Monatsarchive: Juni 2010

Daniel Stephan wird Sportdirektor

Für die HSG Düsseldorf beginnt mit der Verpflichtung von Daniel Stephan eine Ära. Der 183fache Nationalspieler übernimmt zum 01. Juli 2010 die Funktion des Sportdirektors und erhält beim Süd-Zweitligisten einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2013. Neben der Verantwortung, die Daniel Stephan im sportlichen Bereich übernimmt, soll der gebürtige Rheinhausener gemeinsam mit Manager Frank Flatten Sponsorenpflege und -gewinnung betreiben.

2008 beendete Daniel Stephan seine beeindruckende sportliche Karriere beim TBV Lemgo. Bereits einige Monate zuvor – im November 2007 – übernahm er bei den Ostwestfalen auch die Funktion des Sportlichen Leiters. Bei der HSG Düsseldorf übernimmt der 36-jährige ab 01. Juli 2010 für die nächsten drei Jahre den Posten des Sportdirektors.

Daniel Stephan nimmt die Herausforderung an, die Sportart Handball in Düsseldorf langfristig zu etablieren. „In meinen Gesprächen mit dem Verein habe ich gesehen, dass sich in der Sportstadt Düsseldorf eine Menge bewegen lässt. Seit Jahren genießen die Verantwortlichen der HSG Düsseldorf in der Handballszene einen exzellenten Ruf“, so der Welthandballer von 1998. „Die Basis der HSG ist gefestigt, nun müssen wir das vorhandene Potenzial und die ausgezeichnete Jugendarbeit weiterentwickeln. Ich freue mich mit den Talenten des Deutschen A-Jugend-Meisters den Schritt in die Zweite Liga zu gehen, um perspektivisch wieder erstklassig zu spielen.“

Durch das Engagement von Daniel Stephan als Sportdirektor wird auch Manager Frank Flatten entlastet. „So kann ich mich auch wieder verstärkt auf meine Kernkompetenz konzentrieren. Mit Daniel Stephan haben wir die ideale Besetzung als Sportdirektor gefunden“, weiß Frank Flatten. „Daniel verfügt über eine enorme Erfahrung, kennt die Handballszene bestens und verfügt über sehr gute Kontakte.“

Auch HSG-Präsident Erwin Schierle erhofft sich darüber hinaus weitere positive Effekte. „Mit Daniel Stephan haben wir neben fachlicher Kompetenz einen echten Sympathieträger gewinnen können. Er stellt ein großes Vorbild für die Düsseldorfer Sportjugend dar. Er kann dem Verein helfen gemeinsam mit Manager Frank Flatten Türen in der regionalen Wirtschaft zu öffnen.“

Bürobrand am Flughafen

Mittwoch, 30. Juni 2010, 18:29 Uhr, Frachtstraße in Lohausen
In einem Luftfrachtgebäude des Flughafens brannte ein Büroraum. Eine Frau musste von der
Feuerwehr über eine Drehleiter gerettet werden. Sie wurde mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung
ins Krankenhaus gebracht.
In den frühen Abendstunden kam es im zweiten Obergeschoss eines dreigeschossigen freistehenden
Frachtgebäudes zu einem Brand. Hierzu rückten die Werkfeuerwehr sowie als Unterstützung die
Berufsfeuerwehr mit den Feuerwachen Münsterstraße und Behrenstraße aus.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein etwa 80 qm großer Büroraum in Brand. Eine ca. 50
Jahre alte Frau machte sich an dem Fenster eines anderen Büros bemerkbar. Ihr war der
Rettungsweg zum Treppenraum abgeschnitten. Zu dem Zeitpunkt war unklar, wie viele Personen
sich noch in dem verqualmten Geschoss aufhielten.
Von der Werkfeuerwehr wurden unverzüglich drei Rettungstrupps mit Atemschutzgeräten und
Schlauch in das Brandgeschoss vorgeschickt. Die anschließend eintreffende Berufsfeuerwehr setzte
zwei weitere Rettungstrupps mit Atemschutzgeräten im Gebäude ein. Zeitgleich wurde die Frau
durch das Fenster mit einer Drehleiter gerettet.
Während ein Teil der Feuerwehrleute den Brand löschten, durchsuchten die Anderen die
verrauchten Nachbarräume. Zum Glück befand sich niemand mehr in dem verrauchten Bereich.
Die gerettete Frau wurde vom Notarzt des Rettungsdienstes vor Ort behandelt und anschließend
mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zur Klärung der
Brandursache wird durch die Werkfeuerwehr die Kripo eingeschaltet. Die Höhe des Sachschadens
steht noch nicht fest.

Kinder- und Jugendbibliothek

Teeny-Autoren präsentieren ihre Fantasy-Geschichten
Zwei Teeny-Autoren lesen in der Kinder- und Jugendbibliothek der
Stadtbüchereien aus ihren Fantasy-Titeln. Am Donnerstag, 1. Juli, 17
Uhr treten Leander Winkels und Rahel von Marschall am Bertha-von-
Suttner-Platz 1 für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
auf. Man benötigt dafür kostenlose Eintrittskarten, die es vorab am Veranstaltungsort
gibt, unter Telefon 89-92970 oder per E-Mail unter:
stbauskunft.kinder@duesseldorf.de
Leander Winkels hat 2009 als 13-Jähriger mit seinem Erstling “Die Blume
des Bösen” auf der Frankfurter Buchmesse Furore gemacht und war
vielfach präsent in den Medien. Das Buch ist inzwischen sogar auf Japanisch
erschienen. Diesmal liest er aus seinem neuen Titel “Schwarzweiß”.
Im Mittelpunkt stehen wieder Jan und Jane, die dazu berufen sind das
Böse aufzuhalten.
Rahel von Marschall hat ihren ersten Titel “Lily und das Geheimnis des
roten Rubins” ebenfalls mit 13 Jahren veröffentlicht. Lily ist eine junge
Zauberin, die gegen die schwarze Magie kämpft. Dabei erhält sie Unterstützung
von ihrer besten Freundin Samira und einem roten Rubin. Neben
ihrem schriftstellerischen Hobby spielt die junge Autorin im Orchester
der Düsseldorfer Jugendsymphoniker unter der Regie ihres Vaters,
des Dirigenten Ernst von Marschall.

Junge Künstler in concert

Das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf präsentiert am Sonntag,
4. Juli, 11 Uhr, ein Konzert aus der Reihe “Internationale Gitarren Matineen
Düsseldorf” mit Schülern der Clara-Schumann-Musikschule und
der Robert-Schumann-Hochschule im Kammermusiksaal des Palais
Wittgenstein, Bilker Straße 7-9.
Unter dem Motto “Junge Künstler in concert!” wird es diesmal turbulent
zugehen bei den Internationalen Gitarrenmatineen Düsseldorf: Nicht
weniger als 29 Gitarristinnen und Gitarristen aus 7 verschiedenen Ausbildungsklassen
der Musikschule und der Hochschule werden die Bühne
des Palais Wittgenstein stürmen. Die Lehrer Andreas Gallmann, Eberhard
Fink, Andreas Stevens-Geenen, Rainer Kinast, Karl-Heinz
Wehnert-Bögner, Professor Alexander Ramirez und Professor Joaquin
Clerch haben zusammen mit ihren Schülern ein abwechslungsreiches
Programm erarbeitet, in dem die ganze Bandbreite der Gitarre von der
Folklore bis zur Klassik zur Geltung kommt.
Im ersten Teil werden Ensemblewerke zu hören sein, die von kleinen bis
zu zehn Personen starken Gitarrenorchestern vorgeführt werden. Im
zweiten Teil werden die Studenten Ozan Uygur und Mircea Gogoncea
ihre Ambitionen als Gitarrensolisten zeigen. Und am Ende wartet sogar
noch eine Überraschung auf das Publikum! Moderiert wird das Konzert
wieder von Elisabeth von Leliwa, Dramaturgin der Tonhalle. Eintrittskarten
gibt es zum Preis von je 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro an der Konzertkasse.
Weitere Informationen unter Telefon 89-96109.

Anregungs- und Beschwerdeausschuss

Radweg, Verkehrsrowdys und die Betreuung von unter 3-Jährigen
Der Anregungs- und Beschwerdeausschuss kommt am Donnerstag, 1.
Juli, 15 Uhr im Rathaus, Marktplatz 1, zur öffentlichen Sitzung zusammen.
Der Ausschuss beschäftigt sich unter anderem mit der Belästigung
durch Verkehrsteilnehmer auf der Ratinger Straße, die Unter-3-Jährigen-
Betreuung in Angermund und mit dem Radweg Bonner Straße. Interessierte
Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich zu dieser Sitzung
willkommen.

Apolloplatz ganz im Zeichen des Blaulichts

Ordnungspartner, Hilfsorganisationen, Stadtwerke und viele mehr
zeigen beim Blaulichttag am 4. Juli ihr Können
Bei einem Blaulichttag am Sonntag, 4. Juli, 11 bis 18 Uhr, präsentieren
sich die für die Sicherheit und Ordnung in Düsseldorf zuständigen Behörden
und Institutionen rund um den Apolloplatz. Motto ist: Wir für
ihre Sicherheit. Zum Teil spektakuläre Aktionen, aber auch Information,
Aufklärung und Prävention stehen dabei im Mittelpunkt. Ein Höhepunkt
wird der Besuch von zwei Fernseh-Polizisten sein. Die Rheinbahn
stellt wieder einen kostenlosen Shuttleservice mit Oldie-Bahnen bereit,
die regelmäßig vom Hauptbahnhof zum Apolloplatz und zurück fahren.
Ordnungsamt und Feuerwehr vertreten bei der Veranstaltung die Landeshauptstadt
Düsseldorf. Die Feuerwehr zeigt auf dem Platz einen
Drehleiterwagen und ein Löschfahrzeug. Wer mag, kann sich auch einmal
selbst in die Fahrzeuge setzen. Zudem bieten die Brandschützer ein
Feuerlöschertraining, nicht nur für Erwachsene. Brandvorbeugung und
Brandschutz sind für die Feuerwehrleute Themen, die sie den Besuchern
vermitteln möchten. Alles rund um Rauchwarnmelder können die Flaneure
am Feuerwehrstand erfahren. Wer glaubt, nach ein paar Gläsern
Bier oder Wein noch voll einsatzfähig zu sein, der wird beim Blaulichttag
durch Mitarbeiter des Ordnungs- und Servicedienstes OSD eines Besseren
belehrt. Mit Hilfe einer Rauschbrille, können sie sich ganz nüchtern
vor Augen führen, wie sich ein Rausch auf sie auswirkt. Dabei gibt es Abstufungen
von 0,8 bis 1,5 Promille Alkohol. Das Ordnungsamt führt zudem
moderne Verkehrsüberwachung per Radarwagen vor.
Das Polizeipräsidium Düsseldorf stellt Fahrzeuge der neuesten Generation
vor. Sie sind im Stadtgebiet und auf der Autobahn täglich im Einsatz.
An einem Infostand wird gezeigt, wie einfach es Einbrecher oft ha

ben. Auch die Spurensicherung der Kriminalpolizei gibt einen Einblick
in ihre Arbeit. Die Landesturnriege der Polizei zeigt auf humorvolle Art,
wie wichtig Fitness für den Dienst ist. Auf Nummer sicher gehen können
Besucher, die mit dem Fahrrad zum Blaulichttag kommen. Die Polizei
empfiehlt, die Drahtesel durch Kodierung vor Diebstahl zu schützen.
Wer mag, kann sein Rad direkt vor Ort registrieren lassen. Mit einem
Infomobil wird über Gefahren im Straßenverkehr aufgeklärt. Schwerpunkt
ist die laufende Kampagne zur Fußgängersicherheit. Die Autobahnpolizei
präsentiert einen Einsatzwagen, mit dem die Beamten Lastwagen
auf Verkehrstüchtigkeit überprüfen. Höhepunkt des Bühnenprogramms
ist der Auftritt der Fernsehstars Toto und Harry.
Stromunfälle bei der Bahn werden mit einem Starkstrommodell und
einem Präventionsfilm von der Bundespolizei dargestellt. Viel zu oft begeben
sich Jugendliche und Kinder auf dem Eisenbahngelände in tödliche
Gefahr. Nicht nur das Betreten der Schienen kann tödlich enden.
Auch wenn Kinder in der Nähe einer Bahnoberleitung ihre Drachen steigen
lassen oder auf abgestellte Güterwaggons klettern, ist dies sehr gefährlich.
All das veranschaulicht die Bundespolizei bei ihrem Präventionsprojekt
“Bahnanlagen sind kein Abenteuerspielplatz”. Zum Anfassen
und Ausprobieren werden die kleinsten Einsatzfahrzeuge, zwei Segways
(Elektroroller) ebenso ausgestellt wie ein gepanzerter Sonderwagen. Die
Vierbeiner der Bundespolizei kommen beim Blaulichttag zu einem Sondereinsatz
und stellen bei Vorführungen ihr Können unter Beweis.
Der Zoll informiert mit einer Ausstellung zum Thema Artenschutz. Die
Zöllner bringen dazu Exponate aus geschützten Tieren und Pflanzen mit,
die sie zum Beispiel am Flughafen bei der Einfuhr sichergestellt haben.
Weiter demonstriert ein Rauschgiftspürhund sein Können. Zudem wird
über Schwarzarbeitskontrollen aufgeklärt.
Die Rheinbahn stellt neben ihren Sicherheits- und Servicemitarbeitern
einen Linienbus, der während der gemeinsamen Rettungsübung aller

Organisationen zum Einsatz kommt, zur Verfügung. Das Technische
Hilfswerk zeigt technische Möglichkeiten seiner Einsatzfahrzeuge. Dabei
werden neben einem großen Radlader auch ein Muldenkipper mit angebautem
Kran sowie ein Notstromaggregat auf einem Anhänger erklärt.
Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, DLRG, Johanniter
Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst zeigen an einem gemeinsamen
Stand ihr Leistungsspektrum. Zum Anfassen und Bestaunen werden neben
Rettungsdienstfahrzeugen auch ein Rettungsboot samt Taucher, ein
geländegängiger Krankenwagen, ein Einsatzleitwagen sowie ein Betreuungsfahrzeug
ausgestellt. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg und Angebote
wie Kinderschminken sowie ein Malzelt. Das Programm gipfelt in
einer gemeinsamen Rettungsübung aller Organisationen, inklusive OSD,
Polizei und Feuerwehr, bei der der Rheinbahnbus zum Einsatz kommt.
Authentisch geschminkte Verletztendarsteller werden nach einem simulierten
Verkehrsunfall von den Rettungssanitäter medizinisch versorgt.
Warum auch die Stadtwerke Düsseldorf Autos mit Blaulichtern auf dem
Dach haben, wird an ihrem Stand erklärt. Immer wenn Menschen der
Feuerwehr einen Gasgeruch melden, rücken die Spezialisten sofort mit
Alarm aus um mit dem nötigen Fachwissen und Werkzeug schnell helfen
zu können. Bei brennenden Kellern ist es wichtig, dass die Stadtwerker
schnell an einer Einsatzstelle sind, um den Strom im Haus abzuschalten.
Die bereits seit 1998 bestehende Ordnungspartnerschaft zwischen Polizei,
Bundespolizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, Zoll und Rheinbahn wurde
zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 noch enger vernetzt und forciert.
Das aktuelle Motto lautet: “Wir für ihre Sicherheit”. Ziel ist es, schnell
und effektiv Hilfe zu leisten und auf die Belange der Menschen in dieser
Stadt zu reagieren. Aufklärung und Prävention bilden dabei einen Themenschwerpunkt.
Kooperationspartner beim Blaulichttag ist wie in den
Vorjahren der Kriminalpräventive Rat der Landeshauptstadt.

Trockenheit birgt Gefahren

Feuerwehr warnt vor Bränden
Schon eine achtlos weg geworfene Zigarettenkippe kann derzeit
Wald, Wiesen und Böschungen entflammen
Bei der gegenwärtigen Hitze und Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr,
wie auch die Gefahr von unkontrollierten Feuern auf Wiesen, im
Gebüsch und an Böschungen. Feuerwehr und Gartenamt der Stadt mahnen
deshalb zum vorsichtigen Umgang mit Feuer im Freien. Brandgefährlich
sind in diesen Tagen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen.
Schon eine solche Kippe oder ein kleiner Funke reicht aus, um trockenes
Laub oder Gras anzuzünden.
Aufgrund der anhaltend warmen Temperaturen und konstanter Trockenheit
ist die Wald- und Wiesenbrandgefahr in Nordrhein-Westfalen
auf die zweithöchste Warnstufe 4 gestiegen. Allein am vergangenen Wochenende
kam es in Düsseldorf zu 20 Bränden auf Freiflächen. Betroffen
waren neben Böschungen und Grünflächen, Strohballen sowie Hecken.
In Wittlaer gab es drei Bodenbrände, bei denen insgesamt mehr als 650
Quadratmeter Gras und Unterholz verbrannten. Alleine am Buschgasser
Weg brannten am Sonntagmittag, 27. Juni, zunächst 100 Quadratmeter
und am Nachmittag noch mal 500 Quadratmeter Wiese und Blütenpollen
von Pappeln. Da Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann,
hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Ein weiterer Brand von
Pappelblütenpollen in Wittlaer wurde durch einen zehnjährigen Jungen
verursacht, der dort gezündelt hatte. In Holthausen gingen auf dem Gelände
des Stadtwässerungsbetriebes 800 Quadratmeter Grünfläche in
Flammen auf. Verschiedene Feuerwachen, sowie die Löschgruppen der
Freiwilligen Feuerwehr waren teilweise mehrere Stunden im Einsatz.

Feuerwehr warnt: Auch Lager- und Grillfeuer sind bei den derzeitigen
Witterungsverhältnissen erhebliche Gefahrenquellen. Kleine Funken
können bereits das trockene Gras und die Blüten schnell entflammen
lassen.
Laut dem Landesforstgesetz ist das Anzünden von Feuer im Wald grundsätzlich
verboten. Gleiches gilt für Liegewiesen und Waldspielplätze.
Grillen ist an diesen Orten ebenfalls nicht gestattet. Das Rauchen im
Wald ist vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten. Bei Verstößen gegen
diese Verbote drohen Bußgelder von bis zu 25.000 Euro.
Die Forstverwaltung fordert alle Waldbesucher auf:
- Kein Feuer im Wald machen,
- im Wald nicht rauchen,
- nur befestigte Waldwege benutzen,
- Kinder über die Waldbrandgefahr informieren,
- im Falle eines Brandes sofort unter Ruf 112 die Feuerwehr
rufen.
Die Waldbrandgefahr wird in einer Skala von 1 bis 5 dargestellt und leitet
sich neben meteorologischen Messwerten auch über den Zustand der
Vegetation her. Auch die unterschiedliche Brandgefährdung einzelner
Baumarten und Waldstandorte fließt in die Gefahrenbeurteilung mit ein.
Weitere Informationen, eine tagesaktuelle Übersichtskarte sowie Angaben
einzelner Wetterstationen zur Waldbrandgefährdung bietet der
Deutsche Wetterdienst auf der Internetseite www.agrowetter.de an.
Internationale Gefährdungsstufe
1 sehr geringe Gefahr
2 geringe Gefahr
3 mittlere Gefahr
4 hohe Gefahr
5 sehr hohe Gefahr

Waldbrände und Bodenfeuer in Düsseldorf
Jahr Waldbrände Bodenbrände
2005 5 96
2006 2 198
2007 9 104
2008 2 67
2009 4 115
2010 (bis Juni) 1 67

Finalsieg durch Siebenmeter-Schießen

Jan-Wellem-Pokal geht erstmals nach Unterbach

Nach einem echten Siebenmeter-Krimi im Finale kannte der Jubel bei den jungen Kickern aus Unterbach keine Grenzen mehr: Bei der Endrunde der mittlerweile 31. Auflage des Jan-Wellem-Pokalturniers für Düsseldorfer Grundschulen trug sich erstmals die GGS Brorsstr in die Siegerliste ein. Bei hochsommerlichen Temperaturen hatte das Team von Sonderpädagoge Markus Grigowski kühlen Kopf bewahrt und nach zwei Siegen (3:0, 2:1) und einem Unentschieden (0:0) als Gruppenerster das Halbfinale erreicht. Dort setzten sich die Wichernschüler nach einer torlosen Partie mit 2:0 im Siebenmeter-Schießen gegen die KGS Mettmanner Straße durch und zogen somit ins Endspiel ein.
Im entscheidenden Duell mit der EGS Benderstraße aus dem Nachbar-Stadtteil Gerresheim fielen während der regulären Spielzeit von zwei Mal acht Minuten erneut keine Treffer, so dass der neue Titelträger im Sportpark neben der ESPRIT-Arena wieder durch Strafstöße ermittelt werden musste. Neben Torhüter Max Brankamp behielten auch Sven Tschakert und Till Heenen die Nerven, so dass Teamkapitän Yannick Rall als bester Turnier-Torschütze kurze Zeit später aus den Händen von Bürgermeisterin Marie-Agnes Strack-Zimmermann die begehrte Trophäe in Empfang nehmen konnte. Nach einer fröhlich-lauten Busfahrt zurück in die Schule, überreichten die glücklichen Gewinner den Pokal mit sichtlichem Stolz an Schulleiterin Andrea Laferi.
In diesem Jahr hatten sich von den insgesamt 88 Düsseldorfer Grundschulen immerhin 60 beteiligt. Nach der Vorrunde am 10. Juni an gleicher Stätte waren noch die 16 besten Teams übrig geblieben.


Bericht von: Ralf Ostermann

Fotos: Frank-Michael Rall

Borussia wird Dritter

Dem Nachwuchs der Borussia ist in diesem Jahr zwar der ganz große Wurf und die Wiederholung des Titelgewinns von 2008 verwehrt geblieben, doch kehrte das Team von Trainer Mirko Guth mit einer glänzenden Bronzemedaille von den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend zurück.

Im schleswig-holsteinischen Schwarzenbek hoffte die Nachwuchs-Auswahl der Borussia auf die Krönung einer einmaligen Saison des Rekordmeisters mit den drei Triumphen der Profi-Mannschaft. Doch die Westdeutschen Meister mussten anerkennen, dass es bei den nationalen Titelkämpfen zwei Teams gab, die in diesem Jahr stärker als die Düsseldorfer Jungs waren.

Beiden Mannschaften standen die Landeshauptstädter im Verlaufe des Turniers gegenüber, beide Mal mussten sie am Ende den Kontrahenten zum Sieg gratulieren. Gegen den späteren Vizemeister SG Deißlingen setzte es in der Vorrunde eine knappe Niederlage, gegen den neuen Deutschen Meister TSV Neuenstein im Halbfinale eine deutliche. “Wir haben alle Spiele gewonnen bis auf zwei – gegen die beiden Finalisten. Daher können wir sehr stolz sein, eine tolle Saison mit einem großartigen dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft beendet zu haben”, so das Fazit des Jugendtrainers Mirko Guth.

Im kleinen Finale um Platz 3 hatten Lars Kuger, Alexander Palapys, Philip Ishak, Armin-Vincenzo Calamusa und Robert Brennecke die Halbfinal-Niederlage gut verdaut und nochmals gezeigt, dass sie zu den besten Mannschaften in Deutschland gehören. Mit großem Kampfgeist und Nervenstärke sorgten sie mit zwei Doppel-Erfolgen (jeweils in fünf Sätzen) für den Grundstein des 6:3-Sieges über die SG Anspach, mit dem sich die Nachwuchskräfte Bronze schnappten. Guth: “Wir sind sehr zufrieden mit dem Erreichten und schöpfen daraus wieder neue Motivation für die kommende Saison.”

Die Spiele im Überblick:

Spiel um Platz 3
Borussia – SG Anspach 6:3

Halbfinale
Borussia – TSV Neuenstein 1:6

Vorrunde
Borussia – TTG Wirges 6:0
Borussia – SG Deißlingen 3:6
Borussia – VfL Westercelle 6:1

sportAgentur Düsseldorf nominiert Seglerin des Düsseldorfer Yachtclubs

Constanze Stolz neues Mitglied im “Team London” Constanze Stolz neues Mitglied im “Team London”

Düsseldorf. 29. Juni 2010. Seglerin Constanze Stolz gehört ab dem 1. Juli dem “Team London” an. Die sportAgentur, die das Team initiiert und mit potenziellen Düsseldorfer Olympia-Fahrern für die Sommerspiele 2012 in London zusammengestellt hat, nominierte die 15-jährige Gymnasiastin aus Urdenbach, die unter der Flagge des Düsseldorfer Yachtclubs bereits eindrucksvolle Erfolge ersegelt hat. So hat sich die Düsseldorferin erst kürzlich für die erste Jugend-Olympiade im August in Singapur qualifizieren können. Sie errang bei der Weltmeisterschaft in der Bootsklasse Byte C II im südfranzösischen Cannes einen von sechs Nationen-Startplätzen und erfüllte damit die geforderte Olympianorm. Der Byte C II ist die olympische Bootsklasse für die Youth Olympic Games (YOG), die vom 14. bis zum 26. August in Singapur stattfinden werden. Dabei werden rund 3600 Sportler im Alter zwischen 14 und 18 Jahren aus 170 Nationen an den Start gehen. Die jungen Athleten treten in den 26 Sportarten an, die auch auf dem Programm der olympischen Sommerspiele 2012 in London stehen. Die Sommerspiele 2012 sind auch das große Ziel der Schülerin des Erzbischöflichen Gymnasiums St. Ursula. Das Eigengewächs des Düsseldorfer Yachtclubs hatte schon bei der U15-Weltmeisterschaft 2008 in der Bootsklasse Laser 4.7 Silber gewonnen. “Constanze Stolz ist eine Seglerin mit glänzenden Perspektiven. Ich freue mich, dass sie als Botschafterin die Sportstadt Düsseldorf nun auch offiziell weltweit vertritt”, sagt Christina Begale, Geschäftsführerin der sportAgentur.

Stichwort “Team London”
Unter dem Namen “Team London” erhalten Sportler aus Vereinen der Stadt eine gezielte Unterstützung für ihre sportliche Ausbildung. Nachwuchssportlern wird damit eine optimale Vorbereitung ermöglicht: Mit Hilfe des Förderprogramms werden Trainingslager finanziert, eine medizinische Betreuung gewährleistet und Hilfestellungen bei Verträgen mit Sponsoren und auch in schulischen und beruflichen Angelegenheiten gegeben. Die Düsseldorfer Olympia-Hoffnungen sollen sich schwerpunktmäßig auf den Sport konzentrieren können – und erfolgreich sein. Angeführt wird das 14-köpfige “Team London” von Tischtennisstar Timo Boll (Borussia Düsseldorf).