Monatsarchive: März 2010

Mann fällt von Fleher Brücke!

Montag, 29. März 2010, 20.17 Uhr, Fleher Brücke
Gestern Abend kam es zu einem kuriosen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Mann
war zunächst aus ungeklärter Ursache von der Fleher Brücke in den Rhein gefallen. Er konnte
eigenständig ans Ufer schwimmen und mit Hilfe von Passanten den Strom verlassen. Er kam mit
dem Notarzt in ein Krankenhaus, blieb aber unverletzt.
Einen guten Schutzengel hatte am Montagabend ein Neusser Rentner, der von der Fleher Brücke in
den Rhein gefallen war. Er war mit seinem Auto auf der A 46 in Fahrtrichtung Neuss unterwegs und
hatte auf dem rechten Standstreifen der Brücke angehalten, um Schiffe zu beobachten. Dabei lehnte
er sich wohl soweit über das Geländer, dass er das Gleichgewicht verlor und in die Fluten stürzte.
Trotz des 15-Meter-Sturzes in das kalte Wasser konnte der leichtsinnige Mann das Ufer in etwa 50
Meter Entfernung erreichen. Spaziergänger am Rheinufer hatten das Szenario beobachtet und
halfen dem 70-Jährigen ans rettende Ufer, da die vollgesogene Kleidung sehr schwer war und ihn in
seiner Bewegungsfreiheit stark behinderte. Der herbeigeeilte Notarzt versorgte den Unverletzten, der
aber stark unterkühlt war. Deshalb brachte das Rettungsteam den Patienten in ein spezielles
Wärmebett der Uni-Kilink.
Die etwas kuriose Geschichte konnte der Rentner dennoch glaubhaft mithilfe der Zeugen an die
Retter berichten.

Kanalsaugwagen verliert Hydrauliköl

Dienstag, 30. März 2010, 3.37 Uhr, Am Wehrhahn, Pempelfort
Ein Kanalsaugwagen einer Privatfirma verlor am frühen Morgen Hydrauliköl. Das Öl floss in zwei
Kanaleinläufe und musste abgepumpt werden.
Eine private Firma hatte in der Nacht den Auftrag die Kanäle Am Wehrhahn Ecke Jacobistraße vom
Schmutz zu befreien. Als der Fahrer mit der Arbeit fertig war stellte er fest, dass ein
Hydraulikschlauch geplatzt war. Rund 100 Liter Öl liefen auf der Straße aus und flossen teilweise in
zwei Kanaleinläufe. Der Arbeiter informierte umgehend die Feuerwehr und stellte den Motor seines
Lastwagens ab, damit nicht noch mehr Öl ausläuft. Zwei Beamten der Wache Münster Straße
streuten daraufhin die 100 Quadratmeter große Lache mit 200 Kilogramm Bindemittel ab. Das
Umweltamt wurde hinzugerufen um zu prüfen, wie der Kanal zu reinigen ist. Der Mitarbeiter
begutachtete die Einläufe und stellte fest, dass sich das Wasser mit dem Öl vermischt hatte.
Daraufhin ordnete er ein Auspumpen der Schächte an. Ein Saugwagen des
Stadtentwässerungsbetriebes wurde alarmiert und reinigte die beiden Kanaleinläufe. Der Fahrer des
defekten Lastwagens reparierte die Hydraulikleitung notdürftig. Das Schlauchsystem steht nur unter
Druck, wenn gearbeitet wird und ist während der Fahrt drucklos. Daher konnte er mit dem Wagen
noch in eine Werkstadt fahren, ohne zusätzlich Öl zu verlieren. Während des Einsatzes kam es nur
zu geringen Verkehrsbehinderungen. Eine Weiterfahrt von der Straße Am Wehrhahn in die
Schadowstraße war nicht möglich. Wegen der Uhrzeit mussten nur wenige Autos eine Umleitung
fahren. Nach zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

ARAG WORLD TEAM CUP 2010

Lleyton Hewitt wieder im Rochusclub
Düsseldorf (pps) Der Australier Lleyton Hewitt schlägt in diesem Jahr vom 16. bis 22.
Mai nach fünf Jahren Pause wieder bei der Tennis-Mannschafts-Weltmeisterschaft in
Düsseldorf auf. Die ehemalige Nummer 1 der Weltrangliste fehlte seit 2005 beim
ARAG WORLD TEAM CUP. Zuvor war Hewitt von 2000 bis 2004 ein gern gesehener
und erfolgreicher Spieler im Rochusclub.
Unvergessen dabei das Finale im Jahr 2001, als die Australier zum bisher letzten
Male den Titel gewannen. Und das, obwohl die „Aussies“ im Finale gegen Russland
auf Patrick Rafter verzichten mussten. Hewitt gewann ein hochklassiges Match
gegen Marat Safin, Rafter-Ersatz Scott Draper verlor gegen Yevgeny Kafelnikov und
am Schluss besiegten Draper/Wayne Arthurs die beiden russischen Superstars.
2004 stand Hewitt nochmals im Finale, wurde aber mit Mark Philippoussis und dem
Weltklasse-Doppel Arthurs/Paul Hanley an seiner Seite von Chile geschlagen.
Der 29-Jährige hat sich nach mehreren Verletzungspausen (Rücken, Hüftoperation)
mittlerweile wieder auf Platz 27 der Weltrangliste nach oben gearbeitet. In seiner
Erfolgsbilanz stehen insgesamt 27 Einzeltitel (darunter Wimbledon und die US Open)
und seit 1998 hat er mit Ausnahme seines „Verletzungsjahres 2008“ in jedem Jahr
mindestens ein ATP-Turnier gewonnen, zuletzt 2009 in Houston. In diesem Jahr
erreichte er bei den Australian Open sein bisher bestes Ergebnis, als er im
Achtelfinale gegen den späteren Sieger Roger Federer verlor.
Die große Tennis-Nation Australien, es sei nur an Patrick Rafter oder das
Weltklasse-Doppel Todd Woodbridge/Mark Woodforde erinnert, hatte in den letzten
Jahren außer Lleyton Hewitt keinen absoluten Weltklassespieler mehr in ihren
Reihen und war deshalb nicht für den ARAG WORLD TEAM CUP qualifiziert. In
diesem Jahr ist Peter Luczak die Nummer 2 im Team. Der 31-Jährige gibt – für einen
Australier erstaunlich – „Sand“ als seinen beliebtesten Belag an. 2010 erreichte er
bisher zwei Viertelfinals in Santiago und Sydney.

Hochstraße Nordfriedhof

Fahrbahn wird ausgebessert
Für Ausbesserungsarbeiten am Straßenbelag wird am Dienstag, 30. März,
in der Zeit zwischen 9 und 15 Uhr auf der Hochstraße am Nordfriedhof
in Richtung stadteinwärts eine der beiden Fahrbahnen gesperrt. Das Amt
für Verkehrsmanagement bittet um Verständnis für unvermeidbare Beeinträchtigungen.

OSD bietet erste Bürgersprechstunde

Beschwerden aus der Bevölkerung werden entgegen genommen
und direkt verfolgt
Der städtische Ordnungs- und Servicedienst (OSD) bietet am Donnerstag,
1. April, die erste Bürgersprechstunde im Jahr 2010 an. Der blauweiße
OSD-Bürobus hält zunächst von 10 bis 12 Uhr in Golzheim auf
der Rossstraße, Ecke Rolandstraße. Mit dabei sind auch die Polizei und
die Verkehrsüberwachung.
Im unmittelbaren Anschluss macht sich eine Doppelstreife aus einem
OSD-Mitarbeiter und einem Polizisten auf den Weg, um bis gegen 16
Uhr den angenommenen Beschwerden nachzugehen. Sie sollen so weit
als möglich abgearbeitet werden. Anliegen der Bürger, denen nicht sofort
nachgegangen werden kann, nimmt sich später der Innendienst an.
Bereits seit September 2006 gehen Mitarbeiter der Polizei in grünen
Uniformen und des städtischen Ordnungs- und Servicedienstes in
blauen Uniformen gemeinsam auf Streife. Elf Doppelstreifen sind seither
im ganzen Stadtgebiet unterwegs. Inzwischen ist die Kooperation nun
auch auf die Bürgersprechstunden ausgeweitet worden.
Tatsächlich ist es so, dass in der Praxis oft Ordnungsstörungen gemeinsam
mit Vergehen auftreten, die strafrechtlich relevant sind und für die
dann die Polizei zuständig ist. Darunter fallen Tatbestände wie Beleidigung,
Nötigung, Körperverletzung zum Beispiel bei Schlägereien, Sachbeschädigungen
wie Vandalismus oder auch Ordnungsstörungen im
Kontext mit Drogenhandel und -konsum. Die Doppelstreifen sind in der
Innenstadt, im Schwerpunkt aber in anderen Stadtbezirken im Einsatz.

Geschichts-Spaziergang und Workout für die Sinne

Gleich zwei Veranstaltungen bietet das Stadtmuseum, Berger Allee 2, in
dieser Woche an: Zu einem Spaziergang durch die Geschichte von Düsseldorf
im europäischen Kontext laden die Kuratoren des Museums am
Donnerstag, 1. April, 17.30 bis 18 Uhr ein. Unter dem Motto “Auf dem
Weg in den Feierabend” haben Interessierte die Gelegenheit, zu Exponaten
aus Kunst, Mode, Fotografie und Architektur, Fragen direkt an die
Leiter der Museumssammlungen zu stellen.
Unter

Rhetorik-Seminar für Jugendliche

In den Osterferien bietet die Volkshochschule für Jugendliche und junge
Erwachsene zwischen 14 und 18 Jahren ein zweitägiges Rhetorik-Seminar
an. Am Mittwoch und Donnerstag, 7. und 8. April, können Jugendliche
jeweils von 10 bis 16 Uhr in praktischen Übungen aktives Zuhören
und sicheres Argumentieren erlernen. Das Seminar findet im Weiterbildungszentrum
am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz 1, in Raum
2.06 unter der Leitung von Kommunikationstrainerin Jutta Schober-
Stockmann statt. Das Angebot richtet sich vor allem an stille, mündlich
nicht so starke Jugendliche, die besser mitreden und gehört werden wollen.
Die Teilnahmegebühr für Schüler beträgt 30 Euro. Anmeldungen
sind ab sofort unter Telefon 89-94150 und 89-93435 möglich.

Bauarbeiten im Florapark beginnen

Die Bauarbeiten zur Einrichtung eines neuen Eingangs am Florapark an
der Bachstraße beginnen am Dienstag, 30. März. Zunächst wird mit dem
Abtragen des Parkgeländers und eines Teils der Mauer begonnen. Später
müssen eine dreistämmige Robinie und einige Sträucher entfernt werden.
Noch im Frühjahr werden die Arbeiten fertiggestellt sein. Die Kosten
für den neuen Eingang belaufen sich auf rund 40.000 Euro.
Der Parkeingang wird auf die noch endgültig zu erstellende Treppenanlage
ausgerichtet sein. Die Treppe ist im Zuge der Bilker Arkaden errichtet
worden und bindet die neuen Spielflächen für Kinder an. Das
Eingangs-Projekt wurde den Politikern der Bezirkvertretung Ende 2009
vorgestellt und von ihnen beschlossen. Ebenso wurden die Bürger bei
einem Rundgang im Herbst 2009 über die Arbeiten unterrichtet.

Moskauer Anschläge: OB Dirk Elbers schreibt an Luschkow

Vor dem Hintergrund der Anschläge auf die Moskauer U-Bahn hat sich
Oberbürgermeister Dirk Elbers mit einem Schreiben an seinen Amtskollegen
in der russischen Hauptstadt und Düsseldorfer Partnerstadt,
Juri Luschkow, gewandt. Der Düsseldorfer Oberbürgermeister schreibt:
“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Kollege Luschkow,
mit großem Entsetzen hat Düsseldorf die feigen Anschläge in der Moskauer
Metro aufgenommen. Die Düsseldorfer fühlen in diesen Stunden
des Schmerzes und des Schocks mit Ihnen und mit den Menschen Moskaus.
Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Opfern und deren
Familien. Unsere Gedanken sind bei unseren Freunden in Moskau,
die großes Leid erfahren mussten. Ich wünsche den Menschen dieser
großartigen Stadt viel Kraft und Stärke, um diese furchtbare Tragödie
überwinden zu können”.

Brand in der Garage des Postgebäudes!

Sonntag, 28. März 2010, 21.40 Uhr, Konrad-Adenauer-Platz, Stadtmitte
In der offenen Großgarage der Post am Konrad-Adenauer-Platz sind gestern Abend mehrere
Kunststoffboxen aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Brandmeldeanlage hatte das Feuer
bemerkt und Alarm geschlagen. Die Flammen beschädigten auch eine Brandschutzverglasung des
Geschäftsgebäudes. Es gab keine Verletzten.
Mehrere typische gelbe Kunststoffboxen der Deutschen Post waren an der Gebäudewand in der
offenen Garage in Brand geraten. Die Kästen schmolzen durch die enorme Wärmestrahlung
zusammen und der Inhalt verbrannte. Die Sprinkleranlage reagierte folgerichtig und löste in der
Leitstelle der Feuerwehr einen Alarm aus. Ein sogenannter „Sprinklerkopf“ war durch die
Flammeneinwirkung geplatzt (beabsichtigt) und löste damit den Löschvorgang ein. Durch die starke
Rauchentwicklung liefen parallel zur automatischen Brandmeldung mehrere Notrufe von Passanten
und einem Securityunternehmen ein.
Die Löschzüge von den Feuer- und Rettungswachen Hüttenstraße und Münsterstraße rückten aus.
An der Wand des Postgebäudes in der Garage stand beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges eine
Gitterbox mit mehren Kunststoffboxen, die noch brannten. Der Brand war wegen des frühen
Einsatzes der Sprinkleranlage schnell unter Kontrolle. Dennoch hatten die heißen Flammen bereits
eine Brandschutzverglasung mit Rahmenkonstruktion in der Außenwand stark beschädigt.
Die Kriminalpolizei wurde zur Brandursachenklärung eingeschaltet. In den Stapelkästen befanden
sich nach Auskunft der Post keine wichtigen Dokumente oder Briefe, sondern lediglich wertloses
Gerümpel, welches heute entsorgt werden sollte. Während der Löscharbeiten kam es zu leichten
Verkehrsbehinderungen. Der Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro.