Monatsarchive: Februar 2010
Judo: Deutsche Meisterschaft nicht ohne Garather Beteiligung
Garath. (JB) Zum wiederholten Male startete Svenja Brill vom Garather SV bei der Deutsche Meisterschaft im Judo der Frauen U17, die in diesem Jahr in der Ringarena am Nürburgring stattfand.
Um hier starten zu dürfen bedurfte es den Qualifikationen auf Kreis-, Bezirks- und Westdeutscher Ebene. Nur die jeweils drei Erstplatzierten durften auf der nächsten Meisterschaft starten. So kam es, dass sich Svenja auf der Deutschen Meisterschaft gegen die deutschlandweit 23 besten Frauen U17 in der Gewichtsklasse bis 52 Kg messen durfte.
In ihrem ersten Kampf trat sie gegen eine starke Kämpferin aus Berlin an. Nach einem anstrengenden Kampf musste sie sich jedoch der späteren Drittplatzierten geschlagen geben.
Auch in der Trostrunde konnte sie sich gegen ihre Gegnerin nicht durchsetzen, sodass nach diesem Kampf für sie das frühzeitige Aus kam.
Trotzdem ist allein die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft hoch anzusehen. Für Svenja war es nach 2009 bereits die zweite Teilnahme an dieser Meisterschaft. Im Jahre 2008 verfehlte sie nur knapp die Qualifikation hierfür.
Borussia nach Sieg gegen Frickenhausen neuer Spitzenreiter
Die Borussia hat in der Deutschen Tischtennis Liga (DTTL) den TTC Frickenhausen mit 3:0 bezwungen und sich erneut an die Tabellenspitze gesetzt. In Abwesenheit von Timo Boll erledigten die Zuschauermagneten Christian Süß, Seiya Kishikawa und Trinko Keen ihre Aufgabe im Eiltempo.
Vor allem Keen zeigte heute eine überzeugende Vorstellung. Nach einem 0:2-Rückstand gegen den Japaner Kenta Matsudaira gelang es dem Niederländer, das Blatt zu wenden und die folgenden drei Durchgänge für sich zu entscheiden. Für Keen war es der zweite DTTL-Sieg in dieser Saison.
Für den 2:0 Pausenstand sorgte Christian Süß, der den jungen Schweden Fabian Akerström souverän mit 3:0 in Schach hielt. Dass es für den 24-Jährigen der einzige Einsatz an diesem Tag blieb, verdankt er dem heute sehr starken Seiya Kishikawa. Obwohl der Japaner als einziger Düsseldorfer in dieser Woche noch bei den Kuwait Open gespielt hat, wirkte er gegen Nationalspieler Bastian Steger frisch und konzentriert. “Das war eine richtig gute Leistung von Kishi”, so Manager Andreas Preuß. “Er hat Bastian regelrecht vorgeführt. Dabei war Steger gar nicht so schlecht”.
Nach genau 90 Minuten war der elfte DTTL-Saisonsieg der Borussia perfekt, den rund 1200 Zuschauer in der vollbesetzten “Halle auf dem Berg” verfolgten. Da an diesem Wochenende der bisherige Tabellenführer Fulda beim SV Werder Bremen gepatzt hat, ist die Borussia nun an den Osthessen vorbeigezogen und hat trotz der zwei weniger absolvierten Spiele schon ein deutliches Polster auf die Verfolger. Am kommenden Wochenende pausiert die DTTL wegen der Nationalen Deutschen Meisterschaften in Trier.
Die Ergebnisse im Überblick
TTC Frickenhausen – Borussia Düsseldorf 0:3
Kenta Madsudaira – Trinko Keen 2:3 (10, 7, -9, -7, -5) Fabian Akerström – Christian Süß 0:3 (-8, -6, -3) Bastian Steger – Seiya Kishikawa 0:3 (-3, -7, -7)
400 Sturmeinsätze
Sonntag, 28. Februar 2010, nachmittag
Sturmtief “Xynthia” bescherte der Feuerwehr schon im Laufe des Sonntagnachmittags etwa 400 Einsätze. Bis um 18 Uhr waren eine große Zahl davon noch nicht abgearbeitet. Voraussichtlich dauert es bis spät in die Nacht, bis alle wesentlichen Einsätze erledigt sind. Verletzt wurde bisher niemand, aber die Schäden sind beträchtlich.
Schwere Sturmböen ließen Bäume umstürzen, die zum Teil auf Häusern oder Pkw landeten. Dächer wurden zum Teil abgedeckt, Kamine stürzten um und Straßenabsperrungen machten sich selbständig.
Seit 13 Uhr ist die Feuerwehr Düsseldorf im Einsatz, um die Schäden und Gefahren die durch die Orkanböen entstanden sind, zu beseitigen. Zur Unterstützung sind neun Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr und das Technische Hilfswerk mit steigendem Einsatzaufkommen in der Abarbeitung mit eingebunden worden.
Eine Frau wurde im Hofgarten, im Bereich des Drei-Scheiben-Hochhauses, von zwei ungestürzten Bäumen „gefangen gehalten“, die auf den Weg gefallen waren. Sie selbst wurde nicht verletzt, konnte jedoch den Weg nicht verlassen. Per Handy rief sie die Feuerwehr, die ihr aus der misslichen Lage half.
Für das weiterlaufende Tagesgeschäft innerhalb der “heißen Zeit” verbuchte der Einsatzleitrechner 8 Feuermeldungen, 50 Rettungsdiensteinsätze und 16 Krankentransporte.
Eine Abschwächung der Sturmböen wird für 18 Uhr erwartet.
HSG verliert mit 23:34 bei der SG Flensburg-Handewitt
Die HSG Düsseldorf hat beim Tabellendritten SG Flensburg-Handewitt am Samstagabend mit 23:34 (9:19) verloren. Dabei kassierten die Blau-Gelben 21 der 34 Treffer über die Außenspieler der SG. Bostjan Hribar und Michael Hegemann avancierten bei der HSG Düsseldorf mit jeweils fünf Treffern zu den besten Torschützen, beim Gastgeber war Lasse Svan Hansen mit 8 Toren zum besten Schützen.
Am Samstagmorgen machte sich der HSG-Tross auf dem Weg in den hohen Norden. Zum ersten Mal standen die beiden Jugend-Nationalspieler Sören Kress und Dennis Backhaus im Kader der Bundesliga-Mannschaft der HSG Düsseldorf und reisten mit nach Flensburg. Um 18.57 Uhr liefen die beiden 17-jährigen erstmals in der TOYOTA Handball-Bundesliga ein, angeführt von Kapitän Michael Hegemann wurden die Gäste aus dem Rheinland mit Applaus in der Campushalle begrüßt. Sören Kress mit der Nummer 13 und Dennis Backhaus mit der Nummer 10 nahmen zu Beginn der Partie erst einmal auf der Bank Platz.
Goran Suton vertraute Matthias Puhle im Tor, Sturla Asgeirsson und Frank Berblinger auf Außen, Andrej Kogut (Mitte); Michael Hegemann (Links) und Bostjan Hribar (Rechts) sowie Patrick Fölser am Kreis. In der Deckung kam Junioren-Weltmeister Max Weiß für Bostjan Hribar.
Lars Christiansen musste bis zur 2. Minute auf seinen ersten Treffer im Spiel gegen die HSG Düsseldorf warten. Den im Angriff zuvor verhängten Siebenmeter konnte Matthias Puhle gegen den dänischen Nationalspieler, der die SG am Saisonende verlassen wird, abwehren. Wenig später trat Anders Eggert zum zweiten Siebenmeter an, verwandelte diesen in der 3. Minute zum 2:0. Eine Minute später erzielte Bostjan Hribar den ersten Treffer für die ganz in schwarz gekleideten Gäste aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Der Slowene verkürzte zum 1:2.
Flensburg konnte dank der Paraden von Dan Beutler und einer guten Deckung über 5:2 (7. Minute) auf 8:3 (13. Minute) wegziehen. Goran Suton reagierte und nach dem Treffer von Lasse Svan Hansen seine erste Auszeit. Nachdem die SG auf 9:3 durch Oscar Carlen erzielte, tauschte der HSG-Coach die Keeper: Matthias Puhle machte Almantas Savonis Platz, zudem kam Frantisek Sulc für Andrej Kogut. Der slowakische Nationalspieler führte sich gut ein und erzielte bei seinem ersten Angriff den Treffer zum 4:9.
Doch die Gastgeber spielten sich in einen wahren Rausch und erhöhten vor allem dank eines gut aufgelegten Oscar Carlen, dem Sohn des Trainers Per, bis zur 19. Minute auf 13:4. „Die Partie war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, wir haben sieben bis acht Treffer aus Tempogegenstößen und der 2. Welle der SG kassiert“, sagte Coach Goran Suton nach dem Spiel.
Almantas Savonis konnte einige Würfe des Tabellendritten abwehren, die Deckung stand nun besser und so konnte die HSG bis zur 25. Minute auf 8:13 verkürzen. Das Unterzahlspiel ab der 23. Minute – Max Weiß sass mit der ersten Zeitstrafe für die Gäste auf der Bank – konnten die Blau-Gelben mit 1:0 für sich entscheiden. Goran Suton brachte in Andrej Kogut den sechsten Feldspieler, Sturla Asgeirsson erzielte das zwischenzeitliche 6:13.
Doch die SG erhöhte mit einer 6:1-Serie bis zur Halbzeitpause auf 19:9. Dan Beutler konnte einige Würfe der Düsseldorfer abwehren und leitete Gegenstöße ein, so dass die Gastgeber zu schnellen und vor allem einfachen Treffern kamen.
Nach der Pause tauschte Goran Suton die Außen: Für Frank Berblinger kam Florian von Gruchalla, für Sturla Asgeirsson, der eine gute Leistung bot, kam Marcel Wernicke. Almantas Savonis wehrte in der 32. Minute einen Strafwurf von Anders Eggert ab, Florian von Gruchalla erzielte den ersten Treffer im zweiten Durchgang und verkürzte auf 10:19.
Doch die SG profitierte von einigen Fehlern der Blau-Gelben in der Deckung und kam zu einfachen Toren. So marschierte Alexander Petersson, der von 2003 bis 2005 selbst bei der HSG unter Vertrag stand, mühelos durch die Deckung der Gäste und erzielte das 22:12.
Beim Spielstand von 25:17 für die Gastgeber lag Patrick Fölser in der 46. Minute verletzt am Boden. Der österreichische Nationalspieler hatte zuvor einen Schlag in den Rippenbereich einstecken müssen. In den nächsten Tagen wird sich der Kreisläufer der HSG bei einem Arzt vorstellen. In der 48. Minute kassierte Max Weiß seine zweite Zeitstrafe. Goran Suton reagierte und brachte Dennis Backhaus. Der Jugend-Nationalspieler gab somit sein Debüt in der TOYOTA Handball-Bundesliga.
Am Ende gewann die SG Flensburg-Handewitt mit 34:23 (19:9) hochverdient. „Wir müssen das Spiel schnell abhaken und uns ab Montag auf unsere Partie gegen Göppingen vorbereiten“, so Goran Suton am Samstagabend.
Statistik:
SG Flensburg-Handewitt: Dan Beutler (1. bis 30. Minute, 11 Paraden), Johan Sjöstrand (31. bis 60. Minute, 5 Paraden) – Tobias Karlsson (2), Oscar Carlen (6), Anders Eggert (6/5), Patrik Fahlgren, Thomas Mogensen (1), Lasse Svan Hansen (8), Lars Christiansen (4), Petar Djordic, Jacob Heinl (1), Lennart Carstens, Alexander Petersson (5), Lasse Boesen (1) HSG Düsseldorf: Matthias Puhle (1. bis 13. Minute, 3/1 Paraden), Almantas Savonis (13. bis 60. Minute, 11/1 Paraden) – Frank Berblinger (2/1), Bostjan Hribar (5), Michael Hegemann (5), Dennis Backhaus, Patrick Fölser (1), Sören Kress, Andrej Kogut , Marcel Wernicke, Max Weiß, Sturla Asgeirsson, Florian von Gruchalla, Frantisek Sulc
Schiedsrichter: Christian Moles, Heddesheim, und Lutz Pittner, Laudenbach
Zeitstrafen: SG: 10 (19. Karlsson, 37. Petersson, 40. Heinl, 46. Petersson, 51. Carlen) – HSG: 8 (23. Weiß, 26. Sulc, 48. Weiß)
Siebenmeter: SG: 6/4 (1. Puhle hält gegen Christiansen, 32. Eggert scheitert an Savonis) – HSG: 2/1 (33. Hribar scheitert an Sjöstrand)
Auszeiten: SG: ./. – HSG: 12:11 Minute und 50:17 Minute
Spielfilm: 1:0 (2.), 5:3 (7.), 7:3 (10.), 9:4 (15.), 13:5 (20.), 13:8 (25.), 19:9 (Halbzeit) – 19:10 (33.), 21:11 (35.), 23:14 (40.), 25:17 (45.), 28:19 (50.), 29:21 (55.), 34:23 (Endstand)
Zuschauer: 6.000
Zimmerbrand durch Heizdecke ausgelöst!
Freitag, 26. Februar 2010, 23.40 Uhr, Bülowstraße, Derendorf
Bei einem Zimmerbrand im sechsten Stock eines Hochhauses in der Bülowstraße wurde am
Freitagnacht ein Bewohner leicht verletzt. Eine Heizdecke war in Brand geraten, setzte zunächst das
Bett und später die Möbel in Flammen. Bei der Kontrolle, ob weitere Mieter gefährdet waren,
mussten die Einsatzkräfte drei Wohnungen gewaltsam öffnen, da niemand aufmachte. Um 3.30 Uhr
wurde eine Brandnachschau durchgeführt.
Die Feuerwachen Behrenstraße und Münsterstraße waren zum Zimmerbrand in Derendorf
ausgerückt. Bei der Ankunft stand das Schlafzimmer im Vollbrand. Der Mieter konnte aus der
Wohnung flüchten, er wurde vom Rettungsdienst vorsorglich ins Vinzenz-Krankenhaus gebracht,
was er aber nach einer Untersuchung wieder verlassen konnte. Die übrigen Bewohner des Hauses
wurden durch die Feuerwehr vorsorglich aus dem Haus gebracht, konnten aber nach den
Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück. In der Wohnung schlugen die Flammen in eine
Dachgaube über und drohten den Dachstuhl zu entfachen, was aber durch einen massiven
Löscheinsatz von innen und über eine Drehleiter von außen verhindert werden konnte. Die
Wohnung ist nicht mehr bewohnbar, der Mieter kam bei Verwandten unter. Der Sachschaden liegt
bei 20.000 Euro.
Koblenzer Straße: Mehr Platz für Radfahrer
Mehr Platz für Radfahrer ist das Ziel des Straßenumbaus an der Koblenzer
Straße, den das Amt für Verkehrsmanagement am Montag, 1. März,
startet. Umgebaut wird der Abschnitt zwischen Peter-Behrens-Straße
und Emil-Barth-Straße. Rund 268.000 Euro investiert die Stadt in die bis
Ende Mai laufenden Arbeiten.
Im Mittelpunkt steht die Verbreiterung des vorhandenen Gehweges.
Radfahrer und Fußgänger werden zukünftig nicht mehr auf einer gemeinsamen
Verkehrsfläche geführt, sondern auf einem getrennten Gehund
Radweg. Dadurch sollen Konflikte zwischen Radfahrern und Fußgängern
zukünftig vermieden werden. Die gegenüberliegende Bushaltestelle
wird in diesem Zusammenhang barrierefrei umgebaut. Während
der Bauzeit werden für die dort verkehrenden Buslinien Ersatzhaltestellen
in unmittelbarer Nähe eingerichtet. Der angrenzende P+ R-Parkplatz
bleibt erreichbar. Das Amt für Verkehrsmanagement bittet die Verkehrsteilnehmer
um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen
im Straßenverkehr.
Turnusmäßige Inspektion im Rheinufertunnel
Im Rheinufertunnel laufen in diesen Tagen die alle drei Jahre gesetzlich
vorgeschriebenen Prüfungen des Bauwerkes. Solche Prüfungen sind für
Brücken und Straßentunnel zwingend vorgeschrieben. Dafür sind nach
Mitteilung des Amtes für Verkehrsmanagement in der kommenden Woche
nächtliche Sperrungen, jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr, erforderlich:
in den Nächten von Montag auf Dienstag, 1./2. März, und von
Dienstag auf Mittwoch, 2./3. März, im Bereich der Einfahrt Rheinkniebrücke
sowie von Mittwoch auf Donnerstag, 3./4. März im Bereich der
Ein-/Ausfahrt Stadttor Fahrtrichtung Süden. Umleitungs- und Hinweisschilder
sind an den jeweiligen Abschnitten aufgestellt.
Bis zum 23. März werden noch weitere Tunnelabschnitte geprüft. Auch
diese Arbeiten erfolgen nachts. Dafür müssen aber nur einzelne Fahrspuren
gesperrt werden. Bei den Prüfarbeiten wird der Tunnel auf Risse und
Hohlstellen im Beton oder Leckagen in Bauwerksfugen abgesucht.
Masterplan und Konjunkturpaket II
Stadt investiert in diesem Jahr
rund 73 Millionen Euro in Schulen
Seit 2002 fast 410 Millionen Euro für Schulen/OGS-Ausbau geht
weiter/Düsseldorfer Unternehmen profitieren
Die Stadt Düsseldorf investiert weiterhin in den Ausbau und die Sanierung
ihrer Schulen. Aus Mitteln des Masterplans und des Konjunkturpaketes
II (KPII) fließen in diesem Jahr rund 73 Millionen Euro in die
Schulen, davon 35 Millionen Euro aus dem Masterplan und 37,5 Millionen
Euro aus dem KPII. Oberbürgermeister Dirk Elbers: “Wir haben im
Rahmen des Masterplans Schulen seit dem Jahr 2002 insgesamt fast 400
Millionen Euro in unsere Schulen investiert. Diesen Weg setzen wir konsequent
fort. Wir sanieren, modernisieren und bauen. Von unserem
Masterplan und auch von den darüber hinaus gehenden Investitionen
im Rahmen des Konjunkturpaketes II profitieren in ganz erheblichem
Maß Düsseldorfer Unternehmen.” Die Beschlüsse zum Masterplan 2010
sind die Fortsetzung des erfolgreich umgesetzten Masterplans Schulen
der Vorjahre. Der gesamte Masterplan ist bis ins Jahr 2020 ausgelegt. Bis
dahin sollen die rund 175 Düsseldorfer Schulen mit 640 Millionen Euro
vollständig saniert sein.
Auch 2010 wieder großes Paket im Masterplan
Der Masterplan für dieses Jahr sieht insgesamt 113 Hochbaumaßnahmen
im gesamten Stadtgebiet vor. Sie teilen sich auf in 22 Teilsanierungen,
16 Hochbaumaßnahmen – für die die Planungsleistungen im Jahr
2010 vorangetrieben werden – acht Restfinanzierungen von Maßnahmen
aus Vorjahren, sieben Gesamtsanierungen, Neubauten oder Erweiterungen,
für die ein erster Anschub erfolgt, sowie 60 Projekte auf Initiative
der Bezirksvertretungen. “Mit unseren Millionen-Investitionen halten
wir unsere Infrastruktur in Schuss und bauen sie weiter aus”, sagt
Oberbürgermeister Dirk Elbers.Seit 2002 hat die Stadt Düsseldorf 270 Millionen Euro für den Masterplan
Schulen bereitgestellt und in die Düsseldorfer Schulen investiert.
Zusätzlich wurden allein in den letzten drei Jahren 30 Millionen Euro in
den offenen Ganztag (OGS an Grundschulen) aufgewendet. Düsseldorf
hat eine Versorgungsquote im Primarbereich von 56 Prozent (425 Gruppen
an 95 Standorten und über 10.000 Plätze). Der Ratsauftrag lautete
auf 25 Prozent. Damit liegt die Landeshauptstadt weit über dem Landesdurchschnitt
von etwa 30 Prozent. Fürs Schuljahr 2010/2011 sind nochmals
56 Gruppen geplant.
Konjunkturpaket II
Weiterhin steht in diesem Jahr die Abarbeitung des Konjunkturpaketes
II im Vordergrund. Hierdurch fließen bis Ende 2010 nochmals 37,5 Millionen
Euro in die Düsseldorfer Schulen. Die Mittel verteilen sich auf 80
Einzelmaßnahmen. Derzeit sind schon 21 Hochbaumaßnahmen fertig
gestellt, die restlichen laufen. Besonders hervorzuheben ist hier der Neubau
der Dreifachsporthalle am Max-Planck Gymnasium an der Koetschaustraße.
Dort ist im April der erste Spatenstich für den Neubau mit
einem Investitionsvolumen von sieben Millionen Euro geplant. “Düsseldorf
ist bei der Umsetzung der Maßnahmen des Konjunkturpakets II
vorbildlich. Kaum eine andere Stadt hat von Beginn so viel Tempo gemacht,
um die entsprechenden Projekte anzugehen wie die Landeshauptstadt”,
stellt der Oberbürgermeister fest.
Düsseldorfer Unternehmen profitieren
72 Prozent der städtischen Investitionen gehen an Unternehmen und
Handwerkern in der Region Düsseldorf. Seit 2002 wurden für den Schulhochbau
243 Millionen Euro an Düsseldorfer Betriebe ausgezahlt. Für
den gesamten Hochbaubereich der Stadt Düsseldorf sind seit 2002 rund
576 Millionen Euro bei den Düsseldorfer Betrieben angekommen. Zurzeit
werden 43 Hochbauvorhaben mit einem Bauvolumen von jeweils
über 250.000 Euro bei der Stadt Düsseldorf umgesetzt. Diese Maßnahmen
haben ein Gesamtbauvolumen von 106 Millionen Euro.
Nachwuchstalente treffen Olympia-Stars
Vom 1. bis 5. März findet im thüringischen Oberhof das diesjährige Winterfinale von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA statt. Zum größten Schulsportwettbewerb der Welt werden rund 600 Teilnehmer erwartet. Die jungen Sportlerinnen und Sportler treten in den Sportarten Skilanglauf und Judo gegeneinander an und können außerdem berühmte Vorbilder treffen: Teilnehmer der Olympischen Spiele in Vancouver. Henkel ist als Hauptsponsor der Initiative wieder mit vielen Aktionen vor Ort dabei, um die 86 Teams zu unterstützen und zu unterhalten.
Passend zum Ende der Olympischen Spiele in Vancouver fällt der Startschuss für den Nachwuchs: Am Montag startet das Winterfinale von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA (JTFO) mit den Sportarten Skilanglauf und Judo. Der kleine, aber als Wintersportzentrum durchaus bekannte, Ort Oberhof in Thüringen verwandelt sich in das olympisches Dorf der Sportjugend. Nach monatelangem harten Training werden 600 Schülerinnen und Schüler in 86 Schulmannschaften aus ganz Deutschland anreisen, um gegen die Besten ihres Jahrgangs um die begehrten Medaillen zu kämpfen. Henkel unterstützt sie hierbei als Hauptsponsor und sorgt mit vielen Aktionen für eine aufregende Woche. Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer ein besonderes Highlight geboten. Sie haben die Gelegenheit am Mittwoch beim Empfang der Thüringer Olympiateilnehmer aus Vancouver ihre großen Vorbilder treffen. Anwesend sein wird neben dem “JTFO-Pate” Jens Filbrich, Skilanglauf-Medaillengewinner von Salt Lake City und Turin sowie sechstplatzierter in Vancouver, und seinem Teamkollegen Axel Teichmann, Silbermedaillen-Gewinner der Skilanglauf-Sprintstaffel, auch Kati Wilhelm, erfolgreiche Biathletin und Bronzemedaillen-Gewinnerin in Vancouver. Außerdem kommen viele weitere Medaillengewinner: Andreas Wang (Skispringen), Timo Edelmann (Nordische Kombination), Stephanie Beckert (Eisschnelllauf), Andreas Lange (Zweierbob) und David Möller (Rennrodeln).
Ausrichter der Veranstaltung ist die Deutsche Schulsportstiftung in Kooperation mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie der Stadt Oberhof. Neben den Teilnehmern werden 200 ehrenamtliche Helfer und Organisatoren zum Gelingen der Finalwoche beitragen. Als Hauptsponsor der Initiative wird auch Henkel wieder mit von der Partie sein. Das Düsseldorfer Unternehmen fördert die jungen Sporttalente bereits seit 2006. Vor Ort werden Auszubildende von Henkel den Schülerinnen und Schülern praktische Tipps für die berufliche Zukunft geben und über Henkel als Arbeitgeber informieren. Außerdem können sich alle Teams wieder bei der beliebten Pritt-Fotoaktion fotografieren lassen. So kann jeder Teilnehmer am Ende der Finalwoche ein Erinnerungsbild mit nach Hause nehmen.
Das Winterfinale in Oberhof ist eines von insgesamt drei Bundesfinalen im Jahr 2010. Das Frühjahrsfinale findet im Mai, das Herbstfinale im September in Berlin statt. Im Mai werden die Wettkämpfe in den Sportarten Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis und Volleyball ausgetragen. Im September stehen Beach-Volleyball, Fußball, Golf, Hockey, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen und Tennis auf dem Programm.
Mit Air Berlin in die Cinémathèque française nach Paris
In Partnerschaft mit dem französischen Filminstitut Cinémathèque française fördert Deutschlands zweitgrößte Airline den kulturellen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland. Bis einschließlich 01. August 2010 können Gäste der Fluggesellschaft gegen Vorlage eines Air Berlin-Tickets das von Frank O. Gehry erbaute Filmmuseum in Paris besuchen.
Vom 10. März bis zum 01. August können sich Besucher hinter und vor die Kulissen der berühmtesten Filmstudios in Berlin, Paris und Hollywood begeben. Die Fotoausstellung „Tournages Paris-Berlin-Hollywood, 1910 – 1939“ zeigt außergewöhnliche Aufnahmen der Film- und Kinowelten von Fritz Lang, Billy Wilder, Ernst Lubitsch oder Robert Siodmak. In der Dauerausstellung „Passion Cinéma“ können neben revolutionären Filmausschnitten und Dokumentationen auch Kameralinsen und Laterna-magica-Geräte aus dem 18. Jahrhundert sowie berühmte Filmplakate und Kultobjekte besichtigt werden.






