Monatsarchive: März 2010

Hotel Fire & Ice stößt bei ITB auf großes Interesse

Die Premiere des Hotels Fire & Ice verläuft hervorragend. Auf der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin stellt allrounder seit Mittwoch (10.03.10) sein 4**** Superior Hotel erstmals der Öffentlichkeit vor – und das mit Erfolg: „Unser 4-Sterne Superior Hotel Fire & Ice stößt auf großes Interesse“, freut sich allrounder Gastronomie-Chef Martin Östreich, der zuvor am vergangenen Dienstag (09.03.) der Grundsteinlegung des Hotels an der Skihalle beiwohnte. allrounder präsentiert sich auf der ITB unter dem Gesamtmotto „R(h)einschauen“ auf einem Stand gemeinsam mit Düsseldorf, Köln, Bonn und den rheinischen Regionen.

Eigener Stand mit Feuer und Eis

„Mit brennendem Eis, dem Markenzeichen des Hotels Fire & Ice, machen wir auf die Besonderheiten unseres neuen Produkts aufmerksam“, sagt Frank Thiel, Bereichsleiter Hotel im allrounder mountain resort und spielt damit auf den über zwei Meter hohen „Eisblock“ mit im Inneren „züngelnder Flamme“ am allrounder-Stand an. Gastrochef Martin Östreich ist davon überzeugt, dass Fire & Ice ab der Eröffnung im Frühjahr 2011 „in Kombination mit den Möglichkeiten der Skihalle, des Kletterparks, der Kletterwand und unserer Gastronomie den Gästen ein einzigartiges Spektrum bietet.“ Die Skihallenbetreiber sind seit Jahren regelmäßig auf der ITB vertreten, 2010 erstmals mit einem eigenen Stand. Das Hauptaugenmerk legt allrounder darauf, Kontakte zu Reiseveranstaltern und Eventagenturen zu knüpfen, um eventuell Vertriebspartnerschaften zu starten. „Unsere Präsenz am Gemeinschaftsstand der Region erweist sich dafür als gewinnbringend“, betont Östreich. allrounder ist noch bis Sonntag in Halle 8.2 auf Stand 103 präsent.

Alpine Themenwelt mit 4 Sternen

Durch das Hotel Fire & Ice entsteht direkt am „Neusser Gletscher“ ein hochklassiges Sport- und Tagungshotel mit dem atemberaubenden Flair der weltweit schönsten Bergregionen. Ein gut 1.000 m² großer Tagunsgbereich wird Räumlichkeiten und Technik auf höchstem Niveau bieten. Highlights der rund 80 Gästezimmer sind 13 Themenzimmer- und suiten – von „Himalaya“ und „Rocky Mountains“ über „Bavaria“ und „Mozart“ bis zu „Kilimajaro“ und „Alpenglühen“. Luxuriöser Glanzpunkt ist eine 100 m² große Präsidentensuite. Das 11 Millionen-Euro-Projekt richtet sich in erster Linie an Geschäftsreisende, Tagungsgäste, Familien und Sportler. Mehr Informationen stehen im Internet auf www.hotelfireandice.de.

Vorhang auf

Kinderlachen e.V. ermöglicht Kindern den Zutritt zu den Stars der
Musikszene
Ob jung oder alt, Kinderlachen weiß um die Bedeutung von Musik für die
Gesundheit und das Wohlergehen kranker Kinder. „Mit Musik haben wir
schon viel bewegen können und bei den Stars der Szene stoßen wir da auch
immer wieder auf offene Ohren“, begründen Marc Peine und Christian
Vosseler den guten Kontakt zu einigen Musikern. Die beiden Gründer und
Vorsitzenden des Vereins Kinderlachen e.V. nutzen ihr Netzwerk auch gerne,
um den ein oder anderen außergewöhnlichen Wunsch kranker Kinder zu
erfüllen. So auch am Donnerstag, wo Marc Peine vier Kinder zum „Meet &
Greet“ mit Entertainer Jan Delay nach Oberhausen einlud. „Die Kinder waren
begeistert vom Treffen mit ihrem Idol“, beschrieb Peine den einmaligen
Abend in der Arena in Oberhausen und vor allem hinter der großen Bühne.
Denn die Kinder durften backstage ihrem Star ganz nah sein, ihn ausfragen
und ganz persönliche Fotos ergattern. Die Freude darüber war nicht nur den
Kindern anzusehen, auch Jan Delay, der erst in der vergangenen Woche mit
zwei Echos ausgezeichnet wurde, ist für diese Form der „Fanfreundschaft“
immer gern zu haben. ska

Brand in einer leerstehenden Fabrik

Donnerstag, 11. März 2010, 20.10 Uhr, Hansaallee, Heerdt
Aufmerksame Spaziergänger meldeten der Feuerwehrleitstelle am Abend ein Feuer auf der
Hansaallee. Auch hier rückte die Beamten der Wache Oberkassel aus. An der angegebenen
Einsatzstelle suchten sie vergeblich nach dem Brand. Ein Passant teilte wenig später den
Feuerwehrleuten mit, dass die richtige Einsatzstelle 200 Meter weiter wäre. In einem leerstehenden
Fabrikgebäude wurden schließlich die Flammen im ersten Obergeschoss gesichtet. Über eine
Drehleiter kletterten zwei Brandschützer in den Raum und löschten den Unrat. Vermutlich haben
Jugendliche die Holz- und Möbelreste zusammengeschoben und angezündet. Verletzt wurde
niemand. Da es sich um ein Abbruchhaus handelt entstand kein Schaden. Nach einer dreiviertel
Stunde war der Einsatz beendet.

Zwei Brände in Heerdt – Rauchmelder verhinderte Schlimmeres

Donnerstag, 11. März 2010, 17.19 Uhr, Werftstraße, Heerdt
Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte gestern einen Brand und rief die Feuerwehr. Verletzt wurde
niemand.
Das laute Schrillen eines Rauchmelders machte einen Nachbarn stutzig. Er schaute im Treppenhaus
nach und konnte deutlichen Brandgeruch aus einer Wohnung feststellen. Über die Notrufnummer
112 rief er umgehend die Feuerwehr zu Hilfe. Der Löschzug aus Oberkassel eilte zur Werftstraße. Im
ersten Obergeschoss ging ein Einsatztrupp unter Atemschutz in die Wohnung. Der Nachbar lieferte
hierzu den Schlüssel, so dass die Türe unbeschädigt blieb. In den Räumen war niemand, aber auf
dem Herd brannte Spinat an. Der stinkende Qualm löste den vorbildlich angebrachten
Rauchmelder aus und machte so sehr frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam. Die Retter nahmen den
Topf vom Herd und lüfteten die Wohnung durch öffnen der Fenster. Dank des Rauchmelders
entstand kein Schaden. Nach 20 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

„Come Closer“

Neuer Düsseldorf-Image-Film gewinnt dritten Platz beim „Goldenen Stadttor“

Der neue Düsseldorf-Image-Film „Come Closer“ der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH (DMT) hat beim internationalen Filmwettbewerb „Das goldene Stadttor“ in der Kategorie „Stadttourismus“ gemeinsam mit Athen und Santo Domingo (Dominikanische Republik, Kulturhauptstadt Südamerikas 2010) den dritten Platz belegt. Damit musste sich die NRW-Landeshauptstadt nur Städten wie der Düsseldorfer Partnerstadt Warschau (Kulturhauptstadt Europas 2016) oder der lettischen Hauptstadt Riga geschlagen geben. Der Wettbewerb fand in diesem Jahr bereits zum neunten Mal im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin statt.

„Der dritte Platz bei so einem hochkarätig besetzten Wettbewerb ist eine toller Erfolg“, freut sich DMT-Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Illigen-Günther. „Der neue Image-Film dokumentiert in beeindruckenden Bildern die unterschiedlichen Facetten der Stadt. In Zeiten, in denen der Städtetourismus immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist der Image-Film  das passende Mittel um Düsseldorf in der ganzen Welt als touristische Destination zu präsentieren und so noch mehr Gäste in unsere Stadt zu locken.“  Der über sieben Minuten lange Film zeigt die lebendige und pulsierende Rheinmetropole von ihrer schönsten Seite. Mit emotionalen Bildern transportiert der Film dabei das einzigartige Lebensgefühl der Stadt (Platz eins in Deutschland, weltweit Platz sechs beim Thema Lebensqualität, Studie von Mercer Human Resource Consulting 2009). Mit dem Image-Film sollen sowohl Städte- als auch Geschäftsreisende sowie Reisejournalisten und Multiplikatoren der Touristikbranche angesprochen werden. Insgesamt fünf Kapitel stellen die verschiedenen Seiten der Rheinmetropole heraus. So wird die wirtschaftliche Bedeutung Düsseldorfs als attraktiver Messe- und Kongressstandort vorgestellt. Aber auch das herausragende kulturelle und künstlerische Angebot der Stadt, Architektur, Shopping sowie Sportveranstaltungen und spektakuläre Events wie der Japan-Tag oder die Größte Kirmes am Rhein sind Themen in „Come Closer“.

Erstmals zu sehen ist der neue Image-Film auf der gerade stattfindenden ITB in Berlin (10. bis 14. März), der weltweit wichtigsten Tourismusmesse. Danach wird der Film unter anderem in der Düsseldorfer Tourist-Information am Hauptbahnhof, auf touristischen Workshops und Messen sowie Vertretern der Reiseindustrie gezeigt. Auch auf dem Online-Videoportal youtube wird der neue Image-Film zu sehen sein. „Come Closer“  ist in insgesamt neun Sprachen vertont; Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Russisch, Japanisch und Chinesisch stehen im Menü zur Auswahl. Ab Montag ist der Film für 7,90 Euro käuflich zu erwerben. Darüber hinaus wird es in Kürze eine längere Souvenirversion geben.

JOSEPH BEUYS

100 Künstlerfilme / 50 Jahre Kunstgeschichte

Das neu gegründete Institut für Kunstdokumentation und Szenografie (IKS) vermittelt und fördert Bildende Kunst in Form von Dokumentarfilmen, Künstlerportraits und Fernsehfeatures.

Mit über 130 dokumentierten Künstlern seit 1957 gehört IKS zu den größten Medienarchiven der Bildenden Kunst in Deutschland. In einer exklusiven DVD Edition FINE ART und MEDIA ART werden Künstlerportraits publiziert, die in enger Zusammenarbeit mit Museen (u.a. Von der Heydt-Museum Wuppertal, Sprengel Museum Hannover, Pinakothek München, Hamburger Bahnhof Berlin, Folkwang Museum Essen, Museum Kunst Palast Düsseldorf) und/oder Fernsehsendern (arte, ZDF, 3sat, DW-TV) oder als Eigenproduktionen entstehen.

Als einzige Institution in Deutschland bietet IKS zudem einen Brückenschlag zwischen Dokumentation, Vermittlung und Kunstmarketing. Unser Arbeitsfeld reicht von der reinen Ausstellungsdokumentation über Künstlerportraits bis hin zur Erarbeitung von Marketing- und Ausstellungskonzepten.

In Seminaren, Lectures oder Gastvorträgen an Kunsthochschulen (z.B. UdK-Berlin) und Akademien (z.B. Kunstakademie Düsseldorf ) vermitteln wir unsere kunsthistorischen und medientheoretischen Inhalte, die sich auf die Bereiche „Filmästhetik“, „Künstlerstrategien“ und „Medienkunst und Urheberrecht“ beziehen.

Die Ausstellung VON JOSEPH BEUYS BIS BILL VIOLA im NRW-Forum Düsseldorf stellt gleichzeitig die Eröffnung des Instituts für Kunstdokumentation und Szenografie (IKS) dar und präsentiert vom 08.-11. April 2010 über 100 Künstlerportraits aus 50 Jahren Kunstgeschichte. Neben Filmen über Joseph Beuys und Bill Viola werden filmische Dokumente u.a. über Robert Rauschenberg, Yves Klein, Zero, Robert Longo, Isa Genzken, John Baldessari, Liam Gillick, Gary Hill, Candida Höfer und James Turrell gezeigt.

Als Premiere werden wir unseren neuesten Film von Ralph Goertz und Werner Raeune über den international bekannten und in Düsseldorf lebenden Maler KONRAD KLAPHECK

am 08. April 2010 um 19 Uhr im NRW-Forum zeigen. Der Künstler wird anwesend sein!

VON JOSEPH BEUYS BIS BILL VIOLA

100 Künstlerfilme – 50 Jahre Kunstgeschichte

08.-11.April 2010 NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

Eröffnung: 08. April, 18.30 Uhr / 19 Uhr Filmpremiere: Konrad Klapheck

Öffnungszeiten: Do/Sa/So: 11 – 20 Uhr, Fr: 11 – 24 Uhr

Kontakt:

Institut für Kunstdokumentation und Szenografie (IKS)

Ehrenhof 2, 40479 Düsseldorf

T 0211 541 190 62

RG@IKS-Medienarchiv.de

www.IKS-Medienarchiv.de

Künstlerische Leitung und Geschäftsführung: Ralph Goertz

Bis Freitagnachmittag gibt es noch Karten auf der Geschäftsstelle am Flinger Broich

Das nächste Auswärtsspiel bei FSV Frankfurt wird wieder von einer riesigen Anhängerschaft begleitet: Bis Donnerstagabend waren in Düsseldorf fast alle Gäste-Karten verkauft worden. Doch auch für Kurzentschlossene muss dies kein Grund zum Verzweifeln sein. Denn noch bis Freitagnachmittag, 14 Uhr, ist ein Restkontingent in der Geschäftsstelle am Flinger Broich 87 erhältlich. Außerdem dürfte es am Spieltag vor Ort im Frankfurter „Volksbank-Stadion“, das mit 10.826 Plätzen die geringste Kapazität aller Zweitliga-Arenen aufweist, noch einige freie Plätze und somit Tickets geben.

Denn bei einem Zuschauerschnitt von derzeit knapp 5.000 Besuchern pro Spiel wird die Begegnung wohl keinesfalls ausverkauft sein. Grund genug für alle Anhänger der Rot-Weißen, um sich auf die etwa 240 Kilometer lange Anreise zu begeben, um aus der Auswärtspartie ein Heimspiel zu machen.

Showdown vor großer Kulisse

Dieses Spiel wird ganz sicher nichts für schwache Nerven: Am 20. März (15 Uhr) kommt es im Burg-Wächter Castello zum ultimativen Showdown um den Klassenerhalt – die GIANTS Düsseldorf empfangen Phoenix Hagen.

Das ohnehin schon brisante West-Derby wird durch die prekäre Tabellensituation beider Clubs weiter angeheizt: Beide Teams können sich mit einem Sieg Luft im Abstiegskampf verschaffen, auf die Fans beider Lager wartet eine absolut richtungsweisende Partie.

Kein Wunder also, dass die Clubs alle Kräfte mobilisieren. Während Phoenix Hagen mit über 500 Anhängern an den Rhein kommen wird, zieht auch der Kartenverkauf in Düsseldorf kräftig an. Neun Tage vor dem Aufeinandertreffen der NRW-Vereine sind knapp über 2.500 Tickets vergriffen!

Es ist also durchaus möglich, dass das Burg-Wächter Castello am 20.03.2010 zum ersten Mal in der Historie der GIANTS Düsseldorf ausverkauft sein wird. Ein würdiger Rahmen für das bislang wohl wichtigste Duell der Club-Geschichte.

Tickets für die Heimspiele der GIANTS Düsseldorf

Tickets für die Heimspiele der GIANTS Düsseldorf sind an den bekannten Vorverkaufsstellen (Liste unter: www.giants-duesseldorf.de/tickets/vorverkauf) und in der Geschäftsstelle der GIANTS Düsseldorf in Düsseldorf-Reisholz (Nürnberger Straße 16-18, 40599 Düsseldorf) erhältlich.

Telefonisch ist eine Bestellung über die Tickethotline* von d:ticket möglich (01805 644332), online kann man Karten unter www.dticket.de oder über den Onlineshop der GIANTS (www.giants-duesseldorf.de/tickets/onlineshop) ordern.

Hier kann ab sofort auch das „Print@home“-Angebot genutzt werden, mit dem sich alle Zuschauer ihre Tickets für die Heimspiele der GIANTS Düsseldorf bequem zuhause ausdrucken können.

*0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise aus dem Mobilfunknetz.

Öffentlliche Sitzung

Bezirksvertretung 9
Freitag, 19. März, 16 Uhr,
Benrather Rathaus, Sitzungssaal, 1. OG
Bezirksvertretung 3
Dienstag, 16. März, 17 Uhr,
Bürgersaal, Stadtteilzentrum Bilk, Bachstraße 145

Bürgersprechstunde im Stadtbezirk 1

Sabine Schmidt, Bezirksvorsteherin des Stadtbezirks 1 (Altstadt, Karlstadt,
Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf, Golzheim) lädt am Dienstag,
16. März, 17 bis 18 Uhr, zur nächsten Bürgersprechstunde ein.
Bürgerinnen und Bürger können sie dann in Angelegenheiten, die den
Stadtbezirk 1 betreffen, in der Bezirksverwaltungsstelle im vierten
Obergeschoss, Zimmer 404, Kasernenstraße 6 (Anbau Wilhelm-Marx-
Haus) entweder persönlich aufsuchen oder unter der Telefonnummer
89-96025 anrufen.

Vorlesestunde für Kinder ab 3 Jahren

Die Lauscher aufstellen dürfen Kinder ab 3 Jahren, wenn Vorlesepatin
Ursula Thiemann in die Bücherei Gerresheim, Heyestraße 4, kommt.
Am Mittwoch, 17. März, 16 Uhr bringt sie wieder spannende Geschichten
und Bilder für Kinder im Kindergartenalter mit. Eltern und Großeltern
dürfen sich derweil entspannen und können Tipps und Tricks abschauen,
wie man spannend vorliest und die Kleinen bei der Sache hält.
Der Eintritt ist kostenlos; Anmeldung nicht erforderlich.

Stöbern statt shoppen

Unter dem Motto “Stöbern statt shoppen” können Kinder am kommenden
Samstag, 13. März, von 14.30 bis 16.30 Uhr, im Stadtmuseum, Berger
Allee 2, forschen, lesen und werken, während ihre Eltern in der Stadt
einkaufen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.
Das Angebot findet regelmäßig außerhalb der Ferien statt. Weitere Informationen
zum Angebot des Stadtmuseums unter Telefon 89-96170.

Drei Angebote für den Sonntag

Drei Angebote hält das Stadtmuseum, Berger Allee 2, am Sonntag, 14.
März, für Museumsfreundinnen und -freunde bereit: Um 11.30 Uhr bietet
das Museumsteam zu einer Führung durch die Sonderausstellung
“Ökologische Stadt” ein. Der Eintritt in die Sonderausstellung kostet 3
Euro, ermäßigt 1,50 Euro. Die Führung ist frei.
Um 15 Uhr laden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Team des
Museumsdienstes bei freiem Eintritt zum “Flanieren durch die Stadtgeschichte”
ein.
Für hörgeschädigte und gehörlose Menschen wird um 16.30 Uhr eine
Führung in Begleitung eines Gebärdendolmetschers durch die Sammlungen
des Museums angeboten. Der Eintritt dazu ist frei. Weitere Informationen
zum Angebot des Stadtmuseums unter Telefon 89-96170
sowie im Internet unter: www.duesseldorf.de/stadtmuseum

Was dem Menschen gut tut, hilft auch dem Pferd

Biotechnologiefirma Orthogen aus Düsseldorf entwickelt auch für
Pferde geeignete Arthrosetherapie
Der Life Science Standort Düsseldorf wächst nicht nur durch neue Firmen
oder durch neue Initiativen wie kürzlich die DIWA, die Düsseldorfer
Innovations- und Wissenschaftsagentur. Auch die Geschäftentwicklung
von Unternehmen, etwa der Firma Orthogen in der Landeshauptstadt,
beweist, dass der Life Science Cluster gedeiht.
Die Wirtschaftsförderung hat nun den Weg der Orthogen AG nachgezeichnet,
ein Life Science Unternehmen der ersten Stunde am Standort.
1993 ins Leben gerufen, gehört die Firma zu einer der ersten Life Science
Unternehmen in Düsseldorf und ihr Gründer Prof. Dr. Peter Wehling
mit seinen Forschungsarbeiten zu den Pionieren auf diesem Gebiet. Die
Düsseldorfer Firma Orthogen AG ist auf molekulare Orthopädie spezialisiert.
Anhand klinischer Studien wurde die Wirksamkeit der von Orthogen
entwickelten Therapieansätze bei Arthrose und Arthritis belegt.
2002 gründete Orthogen ein Tochterunternehmen in Melbourne. Heute
sind die von Orthogen entwickelten Behandlungsmethoden etablierte
Therapien und, wie die Wirtschaftsförderung nun berichtet, verläuft die
Geschäftsentwicklung von Orthogen außerordentlich positiv. 2001 gründete
die Orthogen AG einen eigenen Firmenableger für die Veterinärmedizin,
die Orthogen Veterinary GmbH, ebenfalls mit Sitz in Düsseldorf.
Seit 2005 finden die Behandlungsmethoden ihren Einsatz auch in der
Veterinärmedizin, dort besonders bei Pferden im Leistungssport, die oft
von Gelenk- oder Sehnenschädigungen betroffen sind. Seit 2009 kann
auch Hunden und Katzen mit der Therapieform geholfen werden.

In der Landeshauptstadt sind 15 Mitarbeiter beschäftigt, die sich mit den
Themen Wissenschaft, Forschung, Marketing und Vertrieb beschäftigen.
Der Firmensitz befindet sich in der Graf-Adolf-Straße 41-43, die Labore
und Produktionsstätten auf 200 Quadratmeter ganz in der Nähe. Orthogen
hat ein Vertriebsnetz in Amerika, Asien und Europa aufgebaut. Der
Jahresumsatz liegt inzwischen bei beachtlichen vier Millionen Euro.
Hintergrund: Life Science in Düsseldorf
208 Life Science Unternehmen sind in der Region Bio-River, die das
Rheinland umfasst, angesiedelt, davon zählen 121 zur Gruppe der Biotechnologieunternehmen.
Bei beiden Kategorien ist Düsseldorf der Top-
Standort der Region, dort finden sich die meisten Unternehmen, es sind
76 bei den Life Science Betrieben und 40 bei den Biotechnologieunternehmen.
Dahinter folgt Köln mit je 66 beziehungsweise 37 Firmen dieser
Branchen.
Ein ebenfalls deutlich ausgeprägter Düsseldorf-Schwerpunkt ist bei der
Standortwahl internationaler Biotech-Niederlassungen zu beobachten.
Von den insgesamt 19 internationalen Unternehmen befinden sich allein
zwölf in der Region Düsseldorf. Dies ist ein wichtiger Hinweis, dass Düsseldorfs
Infrastruktur, wie etwa der Flughafen, seine zentrale Lage im
Ballungsraum Rhein-Ruhr und seine Bedeutung als internationales Handels-
und Wirtschaftszentrum mit vielen international arbeitende Firmen
vor Ort auch für Biotech-Unternehmen eine große Rolle spielt.
Mit insgesamt 65 Pharma-Unternehmen ist die Region auch bedeutendes
Cluster der Pharmaindustrie. Davon finden sich allein 26 Unternehmen
in der Region Düsseldorf. Im Rheinland gibt es 22 Institute, die
Auftragsforschung für die Pharma- und Biotechindustrie bei der klinischen
Forschung betreiben, die Grundvoraussetzung für Zulassung von
Arzneimitteln. Auch darunter befindet sich mit zehn Unternehmen der
Schwerpunkt im Raum Düsseldorf.

Hintergrund: Orthogen
Der Orthopäde Prof. Dr. Peter Wehling gründete 1993 in Düsseldorf das
Unternehmen zur Erforschung und Entwicklung von biotechnischen
Verfahren zur Behandlung von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen.
Orthogen verkauft bundesweit das patentierte Orthokin®-Verfahren an
Orthopäden und Neurochirurgen. Orthokin ist ein patentiertes biotechnologisches
Verfahren, mit dem man körpereigene Proteine gewinnt, die
wirksam und sicher in der Gelenkbehandlung eingesetzt werden können.
Außerdem vertreibt Orthogen Knorpelzellimplantate und entwickelt
eine neue Immuntherapien auf der Basis von Nanopartikeln.
Bei der Orthokin®-Therapie werden Schmerz- und entzündungshemmende
Proteine aus dem eigenen Blut des Patienten gewonnen, speziell
aufbereitet und anschließend in das betroffene Gelenk reinjiziert. Es ist
eine rein biologische Methode ohne jegliche Fremdstoffe. Es werden nur
körpereigene, entzündungshemmende und heilende Proteine verabreicht.
Zahlreiche klinische Studien, sowohl für den Human- als auch für
den Veterinärmedizinischen Sektor, haben mittlerweile die Wirksamkeit
des Verfahrens an zehntausenden von Patienten bestätigt.
In der Veterinärmedizin wird diese Therapie unter dem Namen Irap®
angewandt. Die Wirksamkeit der Irap® Therapie wurden weltweit an
Tausenden von Pferden mit großem Erfolg angewendet. Allein in den
USA wenden gegenwärtig mehr als 200 Tierkliniken diese Methode an.
Weitere Informationen finden sich im Internet unter
www.orthogen.com sowie www.orthokin.com. Kontakt zum Unternehmen
ist über die Anschrift Orthogen AG, Graf-Adolf-Straße 43, 40210
Düsseldorf, Telefon 0162-2011303 sowie 387 00 76, Fax 387 00 710
möglich.

Freiwillige Feuerwehr

Wittlaer übt Stadtbahnunfall
Szenario: Ein Mensch gerät unter eine Straßenbahn und muss
befreit werden
Ein Mensch ist vor eine Straßenbahn gelaufen und darunter eingeklemmt
worden – was bei solch einem Szenario zu tun ist, üben die Feuerwehrleute
der Freiwilligen Feuerwehr Wittlaer am frühen Samstagmorgen,
13. März. Ort des Geschehens ist um 0.30 Uhr der Haltepunkt Froschenteich
der U 79. Geübt wird außerhalb der Fahrzeiten der Linie, um
den Betrieb nicht zu beeinträchtigen.
Ziele der Übung sind die Überprüfung der so genannten Standardeinsatzregel
“Person unter Zug”. Dabei sollen die Zusammenarbeit mit der
Rheinbahn und die Aktualität der Einsatzdatenblätter für die U-Bahn-
Züge überprüft werden.
Am Haltepunkt Froschenteich stellt die Rheinbahn eine aktuelle Straßenbahn
auf der Strecke nach Duisburg bereit. Zwei Kernpunkte stehen
auf dem Übungsprogramm. Zunächst wird eine am Hochbahnsteig stehende
Bahn angehoben, um den darunter geratenen Menschen zu befreien.
Später wird die gleiche Übung auf der freien Strecke auf dem
Bahngleis geprobt.
“Jeder Handgriff muss in einem solchen Fall sitzen. Betätigen die Feuerwehrleute
ein falsches Ventil oder heben die Straßenbahn an einer verkehrten
Stelle an, kann das für den darunter liegenden Verletzten fatale
Folgen haben”, erklärt Kaspar Hilger von der Löschgruppe Wittlaer. Deshalb
haben sich seine Feuerwehrleute auf diese Übung gut vorbereitet.
Dennoch ist bei der Übung an einer Original-Straßenbahn vieles anders,
als an den ausgesuchten “Ersatz-Objekten” im Gerätehaus am Rheinweg.

Erschwerend für die Feuerwehrleute kommt bei dem gewählten Szenario
die Dunkelheit hinzu.
Die Standardeinsatzregeln vereinfachen den Einsatzablauf, jeder Feuerwehrangehörige
weiß, was der andere zu tun hat. Nichts bleibt dem Zufall
überlassen. Dabei wird bei der Erstellung darauf geachtet, dass ähnliche
Handlungen bei unterschiedlichen Szenarien von denselben Funktionen
wahrgenommen werden. Der Ablauf ist ein Schema gefasst, welches
leicht erlernbar ist. Dennoch müssen diese aufgesetzten Regeln von
Zeit zu Zeit auf den Prüfstand und sich einer Revision unterziehen.
Auch das Zusammenwirken verschiedener Organisationen und Einsatzkräfte
gehört zu einer guten Vorbereitung auf den Ernstfall dazu.
Schnittstellen abgleichen, Meldewege überprüfen und das Hand-in-
Hand-Arbeiten ist deshalb unverzichtbar. Die relevanten technischen
Daten der Straßenbahnen sind auf so genannten Einsatzdatenblättern
erfasst, die am Übungstag mit Unterstützung der Rheinbahn auch auf
Aktualität abgeglichen werden. Die Löschgruppe Wittlaer wird bei Unfällen
auf der Gleisstrecke Düsseldorf-Duisburg innerhalb des Einsatzgebietes
neben der Berufsfeuerwehr als Rettungseinheit mit alarmiert.