Monatsarchive: Mai 2010
Ampel wird gewartet
Wegen routinemäßiger Wartung muss die Ampelanlage Münster-/Ulmen-/
Eulerstraße am Dienstag, 1. Juni, kurzzeitig außer Betrieb genommen
werden. Zur sicheren Verkehrsabwicklung werden dabei – soweit
erforderlich – Fahrstreifen abgesperrt und Abbiegemöglichkeiten eingeschränkt.
Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten und
um besondere Vorsicht beim Befahren der Kreuzung.
25 Jahre Bücherbummel – Grund zum Feiern!
Deutschlands größte Open-Air-Buchhandlung
10.-13. Juni: Im Jubiläumsjahr ein Spiegelzelt an der Kö
Der Bücherbummel auf der Kö feiert seinen 25. Geburtstag – und für
dieses Jubiläum wird sich Deutschlands größte Open-Air-Buchhandlung
und Düsseldorfs dienstälteste Literaturveranstaltung vom 10. bis 13. Juni
ganz besonders herausputzen. Neben dem üblichen Treiben an den über
100 Ständen von Buchhandlungen, Antiquariaten, Verlagen und kulturellen
Institutionen steht in diesem Jahr das nostalgische Spiegelzelt
“Moulin Rouge” auf der Bahnstraße. Täglich ab 10 Uhr gibt es dort ein
abwechslungsreiches Programm bis spät in den Abend hinein.
So gibt Manni Breuckmann anlässlich der beginnenden Fußball-WM die
50 legendärsten Szenen des deutschen Fußballs zum Besten, Konrad Beikircher
& Frank Meyer halten eine Reminiszenz an begeisterte Buchliebhaber
und Herbert Feuerstein präsentiert “Geschichten zwischen Eile
und Weile”. Literaturkonzerte unter anderem mit Wolf Doldinger gehören
ebenso zum Programm im “Moulin Rouge” wie Kabarett mit Wolfgang
Schmickler. Höhepunkt im Spiegelzelt ist der Freitagabend, der –
angelehnt an das diesjährige Buchmesse-Thema – ganz unter dem Motto
Argentinien steht. Den Mittelpunkt des Abends bilden die Lesungen mit
den Autoren Thomas Rosenboom und Maria Cecilia Barbetta, eingefasst
in ein Konzert der argentinischen Musikerin Marili Machado. Die anschließende
“Noche de Tango” unter Mitwirkung des tanzhaus nrw lädt
zur großen “Milonga” ein.
Doch auch abseits der Königsallee präsentiert sich der Bücherbummel.
In der Stadtsparkasse liest Hellmuth Karasek aus seinem neuen Buch “Ihr
tausendfaches Weh und Ach”. Bei der traditionellen “Nacht der Poeten”
in der Kö-Galerie lesen die Autoren Hanns-Josef Ortheil, Ralf Bönt und
Raoul Schrott zum Thema “Entdeckungen und Erfinder”. Auch das Lite
raturschiff darf nicht fehlen – zum Jubiläumsbummel geht das beliebte
Restaurantschiff mit Kulturprogramm gleich zweifach auf Rheinreise.
Nicht zu vergessen die Aktionen auf der Kö. Im Kinder-Lesezelt wird der
50. Geburtstag Jim Knopfs gefeiert. Außerdem dürfen sich die kleinen
Besucher auf ein spannendes Programm mit SAMS-Theater, Vorlesestunden
und Puppenbühne freuen. Im Lesezelt treffen sich Düsseldorfer
Schriftsteller, junge Autoren stellen ihre Texte vor, und der Samstag steht
dann ganz im Zeichen regionaler Krimis. Die Besucher erwarten außerdem
zahlreiche Aktionen an den Ständen und ein abwechslungsreiches
Unterhaltungsprogramm auf den Bühnen. Die Gestaltung des Jubiläumsprogramms
war vor allem deshalb möglich, weil der städtische
Zuschuss deutlich auf 165.000 Euro angehoben wurde. Eine Übersicht
aller Bücherbummel-Veranstaltungen bietet das 52-seitige Programmheft,
das in Düsseldorfer Buchhandlungen und kulturellen Einrichtungen
erhältlich ist.
Eine einmalige Aktion …?!
Dass ihre im Jahre 1985 als einmalig geplante Aktion einen solchen
Nachhall haben sollte, konnten die Düsseldorfer Buchhändler damals
nicht ahnen. Sie wollten ein Fest rund um das Buch gestalten, Literatur
öffentlich machen. Die Idee war so einfach wie durchschlagend. Nach
dem ersten Bücherbummel folgte ein zweiter, ein dritter… Mittlerweile
hat sich die Veranstaltung zu einem mehrtägigen Festival entwickelt, ist
bereits Anfang des Jahres völlig ausgebucht und wartet zudem mit einem
umfangreichen begleitenden literarischen Programm auf. Dabei ist sich
der Bücherbummel trotz stets wandelnder Rahmenbedingungen in seinen
Strukturen treu geblieben. Seit nunmehr 25 Jahren wird die Veranstaltung
organisiert und realisiert in Privatinitiative des Düsseldorfer
Buchhandels mit städtischer Unterstützung.
Düsseldorf war und ist trotz Heine, Ewers, Grabbe, Immermann oder
Maiwald in seiner wechselvollen Geschichte nie eine Literaturstadt ge
wesen. Aber eine Lesestadt. Schon 1817 erschienen hier sechs Zeitungen
– drei davon täglich – und das bei nur 22.653 “Seelen”. Hier wurden im
Dritten Reich zuerst die Bücher verbrannt, hier durfte aber auch nach
dem Zweiten Weltkrieg – in der britischen Besatzungszone – wieder eines
der ersten Bücher in Deutschland erscheinen: die Geschichte der
Kölner Heinzelmännchen von August Kopisch im Schwann Verlag. Es
wurde ein Riesenerfolg im Trümmerdeutschland. Heute beherbergt die
Stadt zwei international renommierte Literaturinstitute und weit über
100 öffentliche und privatwirtschaftliche Bibliotheken und Archive mit
Millionen von Büchern und Zeitschriften – und einen florierenden, engagierten
Buchhandel.
Das literarische Leben ist rege
Hier fanden und finden bedeutende regionale und überregionale Autorentreffen
statt, hatten Litfaßliteratur, Literaturtelefon und Literaturbüro
und eben auch der Bücherbummel ihren Ausgang. 1988 wurde die erste
“Nacht der Poeten” in der Kö-Galerie organisiert. Seither sind dort alle
namhaften deutschsprachigen Lyriker aufgetreten. Unvergessen der letzte
Auftritt von Erich Fried, unvergessen auch die 400 Begeisterten, die
auf den Treppen der Galerie sitzend, noch nachts um drei Peter Rühmkorf
lauschten oder Ernst Jandl, der auf das Gebell eines Schäferhundes
antwortete: Ja, Du verstehst meine Sprache! 1998 wurde mit dem ersten
Literaturschiff ein schwimmender, zusätzlicher Leseboulevard erschlossen.
Heute ist die literarische Schiffsreise auf dem Rhein Kult und immer
Monate im Voraus ausgebucht. Zum diesjährigen Bücherbummel-Jubiläum
fahren deshalb auch zwei Schiffe.
Düsseldorf liest – auch bei schlechtem Wetter. Denn darauf – auch das
zeigt die Geschichte – ist Verlass: Beginnt der Bücherbummel, regnet es –
fast immer. Die transparenten Planen gehören für die Standhändler deshalb
schon zur Pflichtausstattung. Abdecken, zudecken, abdecken. Aber
für Bücherfans gibt es ja nie schlechtes Wetter!
Zwei Bolzplätze frisch saniert
Masterplan Bolzplätze: Platz an der Bertha-von-Suttner-Straße
und Wiese an der Quadenhofstraße aufgefrischt
Sehr zur Freude der Hobbykicker in Gerresheim und Hellerhof sind im
Zuge des “Masterplans Bolzplätze” zwei weitere Anlagen frisch saniert
worden. Die Bolzwiese Quadenhofstraße, Hagener Straße im Forstrevier
Mitte wurde für insgesamt 21.000 Euro erneuert. Ebenfalls für 21.000
Euro wurde der Bolzplatz an der Bertha-von-Suttner-Straße in Hellerhof
neu in Szene gesetzt.
Der Ausbildungsbetrieb des Gartenamtes hat die Arbeiten ausgeführt.
Am der Bolzwiese Quadenhofstraße haben die Auszubildenden zunächst
großflächig gerodet und das Gelände von Brombeersträuchern und
Spindelkraut, einem Bodendecker, befreit. Anschließend musste die arg
holprige Bolzwiese planiert werden. Ein Weg mit Rasenschotter wurde
als Verbindung von der Hagener Straße zur Quadenhofstraße entlang
des erneuerten Ballfangzauns angelegt. Eine Rampe und eine Treppenanlage
haben die Auszubildenden ebenfalls gebaut. Wie es sich für eine
Bolzwiese im Forst gehört, sind die Tore aus Robinienholz.
Die Anlage konnte nicht sofort zum Bolzen freigegeben werden, weil der
frisch eingesäte Rasen anwachsen musste. Das hat bei den kühlen Witterungsverhältnissen
einige Zeit gedauert. Nun ist die Anlage aber wieder
fest in Sportlerhand oder besser unter Sportlerfüßen, genau wie der Bolzplatz
an der Bertha-von-Suttner-Straße in Hellerhof.
In Hellerhof wurde der Ballfangzaun der ursprünglich nur hinter den
Bolztoren angebracht war, nicht nur erneuert, sondern auch verlängert.
Nun wird der Platz von drei Seiten eingefasst, nur eine Längsseite ist offen
geblieben. Die Spielfläche wurde mit einer neuen wassergebundenen
Deckschicht versehen. Damit das Regenwasser schneller abfließen kann
und sich keine Pfützen auf dem Platz bilden, ist eine zusätzliche Sickergrube
angelegt worden und es wurde ein Gefälle hergestellt. Das Spielfeld
hat auch eine neue Einfassung aus Stein bekommen und die wassergebundene
Spielfläche wurde deutlich verstärkt. Dadurch hält der Bolzplatz
länger den Beanspruchungen durch die Hobby-Kicker stand. Die
Bolztore sind zudem von Mitarbeitern der Malerwerkstatt des Gartenamtes
frisch gestrichen worden.
Insgesamt 75 Bolzplätze gibt es in Düsseldorf, viele dieser Anlagen sind
aufgrund der starken Nutzung, aber auch weil sie einfach in die Jahre gekommen
sind, sanierungsbedürftig. Das Gartenamt hat alle Bolzplätze
unter die Lupe genommen und eine Prioritätenliste erstellt. 20 Plätze
wurden in die oberste und damit dringlichste Kategorie eingestuft. In
diesem Jahr werden insgesamt 21 Bolzplätze aus Mitteln des Masterplans
und des Konjunkturpakets II erneuert. Sechs Anlagen wurden bereits
fertig gestellt, an zwei weiteren Bolzplätzen laufen die Arbeiten.
Bolzplätze sind für Jugendliche in einer Großstadt ein wichtiger Freiraum
für die sportliche und spielerische Entwicklung. Kinder und Jugendliche
können sich dort außerhalb des Vereinssports zwanglos treffen
und ihr sportliches Können oder neue Tricks ohne Leistungsdruck ausprobieren.
Deshalb wurde analog zum sehr erfolgreichen Masterplan
Spielplätze der Masterplan Bolzplätze aufgelegt, für dessen Umsetzung in
diesem Jahr 800.000 Euro im städtischen Haushalt bereitgestellt werden.
Das Gartenamt erneuert auch die Beschilderung der Bolzplätze. In Anlehnung
an die fröhlichen Hinweisschilder für Spielplätze, gibt es nun
auch eine Variante für Bolzplätze. In den farbigen konzentrischen Ringen
ist ein stilisierter Fußballer mit Ball zu sehen. Auf das Hundeverbot
für diese Anlagen wird mit einem entsprechenden Piktogramm hingewiesen.
Düsseldorfer Klimawochen zeigen Klimaschutz vor Ort
Angebot in der Zeit vom 1. bis 9. Juni: Besichtigungen, mobile
Bürgersprechstunden, Klimaschutz für Kinder und Tag der Umwelt
Mehr als 70 Beiträge behandeln während der Düsseldorfer Klimawochen
bis zum 24. Juni auf unterschiedliche Weise Aspekte von Klimawandel
und Klimaschutz. Bis auf ein Konzert und eine Fachtagung ist die Teilnahme
an den Klimawochen kostenlos. “Die Stadt Düsseldorf möchte
mit den Klimawochen anschaulich über den Wandel des Weltklimas
aufklären, erfolgreiche Projekte zum Klimaschutz vorstellen und zum
eigenen Handeln motivieren”, hatte Oberbürgermeister Dirk Elbers zur
Eröffnung der Düsseldorfer Klimawochen erklärt. Hier ein Überblick
über die ersten Programmpunkte bis zum 9. Juni.
Los geht es bereits morgen: Zu einer Besichtigung des Biomasse-Heizkraftwerks
in Garath laden die Organisatoren der Landeshauptstadt am
Dienstag, 1. Juni, 15 Uhr ein. Anmeldungen nehmen die Stadtwerke
Düsseldorf unter Telefon 821-3807 oder per E-Mail an
hgoernemann@swd-ag.de entgegen. Das mit Holzhackschnitzeln befeuerte
Kraftwerk ist ein Beispiel für die umweltfreundliche Fernwärmeversorgung.
Es beliefert den Stadtteil Garath.
Das Ökotop, ein ganzheitlich orientiertes Siedlungsprojekt im Stadtteil
Heerdt, das seit über 20 Jahren besteht, bietet am Freitag, 4. Juni, eine
Führung an. Titel: Nachhaltig wohnen, arbeiten, gärtnern und leben.
Von 16 bis 18 Uhr kann das Gelände erkundet und ein Bildvortrag angeschaut
werden. Anmeldung über Telefon 50 13 12 oder per E-Mail an:
oekotop.heerdt@t-online.de
Am kommenden Wochenende steht das Umweltinfozentrum am Rheinufer
UIZ im Zentrum der Klimawochen. Der Internationale Tag der
Umwelt am Samstag, 5. Juni, widmet sich dem Thema Mobilität. Von 12
bis 18 Uhr können die Besucher des Umwelttages am Unteren Rheinwerft
klimafreundliche Verkehrsmittel kennen lernen und ausprobieren.
Gespräche mit Fachleuten, Informationsmaterialien, Ratespiele und
Testfahrten stehen auf dem Programm.
“Klimaschutz für Kinder” heißt es am Sonntag, 6. Juni, 14 bis 19 Uhr am
UIZ. Witzige Filme, Spiele und kindgerechte Informationen sollen Klimainformationen
leicht und locker vermitteln. Um 15 Uhr startet am
UIZ die Fahrradtour “Klimaschutz konkret in Düsseldorf”. Am Klimaschutz
interessierte Radfahrer können sich beispielhafte Projekte und
Gebäude in der Landeshauptstadt zeigen lassen. Anmeldungen für die
Tour nimmt das Umweltamt unter Telefon 49 49 49 entgegen.
Die mobile Bürgersprechstunde des Umweltamtes zum Förderprogramm
“Klimafreundliches Wohnen in Düsseldorf” tourt ab Montag, 7.
Juni, durch alle Stadtbezirke der Landeshauptstadt. Los geht es um 10
Uhr am Höherweg 101 in Flingern. Das Elektroauto des Umweltamtes
macht bis 12 Uhr am Bürgerbüro vor der Kfz-Zulassungsstelle Station.
Zur zweiten Bürgersprechstunde macht das Beratungsmobil am Dienstag,
8. Juni, 10 bis 12 Uhr, auf dem Klemensplatz in Kaiserswerth Halt.
Mit dabei sind jeweils die Stadtwerke Düsseldorf.
Wer das Energiekonzept der Messe Düsseldorf näher kennen lernen
möchte, kann am Dienstag, 8. Juni, 12 bis 15 Uhr, kostenlos an einer
Führung mit Vortrag durch die Messe teilnehmen. Anmeldungen erbittet
die Messe Düsseldorf unter Telefon 456 03 25 oder E-Mail an
klimawochen@messe-duesseldorf.de.
Ebenfalls am Dienstag, 8. Juni, beginnt die bis 9. Juni dauernde Fachtagung
des deutschen Städtetages “Kommunaler Klimaschutz: Strategien
und Herausforderungen” im Düsseldorfer Rathaus. Nähere Informationen
zum Thema finden sich unter www.difu.de.
Öffentlicher Bestandteil der Fachtagung des Städtetages ist eine Podiumsdiskussion
am Dienstag, 8. Juni, 16.45 Uhr. Sie kann kostenlos besucht
werden und stellt sich der Frage “Klimaschutz in der Krise – wer
leistet welchen Beitrag zum Klimaschutz?” Anmeldungen erbittet das
Umweltamt per E-Mail an: heike.meurer@duesseldorf.de
Die mobile Bürgersprechstunde zum Klimaförderprogramm findet am
Mittwoch, 9. Juni, 10 bis 12 Uhr, in Bilk auf dem Fürstenplatz statt.
Abends zeigt die Black Box, das Kino des Filmmuseums, ab 18 Uhr mit
“Die 4. Revolution – Energy Autonomy” einen aktuellen Dokumentarfilm
über erneuerbare Energien.
Das komplette Programm der Klimawochen und weitere Informationen
lassen sich im Internet unter www.duesseldorf.de/klimawochen2010
nachlesen. Infotelefonnummer ist die 49 49 49.
Special Olympics National Games 2010
Oberbürgermeister Elbers entsendet Düsseldorfer Sportler nach Bremen
Oberbürgermeister Dirk Elbers hat heute, 31. Mai, im Rathaus insgesamt
39 Düsseldorfer Sportlerinnen und Sportler und deren Betreuer zu den
Special Olympics National Games nach Bremen entsandt. Dort finden
die nationalen Spiele für geistig behinderte Athleten vom 14. bis 19. Juni
statt. Die Düsseldorfer Delegation setzt sich aus Schülerinnen und Schülern
der drei Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung
– Mosaikschule, Theodor-Andresen-Schule, Franz-Marc-Schule – sowie
aus Mitgliedern des Sportvereins der Lebenshilfe e.V. SMS 02 zusammen.
Die 27 Förderschüler starten in den Disziplinen Bowling, Boule und
Fußball. Im Fußball stellen die drei Düsseldorfer Schulen eine gemeinsame
Mannschaft. Die zwölf Sportlerinnen und Sportler des SMS 02
Sportvereins der Lebenshilfe werden in den Disziplinen Judo, Bowling
und Tennis vertreten sein. Gemeinsam werden sie die Landeshauptstadt
Düsseldorf in Bremen vertreten. Passend dafür wurden alle Starter von
OB Elbers mit einem einheitlichen Shirt ausgestattet.
Die Special Olympics National Games finden in Bremen das erste Mal
unter dem Dach der olympischen Familie statt, da die Special Olympics
offiziell in den Olympischen Verband aufgenommen worden sind. Der
mental handicapped Sportbereich hat so auch an Bedeutung innerhalb
des Behindertensportverbandes und der gesamten Sportfamilie gewonnen.
Pokal-Sieg für Judoka des Garather SV
Garath. (JB) An diesem Wochenende räumten die Judoka des Garather SV in Meerbusch ab. Samstag und Sonntag fanden dort das Kreispokalturnier der Altersklasse U17, die Kreiseinzelmeisterschaft der U14 sowie das Kreiseinzelturnier der U11 statt. In der Altersklasse U17 ging es dabei sogar um den begehrten Wanderpokal des Kreises Düsseldorf.
Am Samstag startete dieses wettkampfstarke Wochenende mit dem Kreiseinzelturnier der U11. Dort stellten sich Nicklas Brill (bis 30,4 Kg), Marco Smarsly (bis 31 Kg), Leon Mlodzian (bis 32,1 Kg) und Julian Kolb (bis 40,7 Kg) ihren Gegnern. Nicklas konnte souverän alle Kämpfe gewinnen, bis er im Finale nur knapp seinem Rivalen unterlag. Somit stand er auf der zweiten Stufe des Siegertreppchens und konnte stolz die Silbermedaille in Empfang nehmen. Auch Marco konnte sich über einen Platz auf dem Treppchen freuen. Er belegte nach starken Kämpfen den dritten Platz. Da dieser Tag für keinen Kämpfer des Garather SV medaillenlos ausgehen sollte, zeigte auch Leon auf der Matte sein Können. Wie schon sein Vereinskamerad Nicklas zuvor, musste auch er sich lediglich im Finale geschlagen geben und belegte somit ebenfalls Platz zwei. Julian eiferte den anderen nach und konnte seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Er belegte in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse einen tollen dritten Platz.
Auch am Sonntag waren die Farben des Garather SV bei der Kreiseinzelmeisterschaft der U14 und dem Kreispokalturnier der U17 vertreten. Bei der U14 starteten Timo Smarsly (bis 40 Kg) und Leonie Clages (bis 40 Kg). Für beide ging es um die Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft am 13.06.2010 in Duisburg. Nur die drei Besten der jeweiligen Gewichtsklassen dürfen dort antreten. Diese Hürde nahm Timo mit Bravour. Mit seinem zweiten Platz war ihm die Qualifikation sicher. Für Leonie lief es nicht ganz so gut. Sie konnte nach einer langen Trainingspause bei ihrem ersten Turnier der U14 leider nicht punkten. Sie landete auf dem siebten Platz.
Die Frauen U17 starteten dann voll durch. Daniela Göbel sicherte sich bis 44 Kg die Silbermedaille. Annkathrin Schwarm (bis 48 Kg) ließ ihren Gegnerinnen keine Chance und wurde unangefochten Erste. Ebenso wie ihre Vereinskameradin Anja Göbel (bis 63 Kg), die keinen Kampf verloren gab. Svenja Brill und Laura Reuter starteten beide bis 57 Kg. Nach spannenden Kämpfen stand am Ende Platz zwei für Svenja und Platz drei für Laura zu Buche. Durch diese guten Platzierungen, konnten die U17 Mädels des Garather SV in der Teamwertung mit Abstand den heiß begehrten Wanderpokal gewinnen.
Diese tollen Ergebnisse wurden am Schluss dieses Tages noch mit einer guten Bronzemedaille von Nikolei Smarsly (bis 73 Kg) abgerundet.
Wer nun Lust bekommen hat, diese Sportart selbst mal auszuprobieren, kann gerne einmal zum unverbindlichen, natürlich kostenlosen Schnuppertraining vorbei kommen. Immer dienstags von 18.00 bis 19.30 Uhr in der Turnhalle der Willi-Fährmann-Schule, Ricarda-Huch-Straße in Garath. Mitzubringen sind lediglich ein Jogginganzug, sowie gute Laune. Der Spaß kommt dann von ganz alleine.
Mehr Infos im Internet auf der Seite www.gsv-judo.de.
Auf dem Foto sind zu sehen:
Hinten (v.l.n.r.): Leon Mlodzian, Julian Kolb, Annkathrin Schwarm, Laura Reuter, Timo Smarsly, Anja Göbel
Vorne (v.l.n.r.): Marco Smarsly, Nicklas, Brill, Svenja Brill, Daniela Göbel
Foto: Anke Brill
Borussia gratuliert zur Silbermedaille
Die deutschen Tischtennis-Herren mit den Düsseldorfern Timo Boll und Christian Süß haben bei der Mannschaftsweltmeisterschaft im russischen Moskau Silber gewonnen. Borussia Düsseldorf gratuliert dem gesamten Team, den Trainern und dem Betreuerstab zu diesem großartigen Erfolg. Auch den Damen von Bundestrainer Jörg Bitzigeio, die in Russland Bronze gewannen, gebührt unser Respekt.
Die Herren mussten während des einwöchigen Turniers nur ein einziges Mal ihrem Gegner zum Sieg gratulieren – heute im Endspiel gegen Titelverteidiger China. In einem absolut hochklassigen Duell unterlagen die Olympia-Zweiten von Peking in gleicher Besetzung zwar mit 1:3, begegneten dem haushohen Favorit aus dem Reich der Mitte aber nahezu auf Augenhöge. Vor allem der Auftakt-Sieg des Weltranglistendritten Boll in seinem 100. Länderspiel für Deutschland gegen Ma Long brachte China kurzzeitig ins Wanken.
Später konnte Christian Süß eine Führung im zweiten Durchgang bei 1:0-Satzführung gegen Chinas Nummer drei Zhang Jike leider nicht in einen weiteren Satzerfolg umwandeln und musste sich schließlich mit 1:3 geschlagen geben, nachdem auch Dimitrij Ovtcharov gegen Ma Lin nach großem Kampf leer ausgegangen war.
Eine Wiederholung des Kunststücks aus der ersten Partie gelang Timo Boll bei einem 1:2 Rückstand der DTTB-Herren gegen Ma Lin nicht. Zwar konnte sich der 29-Jährige trotz eines zwischenzeitlichen 6:10-Rückstands im ersten Satz den Durchgang noch mit 16:14 sichern, musste sich in den Sätzen zwei, drei und vier aber geschlagen geben. “In zwei Tagen nehmen wir Glückwünsche gerne entgegen. Dann werden wir realisiert haben, was für eine großartige Leistung wir heute geboten haben. Wir haben nicht nur zugeschaut, sondern haben selbst mitgespielt. Das ist uns vorher noch nie gelungen“, so Boll.
Morgen reist die DTTB-Auswahl zurück nach Deutschland und beginnt fast nahtlos mit der Vorbereitung auf die Saisonhöhepunkte der Borussia; am kommenden Sonntag (6.6.) und dem darauffolgenden Mittwoch (9.6.) kommt es in Champions League (gegen Charleroi/Belgien) und Deutscher Meisterschaft (gegen Ochsenhausen) zu den entscheiden zweiten Endspielen. Beide Finals finden im ARAG-CenterCourt statt. An dieser Stelle darf ich Sie auch noch einmal auf unsere Einladung zur Pressekonferenz am kommenden Mittwoch, 12:00 Uhr, im Deutschen Tischtennis Zentrum hinweisen, zu der wir Sie in der vergangenen Woche eingeladen hatten.
Vitali Klitschko verteidigt Titel mit K.o.-Sieg
Hamburg – Vitali Klitschko bleibt Profibox-Weltmeister im Schwergewicht. Der 38-jährige Ukrainer verteidigte seinen WBC-Titel in Gelsenkirchen durch einen technischen K.o.-Sieg nach 2:31 Minuten in der 10. Runde gegen Europameister Albert Sosnowski aus Polen zum dritten Mal erfolgreich.
“Ich bin sehr glücklich, dass ich den Titel verteidigt habe. Ich habe gesehen, dass Sosnowski jung ist und Fehler macht. Er hat alles gegeben – aber es fehlte ihm einfach an Erfahrung”, sagte Klitschko nach dem Fight.
Der 2,02 Meter große Weltmeister feierte damit seinen 40. Sieg im 42. Kampf und seinen 38. Knockout. Der 31-jährige Sosnowski, Nummer elf der WBC-Rangliste in der höchsten Gewichtsklasse, musste dagegen seine dritte Niederlage im 49. Profikampf hinnehmen. Für Klitschko war es der fünfte Kampf nach seiner vierjährigen Pause wegen Verletzungen. Der Politiker und Sportwissenschaftler hatte sich den WBC-Titel am 11. Oktober 2008 in Berlin vom Nigerianer Samuel Peter geholt.
Links-rechts – K.o. für Sosnowski
Vor rund 40.000 Zuschauern in der Arena auf Schalke war zu Beginn die Nervosität beim 13 Zentimeter kleineren Herausforderer nicht zu übersehen. Sosnowski befand sich zumeist im Rückwärtsgang, seine Angriffsaktionen waren oft zu kurz. Der Weltmeister kontrollierte das unspektakuläre Geschehen in dieser Phase mit seiner hängenden linken Führhand. Die ersten leichten Treffer Klitschkos mit der Linken verursachten bereits bei Sosnowski Rötungen um die Augen.
Im dritten Durchgang kam Sosnowski dann einmal klar mit einem linken Haken durch – es blieb aber eine Ausnahme. Es entwickelte sich ein stereotypes Geschehen, weil auch der Titelverteidiger kaum mit der rechten Schlaghand traf. Pfiffe mischten sich bereits früh unter den spärlichen Beifall.
In der zehnten Runde hatte der Pole dem Titelverteidiger dann nichts mehr entgegenzusetzen – eine links-rechts-Kombination schickte Sosnowski zu Boden, Ringrichter Jay Nady beendete den Kampf.
“Ich habe gedacht, ich könnte gewinnen, aber Vitali ist einfach immer noch ein toller Kämpfer”, zollte Sosnowski seinem Widersacher Respekt.
Japan-Tag Düsseldorf/NRW begeisterte 700.000 Besucher
Der Japan-Tag in Düsseldorf begeisterte heute mit kostenlosen Mitmach-Aktionen, Aufführungen und Konzerten. Bis zum späten Abend lockte das weltweit größte Kultur- und Begegnungsfest seiner Art laut Veranstalter 700.000 Menschen in die NRW- Landeshauptstadt. Höhepunkte waren ein zehnstündiges Bühnenprogramm und zahlreiche Stände mit kostenlosen Mitmach-Aktionen.
Zum krönenden Abschluss zündeten Pyrotechniker aus Japan um 23 Uhr eines der größten und prächtigsten Feuerwerke in Deutschland, das eigens für den Japan-Tag konzipiert wurde. Knapp 1.500 Feuerwerkskörper erleuchteten fast eine halbe Stunde lang den Himmel über Düsseldorf. Thema in diesem Jahr war der 200. Geburtstag des Komponisten Robert Schumann.
“Der Japan-Tag war wie immer ein fantastisches Fest und hat die große Verbundenheit zwischen Düsseldorf und seinen japanischen Mitbürgern verdeutlicht”, freute sich Dr. Eva-Maria Illigen-Günther, Geschäftsführerin der Düsseldorf Marketing und Tourismus GmbH. An der Düsseldorfer Rheinuferpromenade gab es für die Besucher viel zu entdecken: Fernöstliche Kunstfertigkeiten wie Origami und Kalligraphie konnten unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden. Ebenso kunstfertig wurden japanische Sportarten demonstriert. Ein Street Soccer-Turnier mit deutschen und japanischen Schülern stimmte bereits auf die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ein. In einem speziell für den Japan-Tag errichteten Heerlager präsentierte die Samurai-Gruppe Takeda e.V. ihre prachtvollen Rüstungen. Auch Kimono-Anproben, Ikebana-Vorführungen sowie authentische Speisen und Getränke sorgten dafür, dass den Besuchern die japanische Alltagskultur näher gebracht wurde. In der Popculture-Zone kamen Fans der Szene bei Manga-Wettbewerb und Cosplay-Modeschauen voll auf ihre Kosten. Zu sehen waren auch tausende Manga-Fans in außergewöhnlichen Kostümen. Musikalische Highlights waren der Auftritt des Yasuto Ohara Super Jazz Trio, die Darbietungen des Duos „AGA-SHIO“ sowie die Show der Pop-Gruppe „Jelly Beans“.
Zum neunten Mal veranstalteten das Land Nordrhein-Westfalen, die Landeshauptstadt Düsseldorf und die japanische Gemeinde den Japan-Tag Düsseldorf/NRW und brachten mit diesem inzwischen traditionellen Ereignis ihre enge Verbundenheit zum Ausdruck. In Düsseldorf und Umgebung leben über 8.200 Japaner, in NRW sind es fast 12.000. Die japanische Gemeinde in Düsseldorf ist – nach London und Paris – die drittgrößte Europas.
Unruhige Nacht für die Feuerwehr
Sonntag, 30. Mai 2010, 03:40 – 05:15 Uhr, Düsseldorf- Stadtmitte, Wersten & Volmerswerth
Zu drei größeren Einsätzen musste die Düsseldorfer Feuerwehr in der Nacht von Samstag auf
Sonntag ausrücken. Dabei wurde eine Person verletzt.
03:40 Uhr -Schadowstraße:-
Aufmerksame Passanten hatten gegen 03:40 Uhr auf dem Dach des Karstadtgebäudes Feuerschein
gesichtet und über die Notrufleitung 112 die Feuerwehr alarmiert.
Als die Einsatzkräfte der Feuerwache Münsterstraße eingetroffen sind, wurde umgehend eine
Drehleiter in Stellung gebracht um den Brandherd zu erkunden. Schnell stellte sich heraus, dass der
Antriebsmotor der Werbegondel des Karstadt Warenhauses in Brand geraten war. Über die
Drehleiter wurde ein Löschangriff vorgenommen, der auch schnell Erfolg zeigte. Parallel dazu
verschaffte sich der Einsatzleiter Zugang zu dem Gebäude, um an die Elektronik des Antriebsmotors
zu gelangen. Der Antriebsmotor konnte stromlos geschaltet werden und nach ca. 1 Std. war der
Einsatz beendet. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 €.
04:18 Uhr -Kärntner Weg-
Am Kärntner Weg kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand in einem
dreieinhalb- geschossigen Reihenhaus bei dem eine Person gerettet werden konnte.
Das Feuer brach im Küchenbereich der Souterrainwohnung aus und griff auf Teile des
Wohnzimmers über in dem der 40 -jährige Wohnungsinhaber lag.
Durch den Einsatz von zwei Atemschutztrupps konnte der Wohnungsinhaber noch rechtzeitig
gerettet werden, musste aber aufgrund einer starken Rauchgasvergiftung in die Uniklinik
transportiert werden.
Die Parallel durchgeführte Brandbekämpfung brachte schnellen Erfolg, sodass eine weitere
Ausbreitung auf die Wohnungseinrichtung verhindert werden konnte. Die anderen Hausbewohner
wurden von den Einsatzkräften zum Teil Wach geklingelt und über den Treppenraum aus dem
Haus geführt. Anschließend konnte der Brandrauch mit einem Hochleistungslüfter aus der
Wohnung gedrückt werden und die übrigen Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen
zurückkehren. Die Brandwohnung jedoch ist erst einmal unbewohnbar. Zur
Brandursachenermittlung hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Es entstand ein Sachschaden von ca. 35.000 €.
05:15 Uhr -Volmerswerther Straße-
Zu einem LKW Brand an einem Gärtnereibetrieb mussten die Einsatzkräfte der Feuerwache
Hüttenstraße am frühen Sonntagmorgen ausrücken. Als sie an der Einsatzstelle ankamen, brannte
das komplette Führerhaus und auch schon Teile des Kofferaufbaues waren in Flammen
aufgegangen.
Eine sofort eingeleitete Brandbekämpfung brachte schnellen Erfolg, sodass der danebenstehende
Gastank nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch ein übergreifen auf die Gewächshäuser
konnte verhindert werden. Der Einsatzleiter der Feuerwehr verständigte die Kriminalpolizei, da ein
Stunde zuvor schon mehrere Holzpaletten in der Nähe des LKW in Brand geraten waren.
Den Sachschaden schätzt der Einsatzleiter auf 30.000 €






