Monatsarchive: Februar 2010

Deutsche Tischtennis Liga

Borussia siegt im Spitzenduell mit 3:2 gegen Fulda

Die Borussia hat das Spitzenspiel in der Deutschen Tischtennis Liga (DTTL) gegen den TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell mit 3:2 gewonnen. Dabei war der deutsche Rekordmeister gleich durch zwei Verletzte geschwächt.

Die rund 1300 Zuschauer in der gut besuchten Phönix Halle bemerkten schon nach wenigen Ballwechseln, dass Düsseldorfs Spitzenspieler verletzt sein muss. Der Weltranglisten-Vierte hatte sich beim Einspielen wenige Minuten vor Beginn der DTTL-Partie eine Verletzung im rechten Oberschenkel zugezogen. “Ich tippe auf einen Muskelfaserriss oder eine starke Zerrung”, so Borussias mitgereister Physiotherapeut Ole Nauert.

Trotz dieser Einschränkung schaffte Boll einen Sieg im Auftaktmatch gegen Robert Svensson. Zwar brachte der Schwede den 28-Jährigen immer wieder in arge Bedrängnis, nutzte dessen eingeschränkte Bewegungsfähigkeit geschickt aus und erspielte sich einige Matchbälle, doch mit taktisch cleveren Spielzügen verhinderte Boll immer wieder, dass Svensson ihm sein Spiel aufzwingen konnte.

Am Ende siegte der Düsseldorfer knapp aber verdient mit 3:2.

Die Führung der Borussia dauerte nur kurz. Mit 0:3 unterlag der ebenfalls mit einer Sehnenscheiden-Entzündung im rechten Daumen nur bedingt gesunde Japaner Seiya Kishikawa Fuldas Abwehrkünstler Wang Xi. “Kishi hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Uns war vorher klar, dass er gegen Wang keine Chance hat. Trotzdem hat er es probiert, dass verdient unseren Respekt”, so Trainer Dirk Wagner.

Christian Süß sorgte danach mit einem ungefährdeten 3:1 Erfolg über Tischtennis-Ikone Jan-Ove Waldner für die erneute Führung des Deutschen Meisters. Der Düsseldorfer brauchte dabei nur den ersten Satz, um sich auf seinen 44 Jahre alten Gegner einzustellen, geriet danach aber nicht mehr in die Gefahr eines Satzverlustes.

In seinem zweiten Match reichten Kraft und Geschick dann nicht mehr zum Sieg. Timo Boll unterlag Wang Xi klar mit 0:3. Der Chinese, ohnehin schon mit der stärksten Bilanz aller DTTL-Akteure nach Hagen gereist, verbesserte sein Wettkampfkonto auf nunmehr 22:3 Siege.

Die Entscheidung über Sieg oder Niederlage in diesem spannenden Mannschaftsduell musste beim Spielstand von 2:2 also im Doppel fallen – für die Borussen eine ungewohnte Situation, in der sie in dieser Saison zuvor erst einmal waren.

In einem spannenden Match bezwangen Süß/Kishikawa die bis dato ungeschlagene Kombination Waldner/Meng in der Verlängerung des 5. Satzes. “Das war heute eine klasse Leistung unserer Mannschaft. Den Tabellenführer zu schlagen, obwohl wir mit zwei Verletzten angetreten sind, kann man kaum hoch genug bewerten”, so ein zufriedener Manager Andreas Preuß.

Da Fulda zwei Spiele mehr absolviert hat, werden die Osthessen vorläufig weiterhin auf Tabellenplatz eins geführt. Nach Minuspunkten gerechnet hat die Borussia (4 Minuspunkte) Fulda (6 Minuspunkte) heute allerdings überholt.

Die Ergebnisse

Timo Boll – Robert Svensson 3:2 (-8, 8, -7, 3, 11) Seiya Kishikawa – Wang Xi  0:3 (-7, -7, -7) Christian Süß – Jan-Ove Waldner 3:1 (-6, 8, 8, 3) Timo Boll – Wang Xi 0:3 (-5, -9, -10) Süß/Kishikawa – Meng/Waldner 3:2 (11, -7, -6, 9, 10)

TKD Center Düsseldorf e.V.

4 mal Bronze bei den 15 th International Championship im Glaspalast von Sindelfingen

die Sportler vom TKD-Center Düsseldorf e.V. Shela Lukic (11 Jahre), Berkan Akgül (11 Jahre), Bijan Schaghaghi (10 Jahre) und Amir Causevic (13 Jahre) traten auch in diesem Jahr beim diesjährigen Kinderturnier in Sindelfingen an. Mit einer Teilnehmerzahl von ca. 750 Sportlern aus 20 Ländern ist dieses anspruchsvolle TAEKWONDO Turnier in jedem Jahr ein Highlight. Shela und Berkan , die in diesem Jahr für NWTU Landeskader antraten, konnten genau wie Bijan und Amir einen beachtlichen 3.Platz belegen. Herzlichen Glückwunsch.

Olympische Winterspiele in Vancouver

Oberbürgermeister Elbers präsentiert Sportstadt Düsseldorf im Deutschen Haus

Oberbürgermeister Dirk Elbers wird am Mittwoch, 17. Februar, bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver die Sportstadt Düsseldorf im Rahmen der Vorstellung des Konzeptes “Wintersportland Nordrhein-Westfalen” präsentieren. Die Landeshauptstadt nimmt in dem Konzept als Austragungsort des Skilanglauf-Weltcups und als Eishockey-Hochburg eine wichtige Rolle ein.

Oberbürgermeister Dirk Elbers wird das Konzept beim NRW-Abend im Deutschen Haus gemeinsam mit NRW-Sportminister Dr. Ingo Wolf und Winfried Storck, Kreisdirektor des Hochsauerlandkreises, vorstellen. Erstmals werden dabei die zahlreichen Wintersportstätten des Landes gebündelt präsentiert und die große Wintersportkompetenz in NRW den Verbänden und der Öffentlichkeit deutlich gemacht. Damit soll die Marke “Wintersportland Nordrhein-Westfalen” national und international noch bekannter werden. Ziel ist es, noch mehr Wintersportveranstaltungen und Besucher in die Region zu holen.

Der Wintersport hat in Düsseldorf eine große Tradition: Die Düsseldorfer EG ist aktuell deutscher Vize-Meister und darüber hinaus seit Jahrzehnten Talentschmiede des Deutschen Eishockey-Bundes. Nationalspieler wie Daniel Kreutzer oder auch Philip Gogulla, Niki Mondt, Helmut de Raaf, Olaf Scholz, Udo Schmid, Oliver Kasper und Christof Kreutzer starteten in der NRW-Landeshauptstadt internationale Karrieren. Im Nationalkader für die Olympischen Spiele in Vancouver steht mit Korbinian Holzer ebenfalls ein aktueller DEG-Spieler. Zudem befindet sich in Düsseldorf der Landesleistungsstützpunkt Eiskunstlauf, von dem aus unter anderem Tanja Szewczenko den Sprung in die Weltspitze geschafft hat. Seit 2002 findet am Rheinufer der Ski-Weltcup der Langläufer statt. Das Sprintrennen ist mit bis zu 350.000 Besuchern die weltweit bestbesuchte Wintersportveranstaltung.

Zur Düsseldorfer Delegation in Vancouver gehört auch eine Abordnung der sportAgentur, darunter deren Geschäftsführerin Christina Begale. Das Deutsche Haus wird von der Messe Düsseldorf bei den Winterspielen an den Standorten Vancouver und Whistler sowie erstmals auch bei den Winter-Paralympics, die vom 12. bis zum 21. März stattfinden, organisiert und betrieben.

Altweiber-Bilanz der Feuerwehr des OSD

Ein ganz normaler “Großkampftag”
Einsatzkräfte der Stadt hatten gut zu tun/Keine “dramatischen
Ereignisse”
Trotz des kalten Wetters feierten zu Altweiber viele Menschen in der
Düsseldorfer Altstadt. Ähnlich wie im Vorjahr lautet auch diesmal die
Bilanz: Es war ein für die Ordnungs- und Hilfskräfte normaler “Großkampftag”
ohne dramatische Ereignisse. Insgesamt feierten die Leute
friedlich. Auffällig war aus Sicht der Feuerwehr, dass deutlich weniger
chirurgische Behandlungen (Schnittverletzungen, Prellungen und
Platzwunden) notwendig waren. 99 Feiernde mussten dahingehend behandelt
werden, 2009 waren es noch 197.
Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsund
Servicedienstes (OSD) waren beim gestrigen Altweiberkarneval in
zwei Schichten bis nachts 1.30 Uhr im Einsatz. Ein Schwerpunkt der
OSD-Arbeit war auch dieses Jahr wieder der Jugendschutz. Insgesamt
gab es 193 Jugendschutzkontrollen (2009: 375). In 47 Fällen bestätigte
sich dabei der Verdacht der Kontrolleure. In 29 Fällen vernichteten die
Kinder oder Jugendlichen den Alkohol oder die Zigaretten freiwillig
(2009: 68). In zehn Fällen waren Jugendliche so stark alkoholisiert, dass
die OSDler sie betreuen und die Eltern informieren mussten, die ihre
Sprösslinge dann auch unverzüglich abholten – 2009 waren es 12 Einsätze
dieser Art. Wie auch schon in den Vorjahren war auch gestern
wieder festzustellen, dass es gerade Jugendliche aus dem Umland nach
Düsseldorf zieht. Daher wurden Doppelstreifen mit der Bundespolizei
und der Landespolizei gebildet, die den Auftrag hatten, Jugendliche bereits
am Hauptbahnhof und am Bolker Stern zu überprüfen.
Im gesamten Altstadtbereich wurden 155 “Wildpinkler” erwischt (2009:
161). Von ihnen wurden die Personalien aufgenommen – sie bekommen

in den nächsten Tagen Post vom Ordnungsamt und müssen ein Verwarngeld
in Höhe von 35 Euro zahlen. Vier Flaschenwerfer, die ihre Flaschen
mutwillig auf dem Boden zerschlugen, wurden ebenfalls vom OSD
erwischt. Alle müssen nun mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro
rechnen.
Sanitäts- und Rettungsdienst
Auch der Sanitäts- und Rettungsdienst hatte insgesamt gut zu tun. Im
Vergleich zum Vorjahr waren mit 183 Hilfeleistungen in den Unfallhilfsstellen
über 100 Behandlungen weniger zu verzeichnen (2009: 296).
Allerdings mussten doppelte so viele Menschen in ein Krankenhaus
transportiert werden. Glasscherben lagen wie in den Vorjahren auf den
Straßen, aber es wurden erfreulicherweise dadurch nur 21 Narren verletzt.
Zwei junge, erwachsene Frauen mussten nach Alkoholexzess vom
Notarzt intensiv behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden.
Viele Menschen feierten auch in ihrem Wohnumfeld. Dadurch stieg die
Zahl der Rettungsdiensteinsätze in Verbindung mit Alkohol in den
Stadtteilen etwas an. Es handelte sich dabei um typische Altweibereinsätze,
wie zum Beispiel Verletzungen nach Schlägereien, Stürzen sowie
Herz-Kreislauf-Probleme durch zu viel Alkohol etc.
Insgesamt war aus Sicht der Einsatzkräfte zu beobachten, dass sich die
Altstadt relativ spät füllte und die Karnevalisten sich auch früher aus der
“Freiluftzone” zurückzogen, was wohl an den frostigen Temperaturen
lag.

Liebe Opern- und Ballettfreunde

am Karnevalswochenende gibt’s bei uns keine Büttenreden, aber wunderbare Unterhaltung: Heute (Freitag) Abend feiern wir im Theater Duisburg um 19.30 Uhr die zweite Premiere der “Lustigen Witwe” - die beiden Regisseure Christian Brey und Harald Schmidt werden mit dabei sein, und wir sind gespannt auf unser neues Operettenpaar: Christina Dietzsch als Hanna Glawari und Kay Stiefermann als Graf Danilo. Es gibt noch Karten an der Abendkasse, im Anschluss treffen sich Künstler und Publikum zur Premierenfeier im Opernfoyer!

Am morgigen Samstag präsentieren wir gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern in der Philharmonie Mercatorhalle im CityPalais die einmalige konzertante Aufführung von Bellinis Oper “Norma” mit Stargast Edita Gruberova. Bei Redaktionsschluss dieses Newsletters gab es nur noch eine kleine Handvoll Restkarten!

Sonntag ist Valentinstag – und wir machen Ihnen ein besonderes Angebot für das Opernhaus Düsseldorf: Laden Sie Ihre Liebste / Ihren Liebsten nachmittags zur barocken Ballettkomödie “Les Paladins” ein! Als Newsletter-Abonnenten erhalten Sie für diese zauberhafte Aufführung 20% Rabatt, wenn Sie bis morgen (Samstag) Mittag, 12.00 Uhr, Ihre Karten per E-Mail reservieren lassen – bitte vermerken Sie dazu das Stichwort “Newsletter-Rabatt”, E-Mail an: ticket@operamrhein.de, und geben Sie die gewünschte Preisgruppe an. Weitere Informationen siehe unten!

Unser komplettes Programm finden Sie wie immer hier: www.operamrhein.de

Wir freuen uns aufs Wiedersehen in Duisburg und Düsseldorf!

HSG-Manager Frank Flatten auf der Suche nach Verstärkung

Freitag wurden Frank Flatten neue finanzielle Mittel zugesagt. Somit kann der Manager der HSG Düsseldorf noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. “Wir wollen noch einen weiteren Spieler verpflichten, um unser Ziel, den Klassenerhalt, so zusätzlich abzusichern”, erklärt Flatten, der bereits in aussichtsreichenden Verhandlungen mit zwei Spielern steht.

“Allerdings bleibt uns nur wenig Zeit einen Spieler zu verpflichten, der uns sinnvoll verstärken würde”, so der 44-jährige Manager weiter. “Bis Montag muss der Vertrag unter Dach und Fach sein, dann endet die Wechselfrist in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Derzeit stehe ich mit zwei Spielern, einem aus der 2. Handball-Bundesliga und einem aus dem Ausland, in Kontakt und führe aussichtsreiche Gespräche.”

Nach dem ersten Auswärtssieg der Saison 2009/2010 empfängt die HSG Düsseldorf am Mittwochabend den TBV Lemgo zum ersten Heimspiel des neuen Jahres. Die Partie wird um 20.15 Uhr im Burg-Wächter Castello angepfiffen. “Bis jetzt haben wir mehr als 1.500 Tickets abgesetzt”, freut sich Manager Frank Flatten. “Wenn es so weitergeht, können wir wieder mit einer Kulisse von mehr als 2.000 Zuschauern rechnen.”

Ölspuren beschäftigten die Feuerwehr

Samstag, 13. Februar 2010
Zu drei fast zeitgleich verursachten Ölspuren wurde die Feuerwehr am Samstagvormittag alarmiert. Im Bereich Pempelforther Str., Wehrhahn, Schadowstraße wurden ca. 500 Meter mit einem Nassreinigungsfahrzeug gereinigt. Anschließend wurden im Bereich Herzogstr., Corneliusstr. bis Merowinger Str. ca. 3 km Ölspur zunächst teilweise abgestreut und dann mit einem Nassreinigungsfahrzeug gereinigt. Von der Erkrather Str. zog sich die nächste Ölspur über die Werdener- und Kruppstr. über ca. 2,5 km bis zur Färberstr. Hier waren drei Streufahrzeuge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Aufgrund des geringen Verkehrs kam es nur zu geringfügigen Behinderungen.

Zwei schwer verletzte nach Zimmerbrand

Samstag, 13. Februar 2010, Bernburger Str., Eller
Bei einem Zimmerbrand am Samstag morgen gegen 08.50 Uhr auf der Bernburger Str. in Düsseldorf Eller wurden 2 Personen schwer und drei weitere Personen leicht verletzt. Vermutlich durch angebranntes Essen kam es in der Wohnung im Erdgeschoss zu einem Brand mit sehr starker Rauchentwicklung. Beim Löschversuch zog sich der 60 Jahre alte Wohnungsinhaber eine starke Rauchgasvergiftung zu und musste mit dem Rettungshubschrauber zur Behandlung in einer Überdruckkammer nach Aachen transportiert werden. Bei den Löschversuchen unterstützte der dreißigjährige Nachbar aus der Wohnung im 1. Obergeschoss, der sich ebenfalls eine starke Rauchgasvergiftung zuzog und mit einem zweiten Rettungshubschrauber nach Aachen geflogen werde musste.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Treppenraum stark verqualmt. Die beiden schwer verletzten Männer konnten sich selber ins Freie retten. Aus dem 1. Obergeschoss wurde eine Mutter mit 2 Kindern (27, 5 und 1 Jahre) von der Feuerwehr gerettet. Alle wurden mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus transportiert. Auf dem Balkon im 2. Obergeschoss stand eine Mutter mit ihrem kleinen Kind. Sie war dort nicht gefährdet und blieb von der Feuerwehr betreut bis zum Ende der Löschmaßnahmen auf dem Balkon stehen. In der Brandwohnung befanden sich noch ein Hund, eine Katze und zwei Papageien, die ebenfalls von der Feuerwehr gerettet werden konnten und von der Polizei in die Tierklinik gebracht wurden. Einer der Notrufe kam von einer Familie, die im 3. Obergeschoss wohnt. Dort hatte der im Wohnungsflur hängende Rauchmelder einen Alarm ausgelöst. Drei Personen konnten aus dieser Wohnung von der Feuerwehr sicher ins Freie geführt werden.
Die Löschmaßnahmen der Feuerwehr waren nach kurzer Zeit beendet. Anschließend wurden alle Wohnungen begangen und das gesamte Gebäude gelüftet. Der Sachschaden wird auf 40000 € geschätzt. Zur genauen Ermittlung der Brandursache wurde die Kripo eingeschaltet.

Chinesisches Neujahrsfest

Start zum Jahr des Tigers
Oberbürgermeister Dirk Elbers erwartet zum Neujahrsempfang
rund 300 Gäste
Anlässlich des Chinesischen Neujahrsfestes hat Oberbürgermeister Dirk
Elbers am Montag, 8. Februar, zu einem Empfang ins Maritim Hotel eingeladen.
Dazu werden rund 300 Gäste erwartet. Die meisten sind Vertreter
chinesischer Unternehmen. Aber auch das große und sehr kompetente
deutsche Chinanetzwerk am Standort Düsseldorf wird vertreten sein.
Düsseldorf ist der wichtigste Chinastandort im Westen Deutschlands.
Der für diese Region zuständige chinesische Generalkonsul Zhenshun
Wen wird die Gäste ebenfalls begrüßen.
“Werdet glücklich und reich!”, mit diesem traditionellen chinesischen
Neujahrsgruß wird der Oberbürgermeister die chinesischen Unternehmen,
Geschäftspartner und Freunde empfangen, um gemeinsam den Beginn
des “Jahres des Tigers” zu feiern. Trotz weltwirtschaftlicher Probleme
kann die China-Initiative der Stadt Düsseldorf auf ein erfolgreiches
Jahr zurückblicken: 23 Firmen haben sich 2009 in Düsseldorf angesiedelt,
so dass die Wirtschaftsförderung gegenwärtig 280 chinesische Unternehmen
am Standort verzeichnen kann.
Zum Jahresanfang verlagerte Midea Deutschland, einer der führenden
chinesischen Haushaltsgeräteproduzenten, sein Vertriebsbüro von Hamburg
nach Düsseldorf. Auch das chinesische IT-Unternehmen Evoc Intelligent
Technology, einer der weltweit führenden Hersteller auf dem
Gebiet der so genannten Embedded Intelligent Platforms (EIP), hat im
Jahr 2009 in Düsseldorf an der Prinzenallee eine Zweigniederlassung eröffnet.
Die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), die entsprechend
ihrem Börsenwert zu den größten Geldhäusern der Welt gehört,
eröffnete Ende Januar eine Geschäftsstelle an der Königsallee.

Der Integrationsausschuss ist nun komplett

Am Sonntag wurden neun Mitglieder direkt gewählt/Wahlbeteiligung
bei 4,7 Prozent
Der Integrationsausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf ist komplett.
Bei der Wahl am Sonntag, 7. Februar, wurden weitere neun Mitglieder
des Gremiums gewählt. Von den 94.510 Wahlberechtigten gaben 4.412
ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 4,7 Prozent.
Zur Wahl standen sechs Gruppierungen und zwei Einzelbewerber. Für
die Wahl waren in der Stadt 27 Wahllokale eingerichtet worden, daneben
bestand die Möglichkeit zur Briefwahl. Die konstituierende Sitzung des
Integrationsausschusses findet frühestens im März statt. Der oder die
Vorsitzende wird aus der Mitte des Gremiums gewählt.
Gewählt wurden am Sonntag:
Ismail Kiziltan, Metin Demirtürk, Osman Caner (Türkisch-Islamische
Kulturvereine),
Viatcheslav Lissin, RUSSISCHE LISTE “INTEGRATION”,
Hayreddin Onay, pro deutsch-türkische Integration,
Bekim Rukaj, Kiriakos Kiourtsidis, Eda Akcan, (SPD-Internationale
Liste) und
Iljo Skangalov (Internationale Bürger Union).
In seiner Sitzung am 4. Februar hatte der Rat der Stadt Düsseldorf aus
seinen Reihen bereits folgende Mitglieder des Integrationsausschusses
gewählt: Pavle Madzirov, Jutta Meyer, Constanze Mucha, Rosemarie
Theiß und Markus Höseler für die CDU, Ionnanis Vatalis und Angelika
Wien-Mroß für die SPD, Angela Hebeler und Dietmar Wolf für die
Grünen sowie Monika Lehmhaus für die FDP.Hintergrund
Mit dem Gesetz zur Förderung der politischen Partizipation in den Gemeinden
hat der Landesgesetzgeber den bisherigen Strukturen eine neue
Richtung gegeben. Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat diese
Novellierung aufgenommen und beschlossen, in Zukunft einen Integrationsausschuss
zu bilden. Der Integrationsausschuss hat 19 Mitglieder.
Zehn Mitglieder werden vom Rat bestellt, neun werden von den wahlberechtigten
Migrantinnen und Migranten direkt gewählt.
Der Integrationsausschuss ist ein neuer Fachausschuss des Rates der Landeshauptstadt
Düsseldorf und das offizielle Nachfolgegremium des Ausländerbeirates.
Im Integrationsausschuss werden die Interessen von Zugewanderten
vertreten. Erstmals beraten in diesem Gremium Vertreterinnen
und Vertreter der Zugewanderten mit Ratsmitgliedern auf gleicher
Augenhöhe über die kommunale Integrationspolitik. Der Integrationsausschuss
tagt etwa acht Mal im Jahr in öffentlicher Sitzung. Wichtige
Themen werden dort aufgegriffen und beraten, es können Anträge und
Anfragen gestellt werden. Mit den anerkannten Düsseldorfer Migrantenvereinen
wird eng zusammengearbeitet. Der Integrationsausschuss entscheidet
über die Anerkennung und Förderung von Projekten der Migrantenvereine.

Personalversammlung im Stadtentwässerungsbetrieb

Der Stadtentwässerungsbetrieb ist am Mittwoch, 10. Februar, wegen
einer Personalversammlung ab 12 Uhr nur eingeschränkt erreichbar. Der
Bereitschaftsdienst des Stadtentwässerungsbetriebes steht unter der
Telefonnummer 89-92762 zur Verfügung. Über die Rufnummer 89-
22722 können Anrufe an die Notbesetzung weitervermittelt werden.
Download von Antragsformularen sowie weitere Informationen gibt es
auch im Internet unter: www.duesseldorf.de/kanal

Berliner Allee

Ampelanlage wird gewartet
Wegen routinemäßiger Wartung der Ampelanlage an der Kreuzung Berliner
Allee/Bahnstraße muss am Mittwoch, 10. Februar, diese kurzzeitig
außer Betrieb genommen werden. Zur sicheren Verkehrsabwicklung in
dieser Zeit werden – soweit erforderlich – Fahrstreifen abgesperrt und
Abbiegemöglichkeiten eingeschränkt. Die Verkehrsteilnehmer werden
um Verständnis und um besondere Vorsicht beim Befahren der Kreuzung
gebeten.

Parken in der Umweltzone

Ausnahmeregelung endet
Nur noch bis Sonntag, 14. Februar, dürfen Fahrer von Autos ohne Umweltplakette,
die aber über einen Bewohnerparkausweis verfügen, in Bewohnerparkgebiete
in der Umweltzone einfahren. Die bisher gültige
Ausnahmeregelung läuft am 14. Februar aus. Anwohner, die ab Montag,
15. Februar, dennoch mit ihren Fahrzeugen ohne Schadstoffplakette in
die Umweltzone einfahren wollen, müssen beim Straßenverkehrsamt an
der Automeile Höherweg 101 eine Ausnahmegenehmigung beantragen.
Eine Ausnahme ist jedoch nur möglich, wenn dargelegt werden kann,
dass Fahrten zur Wahrnehmung unaufschiebbarer Interessen vorgenommen
werden müssen und es keine andere Alternative gibt. Eine Ausnahme
über den 31. Dezember 2010 hinaus ist nicht möglich.
Mit Einführung des Luftreinhalteplans ist am 15. Februar 2009 die Umweltzone
in Düsseldorf in Kraft getreten. Seitdem dürfen nur noch Fahrzeuge
mit Schadstoffplakette, auch Feinstaubplakette genannt, in das
innerstädtische Gebiet einfahren. Bislang galt jedoch eine Ausnahmeregelung
für Anwohner mit Parkausweisen.
Nähere Informationen zu Ausnahmegenehmigungen erhalten Interessierte
unter Telefon 89-27088 oder 89- 93215 und im Internet unter:
www.duesseldorf.de/kfz/feinstaub

Der Kurfürst bützt Frau Antje

Der Gesellschafterwagen der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH (DMT) sorgt beim Rosenmontagszug wieder für Aufsehen. In diesem Jahr wird die gute Freundschaft zwischen den Niederlanden und der Landeshauptstadt Düsseldorf auf humorvolle Art und Weise thematisiert: „Holländer und Düsseldorfer: Jeck – we can“. Es ist das sechste Mal, dass die DMT gemeinsam mit dem Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) einen Karnevalswagen ins närrische Rennen schickt.

Das farbenprächtige Gefährt, von Künstler Jacques Tilly entworfen und von ihm und seinem Team realisiert, veranschaulicht die enge Freundschaft zwischen der Metropole am Rhein und den Niederlanden mit einem fröhlichen „Bützje“ zwischen einem holländischen „Meisje“ (Mädchen) und Jan Wellem, dem Düsseldorfer Kurfürsten. Der Rhein fungiert dabei als verbindendes Element, denn er fließt sowohl durch die Stadt an der Düssel als auch durch das Land der Deiche. In gleicher Weise verschmelzen die jeweiligen Wahrzeichen miteinander: Der Rheinturm verwandelt sich zum Leuchtturm und der Schlossturm wird einfach zur Windmühle umfunktioniert. Einzig das Düsseldorfer Alt und der mittelalte Gouda bleiben in ihrer ursprünglichen leckeren Fassung unangetastet.

Für ausgelassene Stimmung auf und neben dem Wagen sorgt die niederländische Musikgruppe „Die Vlierländer Musikanten“. In holländischen Trachten und mit Klumpen (traditionelle Holzschuhe) an den Füßen, spielen die 15 Musiker holländische und rheinische Stimmungslieder wie „Tulpen aus Amsterdam“, „Einmal am Rhein“ oder „Rot sind die Rosen“. Obwohl die Gruppe schon seit 50 Jahren in ihrem eigenen Karnevalsverein zuhause in Vlierden die Hofkapelle stellt, kommt sie zum diesjährigen Rosenmontag lieber nach Düsseldorf. “In diesem Jahr brechen wir mit der Tradition und feiern zusammen mit unseren Düsseldorfer Freunden”, so der musikalische Leiter Mart Kusters und verrät zugleich warum: “Weil wir Düsseldorf und den rheinischen Karneval lieben.” Als Kamelle regnen Fruchtgummitütchen mit der Aufschrift „Hartelijk Welkom in Düsseldorf“ auf die jecke Menschenmenge herab.

Auch sonst steht Düsseldorf bei den Niederländern hoch im Kurs. Der Tagestourismus aus den Niederlanden ist aufgrund der regionalen Nähe, einer der wichtigsten touristischen Quellmärkte für Düsseldorf. Darüber hinaus belegen die Niederländer seit Jahren hinter Großbritannien den zweiten Platz bei den ausländischen Gästen in der Düsseldorfer Übernachtungsstatistik. Niederländer lieben besonders die traditionsreichen Großveranstaltungen in Düsseldorf. Seit vergangenem Jahr wird deshalb neben dem seit langem sehr beliebten Weihnachtsmarkt (2009: 1,5 Millionen Niederländer) auf die Größte Kirmes am Rhein als weiteres attraktives Angebot hingewiesen. Die DMT warb dafür unlängst auf der wichtigsten Fach- und Publikumsmesse für Tourismus in den Niederlanden, der Vakantiebeurs in Utrecht.

Zwischen Hoppeditz’ Erwachen am 11. November 2009 und Aschermittwoch am 17. Februar 2010, finden in Düsseldorf über 300 Karnevalssitzungen und Kostümbälle statt. Den Höhepunkt des Düsseldorfer Straßenkarnevals bildet der Rosenmontagszug am 15. Februar. Zu dem Festzug mit rund 5.500 Teilnehmern, 45 Musikkapellen und 70 Wagen kommen jedes Jahr rund eine Million Besucher. Der jecke Tross führt quer durch die Düsseldorfer Innenstadt, am historischen Rathaus vorbei und über die Königsallee. Das Motto der Düsseldorfer Session 2009/2010 lautet: “Jeck – we can”

Die Zeichnung des Wagens im Anhang kann für redaktionelle Zwecke honorarfrei verwendet werden.

Bisherige Wagenbeiträge der DMT zum Düsseldorfer Rosenmontagsumzug:

2005: Motto „Bunt wie die Welt“ – Venedig küsst Düsseldorf
2006: Motto „Nit quake – make“ – Original New Orleans Jazz Band
2007: Motto „Närrische Illusionen“ – 15-jährige Städtepartnerschaft Düsseldorf-Moskau
2008: Motto „Mer kann och alles öwerdriewe“ – 350 Jahre Jan Wellem
2009: Motto „ Do bes de platt“ – 5-jährige Städtepartnerschaft zu Chongqing

„Das verräterische Herz und andere wohlige Schauer"

Di, 9.3.2010, 19.00 Uhr
Martin Bross liest und spielt Edgar Allan Poe

Mit Edgar Allan Poe verbinden wir alle etwas Geheimnisvolles, eine gespenstische Atmosphäre, die einem die Haare zu Berge stehen läßt, oder zumindest wohlige Schauer verursacht.
Der amerikanische Autor (1809-1849) wurde in den USA, aber auch in Europa als Vertreter der romantischen Übersinnlichkeit gefeiert. Er prägte entscheidend die Genres der Science Fiction, der Horrorgeschichte und der Kriminalliteratur. Als beste Beispiele für seine Krimi-Kunst dienen “Der Fall des Hauses Usher” oder “Der Mord in der Rue Morgue”, von der ganze Schriftsteller- Generationen profitierten. Anfang der 80er saß Martin Bross sonntags vor dem Schwarz-Weiß-Fernseher seiner Eltern und schaute sich in der Matinee die Poe-Verfilmungen von Roger Corman an, u.a. den „Goldkäfer“ und das „Verräterische Herz“. Als er aber damals in die Stadtbücherei lief, um den Ursprung dieser atmosphärischen Geschichten zu erfahren, sagte man ihm, er sei noch zu jung, um Poe zu verstehen – ein Ansporn bis heute für seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Autor. „’Das verräterische Herz’ und andere wohlige Schauer“ ist eine Hommage an Edgar Allen Poe, die Martin Bross trefflich mit gruseligen Effekten zu inszenieren weiß. Er liest nicht nur vor, sondern spielt auch einige der Texte – „Das verräterische Herz“ und den „Raben“, beleuchtet von einem sechsarmigen Kerzenleuchter und einem Totenschädel als Requisiten.
“Martin Bross macht aus der theatralischen Lesung Kabinettstückchen – dramatisch, literarisch, unheimlich” (Westdeutsche Allgemeine Zeitung).

Martin Bross ist Schauspieler und war bereits an diversen Bühnen engagiert, u.a. in Heidelberg, Mainz, Wiesbaden, Mannheim, Bonn, Hamburg und Mülheim. Er spielte zudem in verschiedenen Fernseh-, und Kinoproduktionen. Als Sprecher in Hörspielen und Features tritt er für den WDR und andere Rundfunkanstalten auf.
Veranstaltungsort und Vorverkauf: Höseler Caféhaus, Preussenstraße 1a, 40883 Ratingen-Hösel, Tel.: 02102/96940

Eintritt: 10,- Euro

Melange ist ein Zusammenschluss von Kulturinteressierten und Künstlern, Kulturwissenschaftlern und -vermittlern in der Tradition der europäischen Salon- und Kaffeehauskultur. Melange bietet Kleinkunst, Lesungen und Vorträge, informativ und unterhaltsam in gelöster Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein in unmittelbarem Kontakt zwischen Künstler und Publikum. Melange e.V. hat ihren Sitz in Dortmund, arbeitet aber dezentral in verschiedenen Restaurants und Cafés der Region.