 für den Vize-Olympiasieger von Peking. Auch wenn die Polen vier Minuten vor dem Ende auf 25:26 verkürzen konnten, gewannen die Isländer am Ende hochverdient mit 29:26 und krönten ihre starke Leistung bei der Europameisterschaft mit der Bronzemedaille.

“Wir sind happy, dass wir die Bronzemedaille gewonnen haben”, jubelte Sturla Asgeirsson nach dem Spiel. “Wir wollten das Spiel um Platz 3 auf jeden Fall gewinnen und haben es geschafft. Wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt.” In seinen acht EM-Einsätzen erzielte Sturla Asgeirsson fünf Treffer, allesamt im Hauptrundenspiel gegen Russland. Patrick Fölser vom EM-Gastgeber Österreich wird bereits am Montagmittag in Düsseldorf zurück erwartet. Der Kreisläufer erzielte in seinen sechs EM-Spielen insgesamt 16 Treffer für die ÖHB-Auswahl

Hund aus Kaninchenbau befreit

Sonntag, 31. Januar 2010, 15:24 Uhr, Am Pappelwäldchen, Oberkassel
Am Sonntagnachmittag geriet ein Hund in einen Kaninchenbau in Oberkassel.
Die Feuerwehr befreite den Dackel unverletzt.
Der Rauhaardackel war während eines Spaziergangs am Rheinufer einem
Kaninchen in dessen Bau nachgejagt und war dort steckengeblieben.
Vergeblich versuchten die Besitzer den Hund zu befreien und alarmierten
anschließend die Feuerwehr aus Oberkassel.
Die Einsatzkräfte orteten den Hund ca. 4 Meter hinter dem Eingang des Baus.
Bevor die Rettungsarbeiten beginnen konnten, mussten allerdings zwei
Paletten mit Pflastersteinen entfernt werden. Anschließend gruben sich die
Beamten mit Schaufel und Spitzhacke an den Unglücksraben heran.
Nach ca. 20 Minuten wurde das Bellen lauter und der Dackel konnte befreit
werden.
Glücklich und erschöpft konnte der Hund seinen Besitzern wieder übergeben
werden.

Herrchen rettet Mischlingswelpe

Samstag, 30. Januar 2010, 0:21 Uhr, Derendorfer Allee, Derendorf
Samstagnacht geriet ein Mischlingswelpe beim Gassigehen in eine Baugrube.
Das Herrchen rettete das Tier rechzeitig mit der Leine, so dass der kleine Hund
unverletzt mit dem Schrecken davon kam.
Der 6 Monate alte Welpe war mit seinem Herrchen zu einem nächtlichen
Spaziergang aufgebrochen, als er plötzlich in Höhe des Hotels in eine ca. 20
Zentimeter breite und 6 Meter tiefe Baugrube viel. Der Hundebesitzer rief
daraufhin die Feuerwehr um Hilfe und kümmerte sich unterdessen selbsttätig
um die Rettung des Unglücksraben. Der Einsatzleiter erkannte sofort nach dem
Eintreffen die Dringlichkeit von weitern Kräften an der Unglückstelle. Während
der Nacharmierung über Funk, zog der Spaziergänger den Hund an der Leine
aus dem Loch und konnte ihn glücklich in seine Arme schließen.
Die erfahrenden Rettungsassistenten des Löschfahrzeuges überzeugten sich
von der Gesundheit des Welpen und rückten daraufhin unverrichteter Dinge
wieder ein.

Österreich hofft auf WM-Teilnahme / Play-off-Duell mit den Niederlanden

Am heutigen Sonntag endet die Handball-Europameisterschaft in Österreich mit dem Spiel um Platz 3 (Island – Polen) und dem Finale (Frankreich – Kroatien). Zuvor fand in der Wiener Stadthalle die Auslosung der im Sommer stattfindenden Play-off-Spiele zur Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2011 in Schweden statt. EM-Gastgeber Österreich trifft dabei auf die Niederlande. Die DHB-Auswahl um Bundestrainer Heiner Brand trifft auf Griechenland.

“Das ist eine sehr gute Auslosung für uns”, freute sich HSG-Kreisläufer Patrick Fölser. “Die Niederlande ist ein machbarer Gegner, dennoch dürfen wir sie nicht unterschätzen. Wir werden uns auf diese Spiele intensiv vorbereiten. Aber nach dieser EM brauchen wir uns nicht verstecken. Es wäre natürlich großartig, wenn wir uns für die WM in Schweden qualifizieren könnten.” Im Hinspiel hat die ÖHB-Auswahl gegen die Niederlande Heimrecht.

Auch Frantisek Sulc sieht den Play-off-Spielen positiv entgegen. “Die Ukraine ist ein guter Gegner für uns, die Chancen stehen 50:50″, so der slowakische Nationalspieler. “Nur schade, dass wir im Rückspiel auswärts antreten müssen.”

“Wir hatten wieder kein Losglück”, so die Reaktion von Litauens Keeper Almantas Savonis, der sich mit 40 Jahren noch einmal für eine Weltmeisterschaft qualifizieren möchte. “Sicherlich wären einfachere Gegner im Lostopf gewesen. Wir haben sicherlich ein gutes Team. Was mich erfreut ist die Tatsache, dass wir im Rückspiel Heimrecht haben. Norwegen ist sicherlich favorisiert, aber wir wollen zur WM und werden in den beiden Spielen alles geben.”

Sturla Asgeirsson und die isländische Handball-Nationalmannschaft hat sich durch das Erreichen des Halbfinales bereits qualifiziert. Da die besten drei Mannschaften der EM in Österreich wie auch die Franzosen als WM-Titelverteidiger gesetzt sind, stand die Qualifikation für Schweden 2011 bereits vorzeitig fest.

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft, die bei der diesjährigen EM nur auf dem 10. Platz landete, trifft in den Play-off-Spielen auf Griechenland und hat im Hinspiel Heimrecht. „Mit diesem Los kann man leben. Die Spiele werden aber bestimmt kein Selbstläufer, aber da müssen wir durch, wenn wir bei der WM in Schweden dabei sein wollen. Zum Glück kennen wir die Spitzenspieler der griechischen Mannschaft aus der Bundesliga”, so Bundestrainer Heiner Brand zur Auslosung.

Die Hinspiele werden am 12. oder 13. Juni ausgetragen, die Rückspiele finden am 19. oder 20. Juni statt. Die neun Sieger qualifizieren sich für die Handball-Weltmeisterschaft, die vom 13. bis 30. Januar 2011 in Schweden ausgetragen wird.

Die Play-off-Spiele im Überblick:
Deutschland – Griechenland
Österreich – Niederlande
Norwegen – Litauen
Slowenien – Ungarn
Slowakei – Ukraine
Serbien – Tschechien
Dänemark – Schweiz
Rumänien – Russland
Portugal – Spanien

European Champions League

Borussia gewinnt 1. Viertelfinale

Die Borussia ist mit einem Sieg in die Hauptrunde der European Champions League gestartet. Beim dänischen Vertreter Roskilde BTK gewann der Titelverteidiger heute Abend allerdings nur mühsam mit 3:2 und hat sich damit nur bedingt eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 12. Februar 2010 (19:00 Uhr, ARAG CenterCourt) erarbeitet.

Auf Augenhöhe begegneten sich zu Beginn Christian Süß und der Koreaner Oh Sang Eun. Über vier Sätze gestalteten beide eine offene Partie. Am Ende konnte Süß seinen Erfolg vom Grand Final im Januar allerdings nicht wiederholen und unterlag dem Weltranglisten-14. mit 2:3.

Gänzlich ohne Probleme stellte Düsseldorfs Spitzenspieler Timo Boll in Partie zwei den Ausgleich her. Der 10-fache Europameister ließ dem Dänen Allan Bentsen bei seinem 3:0-Erfolg nicht den Hauch einer Chance. “Das war abzusehen”, kommentierte Manager Andreas Preuß die Partie. “Der Unterschied zwischen den beiden Spielern ist schon enorm”.

Ganz im Gegensatz zum dritten Einzel des Abends zwischen Seiya Kishikawa und Finn Tugwell. Nachdem der Japaner die ersten beiden Sätze klar gewann, drohte das Spiel zu kippen. Tugwell erzwang den Entscheidungssatz, in dem er zwischenzeitlich sogar mit 6:3 in Führung ging und sich beim Spielstand von 11:10 einen Matchball erkämpfte. Doch “Kishi” behielt einen kühlen Kopf und nutzte seinen zweiten Matchball zur 3:2-Entscheidung.

Die dann folgende Niederlage von Boll gegen Oh hatte bei der Borussia niemand so recht auf der Rechnung. “Oh hat jede Aktion von Boll förmlich gerochen”, so Preuß. “Aber wir können nicht immer automatisch davon ausgehen, dass Timo jedes Spiel gewinnt”. Es war die erste Saison-Niederlage des 28-Jährige im Trikot der Borussia.

Für den Schlusspunkt sorgte dann Christian Süß gegen den nunmehr befreit und locker aufspielenden Bentsen. Nach mehr 3:20 Stunden verwandelte “Krille” den Matchball zum knappen 3:2 Sieg der Borussia. Das Rückspiel in zwei Wochen wird nun erneut eine spannende Angelegenheit. “Wenn Maze spielt, ist die Mannschaft noch gefährlicher. Wir können uns auf diesem Sieg keine Sekunde ausruhen, denn wir haben bei gerade einmal 12:10 Sätzen kein Polster im Fall einer Niederlage”, so Preuß.

“Natürlich hat das Spiel etwas unter dem Fehlen von Michael Maze gelitten”, sagte Preuß. “Möglicherweise war die Stimmung in der Halle deshalb zu Beginn auch nicht ganz so euphorisch wie noch in der vergangenen Saison”. Der Europameister des vergangenen Jahres hatte sich vor drei Wochen eine Fleischwunde zugezogen, als ein an der Wand gelehnter Tischtennis-Tisch umfiel und ihn im Bereich der Wade bzw. Ferse traf. Dennoch, und trotz der widrigen Witterungsverhältnisse bei stundenlangem, starken Schneefall, wollten rund 750 Zuschauer die Partie sehen.

Bereits am Sonntagnachmittag trifft die Borussia in der Deutschen Tischtennis-Liga auf den TTC Zugbrücke Grenzau. Das Spiel beginnt um 15 Uhr im Westerwald. Eine Vorschau ist Ihnen heute morgen bereits zugegangen.

Die Ergebnisse

Oh Sang Eun – Christian Süß 3:2 (9, -7, 10, -11, 2) Allan Bentsen – Timo Boll 0:3 (-5, -6, -3) Finn Tugwell – Seiya Kishikawa 2:3 (-6, -4, 6, 7, -11) Oh Sang Eun – Timo Boll 3:1 (-7, 8, 7, 8) Allan Bentsen – Christian Süß 2:3 (-9, 10, 9, -7, -9)

"Das ist schon Qualität"

Mit Respekt erwartet Borussia am Samstag im BORUSSIA-PARK (15.30 Uhr) Werder Bremen, wie Michael Frontzeck bei der heutigen Pressekonferenz sagte.

Zwei Serien stehen einander gegenüber: Werder Bremen hat, begonnen eine Woche vor dem 3:0-Hinspielsieg gegen Borussia, 23 Pflichtspiele in Folge nicht mehr verloren. Und Werder Bremen blieb in den letzten sechs Bundesligaspielen ohne Sieg. Die erste steht für die bekannte Stärke der Norddeutschen, die sich seit Jahren in der Spitzengruppe der Bundesliga festgesetzt haben, und die zweite für das durchwachsene Ende der Hinrunde und den Saisonstart der Hansestädter. Michael Frontzeck, der ohnehin nicht als Fan derartiger Zahlenspiele gilt, lässt das kalt: „Ich lasse mich weder von dem Einen noch von dem Anderen übermäßig beeindrucken“, sagt Borussias Trainer.

„Wir sind am Samstag als geschlossene Einheit gefordert. Wir müssen ans Limit gehen und 90 Minuten dagegenhalten – das wird schon eine interessante Aufgabe.“ Beim 0:0 in Berlin, als dem Gegner nur wenige Chancen gestattet wurden, habe es Borussia in der Defensive vorgemacht, wie es auch gegen Bremen funktionieren könnte. Die Chancen im Spiel nach vorn müssen aber genutzt werden. „Jedoch ist dort Claudio Pizarro wieder fit, dazu kommen noch Aaron Hunt, Mesut Özil und Marko Marin – das ist schon Qualität“, sagt Frontzeck. „Bremen fällt es von jeher schwer, defensiv zu spielen, das ist eine Mannschaft, die es immer offensiv versucht. Und im Spiel nach vorn sucht Werder Seinesgleichen, in Deutschland kann bei dieser Qualität kaum ein Team mithalten.“

„Modell Bremen als Vorbild“

Was Werder ebenso von den meisten anderen Bundesligaklubs unterscheidet, ist die Ruhe im Klub. „Wir leben in einer schnelllebigen Zeit. Bremen macht gerade nicht die einfachste Phase durch, aber dennoch ist der Verein, wie immer, in sich geschlossen und strahlt eine große Ruhe aus. Wenn die ein paar Mal in Folge verlieren, wird dort keiner verrückt.“ Auch wenn bei Borussia das „Modell Bremen“ gern als Vorbild genannt wird, seien beide Vereine nicht eins zu eins zu vergleichen. „Sie stehen seit Jahren in der Spitzengruppe und haben über Jahre in der Champions League so viel Geld verdient, dass sie wirtschaftlich mit den ganz Großen mithalten können. Vorbildlich ist, dass Bremen, unabhängig von Drucksituationen, seit Jahrzehnten seinen Weg geht.“

Borussia hat trotz der Witterung eine gute Trainingswoche hinter sich, nach dem heutigen Regenerations- und vor dem morgigen Abschlusstraining befinden sich alle fitten Spieler in einem guten Zustand. Das gilt auch für Rob Friend, dessen Risswunde an der Ferse bislang gut verheilt ist und der gestern vor allem Torabschlüsse trainierte. Der Kanadier wird, wenn er das morgige Abschlusstraining schadlos übersteht, gegen Bremen im Kader stehen. “Rob war vor seiner Verletzung in guter Form. Physisch hat er nicht viel verloren, ich hoffe, er kann uns schnell weiterhelfen.”

Ein Quintett fehlt allerdings am Samstag: Angreifer Karim Matmour ist mit der algerischen Nationalmannschaft beim Afrika Cup, verletzungsbedingt fehlen die Verteidiger Paul Stalteri (Innenbanddehnung), Jan-Ingwer Callsen-Bracker (Sehnenentzündung unter dem Fuß) und Christian Dorda (Riss der Patellasehne) sowie Mittelfeldspieler Gal Alberman (nach Operation an der Ferse im Aufbautraining).

Borussia hat für das Spiel gegen Bremen bisher 46.600 Tickets verkauft. Karten gibt es noch für alle Bereiche mit Ausnahme der Stehplätze in der Nordkurve. Die Tickets sind wie gewohnt im Internet, in den drei Fan-Shops (BORUSSIA-PARK, Marienhof und Shopping Galerie Rheydt) sowie über die Ticket-Hotline 01805–181900 (14ct./min aus dem Festnetz der DTAG / Mobilfunkpreise ggf. abweichend) erhältlich. Die Tageskassen öffnen am Samstag um 13 Uhr, schon eine Stunde eher gibt es Karten im Fan-Shop im BORUSSIA-PARK.

Denken Sie dran: Das Eintrittsgeld einer jeden Karte geht komplett als Spende an die Erdbebenopfer in Haiti. Deswegen können auch kurzentschlossene Besucher noch eine gute Tat tun!

Quelle: Borussia Mönchengladbach

Die Metallvorbehandlung optimal im Griff

Viel hilft viel – nach dieser Methode werden oftmals erheblich mehr Chemikalien in Metallvorbehandlungsbäder gegeben, als für die korrekte Prozessführung notwendig ist. Henkel macht jetzt Schluss damit: Der Lineguard Supervisor, ein Leit- und Kontrollsystem zur kontinuierlichen Überwachung von Vorbehandlungsprozessen, ermöglicht erstmals eine absolut präzise Badführung. Durch exakte Messung und Steuerung der Nachdosierung lassen sich sehr enge Prozessfenster einhalten. Ergebnis: Die optimale Qualität der Vorbehandlung ist permanent gesichert, zugleich wird der Chemikalienverbrauch spürbar gesenkt. Das System fördert eine nachhaltige Produktionsweise und entlastet die Umwelt.

Von der Chromatierung bis zur Zinkphosphatierung – bei den Vorbehandlungsprozessen in der Metallindustrie handelt es sich stets um komplexe chemische Verfahren, die aufgrund verschiedener Einflüsse Schwankungen unterliegen, jedoch in der Regel nur einmal am Tag exakt analysiert werden. Anhand der morgendlichen Laborergebnisse wird dann bestimmt, in welcher Menge die Prozesschemikalien nachdosiert werden. Ob diese Dosierung ausreichend war, um die erforderlichen Spezifikationen der Badkonzentrationen einzuhalten, stellt sich jedoch erst bei der Laborkontrolle am folgenden Tag heraus. Der Betreiber einer Vorbehandlungslinie befindet sich daher stets in dem Konflikt, entweder eine Qualitätsminderung während des Vorbehandlungsprozesses zu riskieren oder durch einen zu hohen Chemikalienverbrauch unnötige Kosten zu verursachen. „Im Zweifelsfall entscheidet man sich in der Praxis dafür, eher einen Eimer Chemie zuviel in das Bad zu geben, als die Prozessleistung zu gefährden,“ berichtet Lutz Hüsemann, Experte für Vorbehandlungsprozesse bei Henkel. „Da jedoch moderne Vorbehandlungstechnologien sehr sensibel sind und am besten in sehr eng definierten Prozessfenstern laufen, haben wir mit dem Lineguard Supervisor ein Überwachungssystem entwickelt, das den Zustand der Bäder kontinuierlich misst und die erforderliche Zudosierung exakt steuert.“

Konzipiert für modernste Vorbehandlungsprozesse
Henkel gehört zu den führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Metallvorbehandlung und hat mit innovativen Verfahren wie die chromfreie Aluminium Vorbehandlung von Alodine, oder die nanokeramische-Vorbehandlung Bonderite NT wichtige industrielle Standardprozesse wesentlich verbessert und die Umweltbelastungen signifikant reduziert. Mit dem Verfahren TecTalis kann sogar die anspruchsvolle Zinkphosphatierung ersetzt werden. Der Lineguard Supervisor wurde als Leit- und Kontrollsystem speziell für diese von Henkel entwickelten Prozesse konzipiert. Das System wird je nach den spezifischen Anforderungen einer Anlage mit den entsprechenden Messmodulen und Dosierpumpen ausgerüstet und ist an die Förderkette gekoppelt. „Falls keine physikalischen Messmethoden eingesetzt werden können, ist es auch möglich, im Labor ermittelte Messwerte manuell einzugeben,“ erläutert Hüsemann. „Mit Hilfe dieser Informationen errechnet der Lineguard Supervisor dann kontinuierlich die erforderliche Dosierung der Prozesschemikalien.“ Sämtliche Prozessdaten werden zugleich automatisch aufgezeichnet und archiviert, womit der Betreiber eine minutiöse und lückenlose Dokumentation seiner Prozesse erhält. Ein weiterer Vorteil des Systems: Der Lineguard Supervisor ist als vollwertiges speicherprogrammierbares Steuerungssystem (kurz SPS) über eine Ethernet-Schnittstelle in das gesamte Netzwerk des Betreibers integrierbar. So können auch zusätzliche Steuerungen wie die Temperaturkontrolle und Füllstandsregelung übernommen werden.

Kleinste Abweichungen werden automatisch korrigiert
Durch die präzise Überwachung der Badparameter und die exakte Dosierung sparen die Betreiber nicht nur erhebliche Mengen an Chemikalien ein, sondern erzielen auch eine konstant hohe Beschichtungsqualität. Hüsemann: „Die Genauigkeit des Systems ist fantastisch, schwärmen unsere Kunden.“ Zwar halten auch konventionelle Kontrollsysteme die Prozesse in vorgegebenen Grenzen. Dennoch gibt es während des Prozesses deutliche Schwankungen, was sich im Überwachungsdiagramm als typisches Sägezahnprofil zeigt. „Mit dem Lineguard Supervisor erreichen wir praktisch einen linearen Prozessverlauf. Die Linie sieht aus wie mit dem Lineal gezogen, denn das System korrigiert selbst minimale Abweichungen sofort und hält so alle Prozesse in einem extrem engen Fenster“, sagt Hüsemann. Ein weiteres großes Plus ist die Web-Visualisierung, die der Lineguard Supervisor bietet. Dies ermöglicht auch eine Ferndiagnose und -steuerung der Anlage durch die Techniker von Henkel, wenn dies der Betreiber wünscht. Hüsemann: „Das Kontrollsystem läuft sehr stabil und sichert dadurch auch die Beständigkeit der Prozesse. Wenn trotzdem einmal eine Störung auftritt, können unsere Experten bereits per Ferndiagnose mögliche Problemlösungen erarbeiten und damit die Behebung beschleunigen.“

Prozesssicherheit von Anfang an
Durch die automatisierte Anlagensteuerung wird die Vorbehandlung auch in Metallbetrieben ermöglicht, die bisher über wenig oder gar keine Erfahrung mit modernen Beschichtungsprozessen verfügen: Nach dem erstmaligen Anfahren des Prozesses gewährleistet der Lineguard Supervisor eine konstante Chemikalienzuführung bei geringstmöglichem Verbrauch innerhalb der Spezifikationen. Die fortlaufende Überwachung und Dokumentation erlaubt eine bisher unerreichte Transparenz der Prozesse. „Wenn die Chemie stimmt, stimmt auch das Endergebnis. Das belegt die Vielzahl der Einsätze des Systems bei Kunden in ganz Europa“, resümiert Hüsemann. „Der Lineguard Supervisor sichert die geforderte Oberflächenqualität der behandelten Komponenten für die nachfolgenden Prozesse und leistet bereits am Anfang der Linie einen wichtigen Beitrag zur Gesamtwirtschaftlichkeit der Produktion.“

Ordnungs- und Servicedienst stellt Metallrohrdiebe

Den Verdacht einer Streife des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) erregten
zwei Männer, die am Donnerstag, 28. Januar, um 14.15 Uhr an
der Ellerstraße in Höhe Höhenstraße unterwegs waren. Denn die beiden
schleppten einen 2,5 Meter langen, eingepackten Gegenstand mit sich.
Das allein hätte die OSD-Mitarbeiter nicht zu einer Kontrolle veranlasst,
wohl aber, dass die beiden Männer schon in der Vergangenheit beim
Diebstahl von Kupferkabeln ertappt worden waren. Dass sie, als sie
merkten, dass sie entdeckt worden waren, ganz schnell in Richtung Kölner
Straße flüchteten, nützte den Männern nichts. Der OSD stellte sie an
der Josefstraße. Dort entdeckten die OSDler in dem Paket ein kupfernes
Regenfallrohr. Die Männer gaben an, dies “gefunden” zu haben. Bei der
Überprüfung ergab sich, dass in der Nähe des “Fundortes” tatsächlich an
einem Haus ein Fallrohr fehlte. Gegen die Männer wurde Strafanzeige
wegen Diebstahls gestellt.