Monatsarchive: September 2010

Die finale Phase der Vorbereitung startet

Nach der Rückkehr aus dem 18-tägigen Trainingslager in der Türkei geht es für die Basketballer der Gloria GIANTS nun in die finale Phase der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit in der Beko BBL. Ein Testspiel und eine Turnierteilnahme stehen dabei bis zum ersten Punktspiel am 1. Oktober bei den Eisbären Bremerhaven noch auf dem Programm.

Am Donnerstag, dem 23. September treten die Gloria GIANTS beim Zweitliga-Meister und Aufsteiger in die Beko BBL, dem BBC Bayreuth an. Auf Seiten der Bayreuther stehen mit Pete Campbell und Koko Archibong zwei Spieler, die zuvor schon das Trikot der Giganten trugen.

Zwei Tage später starten die Gloria GIANTS beim hochkarätig besetzten Maritim Cup 2010 in Bonn. Neben Gastgeber Telekom Baskets und eben den Giganten treten dort auch die New Yorker Phantoms Braunschweig sowie der französische Meister Cholet Basket an. Am Samstagabend treffen die Düsseldorfer zunächst auf Bonn, am Sonntag folgen die Platzierungsspiele. Sollten die Gloria GIANTS die Partie gegen die Telekom Baskets gewinnen, spielen sie am Sonntag um 15 Uhr gegen den Sieger der anderen Partie um Platz eins. Im Falle einer Niederlage steht gegen den Verlierer der anderen Turnierpartie am Sonntag bereits um 12.30 Uhr das Spiel um Platz drei an.

Die nächsten Spieldaten der Gloria GIANTS im Überblick:

23. September (18.30 Uhr): BBC Bayreuth – Gloria GIANTS

Maritim Cup in Bonn:

25. September (19.00 Uhr): Telekom Baskets Bonn – Gloria GIANTS

26. September: entweder um 12.30 Uhr Spiel um Platz drei oder um 15 Uhr Finale.

Buslinien 833 und 835 fahren Umleitungen

Wegen Bauarbeiten wird die Quirinstraße – zwischen Schorlemerstraße und Oberkasseler Straße – von Dienstag, 21. September, 7 Uhr, bis Freitag, 24. September, 5 Uhr, für den Verkehr gesperrt. Davon betroffen sind auch die Buslinien 833 und 835. Hier die Änderungen im Detail:

Linie 833

Die Busse fahren nur in Richtung Nikolaus-Knopp-Platz ab der Endhaltestelle „Belsenplatz“ eine Umleitung. Folgende Haltestellen werden verlegt:

  • die Station „Belsenplatz“ an eine Ersatzhaltestelle auf der Luegallee in Höhe der Hausnummern 120-122,
  • die Stationen „Arnulfstraße“, „Quirinstraße“ und „Johannstraße“ an die Haltestelle „ Lanker Straße“ der Linie 834 in Richtung Hauptbahnhof,
  • die Station „Kanalstraße“ an die Haltestelle „Niederkassler Kirchweg“ der Linie 834 in Richtung Hauptbahnhof,
  • die Station „Heinsberger Straße“ entfällt; die Rheinbahn bittet die Fahrgäste, stattdessen die Haltestelle „An der Apfelweide“ zu nutzen.

Linie 835

Die Busse nehmen in Richtung Holthausen ab der Haltestelle „Comenius-platz“ eine Umleitung auf. Die Station „Arnulfstraße“ muss daher an eine Ersatzhaltestelle auf der Arnulfstraße in Höhe der Hausnummern 26-28 verlegt werden.

Löwenstarker Besuch beim Schwimmfest des DSC 1898

Viel Spaß für die Schwimmjugend des Düsseldorfer Schwimmclubs 1898 gab es beim  traditionellen Sponsorenschwimmen des DSC 1898 am vergangenen Samstag im Allwetterbad Flingern. Dabei machten die DSC-Kids auch außerhalb des Wassers eine gute Figur, vergnügten sich in den Schwimm-Pausen ausgelassen unter dem Basketballkorb. Den hatten die Bundesliga-Basketballer der Gloria GIANTS Düsseldorf mitgebracht, die mit ihrem Besuch bekräftigten, dass auch unter neuem Namen die altbewährten Freundschaften mit den Partnervereinen fortgeführt werden. Dazu konnte der DSC-Vorsitzende Dirk Lindner auch löwenstarken Besuch begrüßen, denn Lionel – das Maskottchen der Gloria GIANTS – sorgte mit Verstärkung durch die Cheerleader der Gloria GIANTS Sensationals für gute Laune im Allwetterbad.

„Gerade für unsere Nachwuchsarbeit ist der Besuch eine sehr gelungene Aktion. Wenn man mit den Jugendlichen in der deutschen Leistungsspitze  mitschwimmen will, muss man dafür sorgen, dass gerade die Kleinen mit vollem Herzen dabei sind“, bedankte sich der DSC-Vorsitzende Dirk Lindner für den Besuch. Im Fokus stand aber natürlich das Sammeln von Sponsorengeldern zur Unterstützung der Nachwuchsabteilung. Zudem ist das jährliche Schwimmfest eine willkommene Gelegenheit, bei der die Kinder ihren Eltern und Bekannten zeigen, was sie im Training gelernt haben.

Auch für die rund 300 Besucher war mit breit gefächerten Attraktionen bestens gesorgt. Der Werstener Metzger Peter Inhoven hatte aus eigener Herstellung die schmackhafte Würstchen für den Grill spendiert, während die Düsseldorfer Band „Take Two and One“ für Ohrenschmaus sorgte. Dirk Lindner bedankte sich  als DSC-Vorsitzender beim Förderkreis und den vielen ehrenamtlichen Helfern, die dieses Fest auf die Beine gestellt hatten.

Zu den entscheidenden Helfern gehörte dabei auch Michael Schultz, Chef des Allwetterbades, mit seinem Team. Es sorgte dafür, dass das Fest reibungslos funktionierte. Dazu zählte unter anderem die größte Luftnummer des Tages: Als die gigantische Wasserrutsche aufgeblasen war, gab es für die Kids kein Halten mehr!

Fotografie: Sascha Staginsiki

Zur BU: Jenny, Clara Brandt, Katharina Drenkelfort, Bryan Busse, Anna Busse, Anna Bachmann, Anna Kishida Thomas, Anna-Lena (vorne, von links). Lionel, Oliver Schaal, Dirk Lindner (hinten, von links).

Waldfrüchte für die Tiere des Wildparks

Eicheln und Kastanien können am 4. und 5. Oktober am Betriebshof
des Wildparks abgegeben werden
Herbstzeit ist auch Schlemmerzeit für die Tiere im Wildpark Grafenberg:
So werden am Montag, 4. und Dienstag, 5. Oktober, jeweils von 14 bis 18
Uhr am Betriebshof des Wildparks nahe der Rennbahnstraße wieder
Eicheln und Kastanien gesammelt – die Waldfrüchte sind den Wildschweinen,
Rot-, Dam- und Rehwild und den Mufflons als nährstoffreiche
Futterergänzung sehr willkommen. Der Andrang der kleinen Sammler
war in den letzten Jahren so groß, dass man sich in der Forstverwaltung
entschieden hat, in diesem Jahr gleich zwei Termine anzubieten.
Die Waldfrüchte können auch zusätzlich zu den Annahmeterminen am
4. und 5. Oktober in die Sammelbehälter gefüllt werden, die an allen Eingängen
des Wildparks ab sofort und über den 5. Oktober hinaus aufgestellt
sind. Dafür wird allerdings kein “Sammellohn” gezahlt. Denn an
den offiziellen Abgabeterminen lohnt sich der Einsatz für die kleinen
Sammler auch: als Dankeschön für den Einsatz erhalten Kinder bei der
Ablieferung einen kleinen Zuschuss zum Taschengeld in Höhe von 20
Cent je Kilogramm Eicheln und 10 Cent je Kilogramm Kastanien.
Die Annahme erfolgt direkt am Betriebshof des Wildparks, der über die
Rennbahnstraße zu erreichen ist. Die Einfahrt zum Betriebshof liegt
zwischen dem großen Parkplatz des Wildparks und dem Eingang der
Rennbahn, und wird zusätzlich am Annahmetag mit Schildern kenntlich
gemacht. Die Eicheln und Kastanien sollten getrennt voneinander sowie
in relativ trockenem Zustand abgeliefert werden. Plastiktüten eignen sich
nicht zur Zwischenlagerung. Um das Verschimmeln zu verhindern sollten
Waldfrüchte in Jutetaschen oder offenen Körben gesammelt werden.

Grundsätzlich sind im gesamten Stadtgebiet, ob in Gärten, Parks oder im
Stadtwald Eicheln und Kastanien zu finden. Im Stadtwald sollte die Suche
auf die Waldwege beschränkt werden, damit wildlebende Tiere des
Waldes nicht gestört werden.
Weitere Information gibt es bei der Forstverwaltung unter Telefon
89-26801.

Lob von Düsseldorfer Expo-Besucher

Der Düsseldorfer Ralf Kluxen hat in einer E-Mail an Oberbürgermeister
Dirk Elbers den Auftritt der Stadt Düsseldorf gelobt. Er hatte erfahren,
dass OB Elbers erneut nach Shanghai reisen wird und ihm daraufhin die
Eindrücke seines eigenen Expo-Besuchs geschildert. In der Mail heißt es:
“Natürlich war es für mich als Düsseldorfer Bürger eine “Pflicht”, auch
den Auftritt meiner Heimatstadt zu besuchen. Ich habe mir alles sehr
genau angesehen und war tief beeindruckt und bewegt vom Auftritt der
Stadt Düsseldorf auf der Expo!
Lustig und schön war, dass während meiner Anwesenheit eine Reisegruppe
Chinesen ganz interessiert unter anderem den Ausführungen
zum ‘Düsseldorfer Radschlag’ gelauscht haben. Ich habe das auch mitbekommen
und als Düsseldorfer angeboten, ein Rad zu schlagen. Das wurde
mit Applaus bedacht, und ich musste es noch einige Male wiederholen,
damit alle ein Foto machen konnten.
Ein wirklich sehr gelungener Auftritt der lebenswertesten Stadt von
Deutschland – herzlichen Glückwunsch!!”

Bert Müller-Schwanneke. Fotografien 1948–1952

Düsseldorf. Ein Neubeginn.
Eine Ausstellung des LVR-Zentrums für Medien und Bildung
Mit einer Ausstellung im Düsseldorfer Rathaus, Marktplatz 2, zeigt das
LVR-Zentrum für Medien und Bildung vom 17. September bis 15. Oktober
Fotografien von Bert Müller-Schwanneke. Mit dieser Ausstellung
wird die “Sammlung Müller-Schwanneke” des LVR erstmals der Öffentlichkeit
präsentiert. Bereits 1977 hat das Fotoarchiv des LVR erste Teile
seines fotografischen Schaffens übernommen. Mittlerweile umfasst der
gesamte Nachlass über 30.000 Negative.
Der Ausstellungstitel “Düsseldorf. Ein Neubeginn” zielt auf einen zweifachen
Neubeginn: Zum einen befand sich das im Krieg stark beschädigte
Düsseldorf mitten im Wiederaufbau und zum anderen fand hier der
1912 in Werningerode/Harz geborene Bert Müller-Schwanneke eine
neue Heimat und wagte einen privaten und beruflichen Neuanfang. Am
21. Juni 1948 zog es Müller-Schwanneke und seine Frau von West-Berlin
an den Rhein. Im Gepäck hatte er ein Empfehlungsschreiben an den
Düsseldorfer Oberbürgermeister Joseph Gockeln, bei dem er im Rathaus
vorstellig wurde. Wie viele in dieser Zeit, erhielt das Ehepaar ein zugewiesenes
Notquartier. Ihre Anfänge in Düsseldorf waren bescheiden,
aber voller Zuversicht. In den folgenden etwa viereinhalb Jahren betätigte
sich Müller-Schwanneke als freier Fotograf und Journalist und dokumentierte
dabei auch die Zeit des Wiederaufbaus in Düsseldorf.
Diesen Zeitraum bis Ende 1952 zeichnet die Ausstellung mit ihren Fotografien
nach. Die entstandenen Bilder zeigen die Stadt und ihre Menschen,
wie er sie in jener Zeit gesehen hat. Aus heutiger Sicht vermittelt
das Werk Müller-Schwannekes eine Ahnung der Aufbruchstimmung
und der aufkeimenden Hoffnung auf ein weniger beschwerliches Leben
der Nachkriegszeit.

1953 fand Müller-Schwanneke eine Festanstellung als Fotograf bei den
Deutschen Edelstahlwerken AG in Krefeld, womit ein Umzug in die
Stadt am Niederrhein verbunden war, wo er am 11. Februar 1999 verstarb.
Ergänzend zu den Fotoexponaten zeigt die Ausstellung auch das weitere
künstlerische Schaffen Müller-Schwannekes. Ab Mitte der 60er Jahre begann
eine intensive Beschäftigung mit Edelstahl, aus dem er unter anderem
Wandplastiken für zahlreiche Räume der Deutschen Edelstahlwerke,
Skulpturen für den öffentlichen Raum oder auch Schmuck herstellte. Die
Ausstellung ist von montags bis freitags, 7 bis 19 Uhr, geöffnet. Der Eintritt
ist kostenlos.
Das LVR-Zentrum für Medien und Bildung, hervorgegangen aus der
Landesbildstelle Rheinland und Stadtbildstelle Düsseldorf, ist zugleich
städtisches Medienzentrum und einzige Kultureinrichtung des Landschaftsverbandes
Rheinland in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die
Ursprünge reichen zurück bis zur Gründung der Regierungsbildstelle
Düsseldorf im Jahre 1913. Das Fotoarchiv des LVR verfügt über eine
umfangreiche Sammlung mit dem Schwerpunkt 100 Jahre Kulturgeschichte
im Rheinland. Neben den Eigenproduktionen gelingt es, das
Bildarchiv durch Nachlässe, Schenkungen und Ankäufe stetig zu erweitern.

Im Fadenkreuz – 40 Jahre “Tatort”

Erste Ausstellung über eines der erfolgreichsten Kapitel der
deutschen Fernsehgeschichte
Das Filmmuseum Düsseldorf widmet der Reihe “Tatort” die deutschlandweit
erste Ausstellung. Anlass ist der 40. Geburtstag dieser einzigartigen
Erfolgsstory im deutschen Fernsehen. Die Ausstellung “Im Fadenkreuz
– 40 Jahre Tatort” wird vom 9. Oktober bis 2. Januar in der NRWMetropole
präsentiert.
Museumsdirektor Bernd Desinger und Kurator Matthias Knop ermittelten
monatelang in den Archiven der beteiligten Fernsehanstalten und
Produktionsfirmen, bei privaten Sammlern und in Polizeidienststellen.
Herausgekommen ist dabei die erste umfängliche Gesamtschau der erfolgreichsten
Filmreihe der deutschen Fernsehgeschichte, die in Partnerschaft
mit dem WDR und der Unterstützung anderer Sendeanstalten der
ARD entstand.
Durch Video-Installationen, über 600 akribisch ausgewählte Fotos und
zahlreiche Requisiten wird dem Besucher die Gelegenheit gegeben, sich
nicht nur herausragende Folgen aus vier Jahrzehnten wieder in Erinnerung
zu bringen, sondern das Phänomen “Tatort” unter verschiedenen
Aspekten auch neu zu betrachten. Drehbücher, Einsatzpläne und andere
Produktionsunterlagen verschaffen einen Überblick über den komplexen
Entstehungsprozess einer “Tatort”-Folge, der vom Aufwand her manchen
Kinofilm übertrifft.
Die Ausstellung konfrontiert den Besucher mit einem nachgestellten
“Tatort”-Szenario: Ein Kripo-Büro vermittelt die Arbeitssituation der
Kommissare, Verhörraum, Gegenüberstellungswand und erkennungs

Erfassung wie Foto oder Fingerabdruck lassen in die Rollen
von Tätern und Ermittlern schlüpfen.
Ein Spiegel Deutschlands
Als am 27. November 1970 die erste “Tatort”-Folge mit dem Titel “Taxi
nach Leipzig” ausgestrahlt wurde, ahnte wohl niemand, dass damit eines
der erfolgreichsten Kapitel der deutschen Fernsehgeschichte aufgeschlagen
wurde. Das Konzept der Reihe sprengte den üblichen Rahmen: Von
Beginn an ermittelten mehrere Kommissare in unterschiedlichen Regionen
Deutschlands. Die jeweilige Stadt prägte mit ihrer typischen Atmosphäre
und Mentalität die Arbeit der Ermittler. Inhaltlich wurden regelmäßig,
neben einem spannenden Plot, soziale Probleme und Missstände
geschildert. So war und ist der “Tatort” auch stets Spiegel von Entwicklungen
in der deutschen Gesellschaft.
Doch auch ästhetisch stellte die ARD von Beginn an höchste Ansprüche.
So engagierte man für “Tatort”-Folgen vielfach renommierte Kino-Regisseure.
Andererseits gab man einer Reihe junger Nachwuchs-Filmemacher
eine Chance, die später im großen Kino zu Ruhm gelangten. Hervorragende
Schauspieler prägten und prägen einzelne Ermittler oder
hatten Gastauftritte als deren zwielichtige Gegenspieler, andere begannen
beim “Tatort” ihren Werdegang.
Begleitend zur Ausstellung wird in der Black Box, dem Kino des Filmmuseums
eine Reihe mit insgesamt 23 “Tatort”-Folgen zu sehen sein.
Unter Schwerpunkten wie “Ausgezeichnet” oder “Gegen den Strich” werden
Klassiker, aber auch außergewöhnliche und selten zu sehende Folgen
präsentiert.
Das Filmmuseum, Schulstraße 4, ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17
Uhr, mittwochs von 11 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt vier
Euro.

Ampel an der Oststraße wird erneuert

Im Zuge der Erneuerung städtischer Ampeln wird die Anlage an der
Kreuzung Ost-/Immermannstraße mit einem neuem Steuergerät, neuen
Signalkabeln sowie Signalgebern in LED-Technik versehen. Für die Umbauarbeiten
wird die Anlage am Dienstag, 21. September, um 6 Uhr abund
im Laufe des Nachmittages nach Abschluss des Umbaus wieder eingeschaltet.
Bei Bedarf werden einzelne Fahrstreifen reduziert. Ortskundige
Autofahrer sollten diese Kreuzung möglichst umfahren. Die Kosten
für die Erneuerung belaufen sich auf etwa 160.000 Euro.

Dreharbeiten auf der Kö

Dreharbeiten für eine TV-Produktion sind am Sonntag, 19. September,
auf der Kö geplant. In der Zeit 6 bis 22 Uhr wird die Königsallee daher in
Höhe der Grünstraße/Bastionsbrücke sowie an der Bahnstraße in kurzzeitigen
Intervallen gesperrt.

Kö-Ost in zwei Nächten zur Interimsstraße gesperrt

In den beiden Nächten von Montag auf Dienstag, 20./21. September,
und Mittwoch auf Donnerstag, 22./23. September, jeweils von 21 Uhr
abends bis 6 Uhr morgens muss die Auffahrt aus südlicher Richtung von
der östlichen Königsallee auf die Interimsstraße voll gesperrt werden. Im
Zusammenhang mit dem Projekt Kö-Bogen wird in Verlängerung der
östlichen Königsallee das Teilstück für den neuen Straßentunnel gebaut.
Dafür müssen Schlitz- und Leitwände errichtet werden, die teilweise in
die Königsallee hinein ragen. Vorlaufende Verbauarbeiten und der Einbau
der Leitwände müssen von der östlichen Königsallee aus erfolgen
und würden den Kfz-Verkehr beeinträchtigen.
Daher sind diese Arbeiten nur bei einer Sperrung der Auffahrt von der
östlichen Königsallee auf die Interimsstraße möglich. Um die Beeinträchtigung
für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die
Arbeiten nachts ausgeführt. Der Verkehr in Richtung Norden wird über
die Blumenstraße auf die Berliner Allee und von dort über den Linksabbieger
auf die Interimsstraße geführt.

Bürgerinfo zum Verkehrskonzept für Heerdt

Um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Verkehrskonzept
Heerdt/Oberkassel näher zu bringen, stellt die Verwaltung im Rahmen
einer öffentlichen Informationsveranstaltung das Konzept nochmals detailliert
dar. Sie findet statt am Dienstag, 28. September, 18.30 Uhr, in
der Aula des Comenius-Gymnasiums, Hansaallee 90, in Oberkassel. Das
Projekt wird zunächst anschaulich präsentiert, anschließend besteht die
Möglichkeit zur Diskussion.
Als Ansprechpartner stehen Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, Dezernent
für Planen und Bauen, und Andrea Blome, Leiterin des Amtes für Verkehrsmanagement,
zur Verfügung. Die Moderation der Veranstaltung
übernimmt Ratsherr Rolf Tups, Bezirksvorsteher des Stadtbezirks 4.
Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf hat nach einer breiten und
intensiv geführten öffentlichen Diskussion am 15. Juli 2004 das Verkehrskonzept
Heerdt/Oberkassel (VK-Heerdt) beschlossen. Dieses weitreichende
Verkehrskonzept ist im Zuge der projektierten städtebaulichen
Entwicklungen in den linksrheinischen Stadtteilen Düsseldorfs erforderlich
geworden. Damit sollen die erwarteten Verkehrsmengen leistungsgerecht
abgewickelt und das vorhandene Verkehrssystem optimiert werden.

Schulqualität systematisch verbessern

2. Nachhaltigkeitsbericht der Kath. Grundschule Essener Straße
Die Schulgemeinde der Katholischen Grundschule Essener Straße legt
jetzt ihren zweiten Nachhaltigkeitsbericht vor. Der Bericht “Schule als
Lebensraum” nimmt erstmals auch das Kerngeschäft der Schule, den
Fachunterricht und die individuelle Förderung, in den Blick. Vor fünf
Jahren führte sie als erste Grundschule in Deutschland ein Nachhaltigkeits-
Audit durch. Heute kann die Schulgemeinde bilanzieren, dass sie
die damals aufgestellten Ziele nicht nur erreicht, sondern übertroffen
hat. Insbesondere die Ganztagsbetreuung, die im ersten Bericht nur als
generelles Ziel formuliert werden konnte, hat sich sehr positiv entwickelt:
Die Schule verfügt über ein umfassendes und in der Praxis erprobtes
Konzept für den Ganztag, das mit dem Fachunterricht verknüpft ist.
Lehrerinnen und Lehrer, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
Eltern und außerschulische Partner arbeiten eng abgestimmt miteinander,
um Schülerinnen und Schüler bestmöglich individuell fördern zu
können.
2005 hieß der erste Nachhaltigkeitsbericht “Umwelt als Gabe und Aufgabe”.
Die Schulgemeinde untersuchte (Fachausdruck: auditierte) damals
schwerpunktmäßig den Lernbereich Umweltbildung sowie das soziale
Engagement der Schule und stellte sich Entwicklungsziele für die
kommenden Jahre. In einem stetigen Evaluierungsprozess wird das Konzept
überprüft und den aktuellen Anforderungen angepasst. Der zweite
Nachhaltigkeitsbericht zeigt, wie die Schule diesen Entwicklungsprozess
organisiert und die Qualität der pädagogischen Arbeit sichert.
“Entscheidend ist die Zusammenarbeit des Lehrerkollegiums mit den
übrigen pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit der
Elternschaft und außerschulischen Partnern”, betont Ursula Weißenfels,
die Schulleiterin der Katholischen Grundschule Essener Straße. “Auch

die Schülerinnen und Schüler sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten an
diesem Entwicklungsprozess beteiligt: Beispielswiese bewerten sie jeden
Tag die Qualität des Mittagessens. Ein Lehrerkollegium verfügt heutzutage
gar nicht über alle Kompetenzen und das nötige Fachwissen, um so
einen komplexen Prozess wie Schulentwicklung alleine zu stemmen. Nur
durch eine wohl organisierte Zusammenarbeit mit externen Partnern
und durch das Engagement vieler Mitglieder der Schulgemeinde schafft
es eine Schule, die heutigen hohen Anforderungen der Gesellschaft an
eine zukunftsfähige Bildung der ihr anvertrauten Schülerinnen und
Schüler zu gewährleisten.”
Der Bericht macht auch deutlich, wie sehr die Bildungsqualität einer
Schule von den äußeren Rahmenbedingungen abhängig ist. Die Grundschule
ist inzwischen von der Stadt Düsseldorf aufwändig saniert worden
und das gesamte Lernumfeld hat sich nach den Erfahrungen des Lehrerkollegiums
dadurch sehr deutlich verbessert: Helle, freundliche Ganztags-
und Klassenräume, eine moderne Ausstattung, ein teilweise schon
naturnah umgestalteter Schulhof – um nur einige Dinge zu nennen – haben
einen anregenden Lern- und Lebensraum geschaffen. “Dass sich Investitionen
in Bildung lohnen, zeigt sich sehr konkret an dieser Grundschule”,
so Weißenfels.
Vorgenommen hat sich die Schulgemeinde für die kommenden Jahre
viel, auch das zeigt der neue Nachhaltigkeitsbericht: Im Fokus der Aufmerksamkeit
für die nächsten Jahre steht die Verbesserung von Fachunterricht
und individueller Förderung. Aber auch die schon länger existierenden
Arbeitsschwerpunkte Umweltbildung und soziales Engagement,
bleiben weiter wichtige Bestandteile von Unterricht und Schulleben.
Der zweite Nachhaltigkeitsbericht ist mit Unterstützung des Düsseldorfer
Netzwerks Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lokalen
Agenda 21 und des Umweltamts der Stadt Düsseldorf entstanden.

Bürovermietungsmarkt mit Rekordergebnis

Im ersten Halbjahr 2010 wurden rund 212.000 Quadratmeter
Bürofläche im Düsseldorfer Stadtgebiet umgesetzt
Pünktlich zur Expo Real in München (4. bis 6. Oktober), der größten
deutschen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, haben
die städtischen Wirtschaftsförderer ihren Immobilienbericht veröffentlicht.
Oberbürgermeister Dirk Elbers wird mit guten Zahlen, die deutlich
im Zeichen einer nachhaltigen Erholung des Immobilienmarktes nach
der globalen Wirtschaftskrise 2009 stehen, in die bayerische Metropole
reisen. Dort präsentiert sich die Stadt unter der Dachmarke “Landeshauptstadt
Düsseldorf & Partner” gemeinsam mit 37 Partnern auf einem
großen Stand in exponierter Lage (Halle B1, Stand B1.210).
Der Immobilienbericht 2010 analysiert rückwirkend die Zahlen des Vorjahres
sowie die neuen Halbjahreszahlen 2010 für die Segmente Bürovermietungsmarkt,
Büroinvestmentmarkt, Gewerbeflächen- und Hotelmarkt.
Er stellt eine objektivierte Zusammenschau auf Grundlage der
Zahlen des “Runden Tisches Düsseldorfer Makler” dar. Gleichzeitig mit
dem Immobilienbericht wird auch der “Gewerbemietspiegel” als Faltplan
veröffentlicht, aus dem, nach Stadtgebieten sortiert, die Mietzinsspannen
für Ladenlokale, Büroflächen sowie Lager- und Produktionsflächen hervorgehen,
aber auch die Bodenrichtwerte für Kern-, Misch- und Industriegebiete.
Hier die wichtigsten Ergebnisse:
Bürovermietungsmarkt boomt wieder
Im ersten Halbjahr 2010 wurden bereits rund 212.000 Quadratmeter Bürofläche
im Düsseldorfer Stadtgebiet umgesetzt – mehr als im gesamten
Krisenjahr 2009! Dies stellt ein Plus von 135 Prozent zu den Vorjahreszahlen
dar. Hier schlägt zwar der lang erwartete Vertragsabschluss für
den Vodafone Campus im erweiterten Seesterngebiet zu Buche, aber

auch ohne diese 90.000 Quadratmeter beträgt das Plus gegenüber dem
Vorjahreszeitraum beachtliche 35 Prozent. Das erweiterte Seestern-Areal
gehört dabei mit rund 115.000 Quadratmetern Flächenumsatz ohnehin
zu den gefragtesten Teilmärkten des diesjährigen Vermietungsgeschäfts.
Umsatzträger sind Ericsson mit 8.850 Quadratmetern im Prinzenpark
sowie die Axa Versicherung, die auf 8.800 Quadratmetern eine eigens für
sie erstellte Erweiterung des Prinzenparks anmietet. In der gesamten Büromarktregion,
zu der neben der Landeshauptstadt auch noch Neuss,
Ratingen, Hilden und Erkrath gehören, wurden im 1. Halbjahr rund
234.000 Quadratmeter vermietet.
Sowohl Spitzen- als auch Durchschnittsmiete weisen mit 23,30 Euro pro
Quadratmeter beziehungsweise 13,90 Euro/Quadratmeter weiterhin eine
leicht steigende Tendenz auf. Der Büroflächenleerstand ist trotz hoher
Umsatzzahlen auf rund 820.000 Quadratmeter gestiegen, was einer Leerstandsquote
von rund 11,1 Prozent entspricht.
Die meisten Marktbeobachter sehen mit Optimismus in die 2. Jahreshälfte
2010. Prognostiziert wird ein Büroflächenumsatz von 300.000 bis
350.000 Quadratmetern. Die Angebotsreserve wird sich auf bestehendem
Niveau einpendeln. Im Vergleich zu 2009 kommen deutlich weniger
Neubauflächen an den Markt, so dass eine stabile Mietpreisentwicklung
erwartet werden darf.
Trendwende am Büroinvestmentmarkt
2009 waren die Gesamtumsätze auf den wichtigsten sechs deutschen Büroinvestmentmärkten
Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und
München deutlich rückläufig (-37 Prozent). Der Rückgang verlief in den
einzelnen Städten allerdings sehr unterschiedlich: Ein deutlich negativer
Trend in Köln (-56), Frankfurt (-48), Hamburg (-42) und Berlin (-41).
In Düsseldorf und München waren die Rückgänge verhältnismäßig moderat
(Düsseldorf -15,9). Hier konnte der Umsatzeinbruch bereits im
vergangenen Jahr gestoppt werden. Auch auf dem Investmentmarkt sind

damit die positiven Zeichen einer Trendwende angekommen, die
Liquiditätsenge wird sich entspannen und vermutlich wird sich das
Transaktionsvolumen mindestens auf dem Niveau des Vorjahres bewegen.
Bürobautätigkeiten haben Höhepunkt erreicht
Nachdem 2009 mit rund 208.000 Quadratmetern ein Rekord bei der
Bürobaufertigstellung erzielt wurde, nimmt die Bauleistung ab 2010
wieder ab. Das Bauvolumen wird in diesem Jahr auf rund 167.000
Quadratmetern geschätzt und 2011 auf rund 94.700 Quadratmetern
sinken. Schwerpunkt der Bürobautätigkeit war in den vergangenen
Jahren eindeutig der Standort Düsseldorf Nord/Flughafen. In diesem
und im kommenden Jahr rücken hingegen andere Standorte in den
Blickwinkel von Investoren und Entwicklern. So wird zum Beispiel der
Prinzenpark am Seestern arrondiert oder aber aufgelassene Industrieliegenschaften
wie beispielsweise das Rheinmetallgelände in Derendorf
umstrukturiert.
Im Jahr 2010 stehen insbesondere zwei Bürohochhäuser im Medien-
Hafen im Blickpunkt: Das soeben fertig gestellte SIGN! des US-Stararchitekten
Helmut Jahn, das mit 76 m Höhe höchste Gebäude im
MedienHafen. Mit spektakulärer Glasfassade setzt es eine neue Landmarke
in dieser Architekturmeile. Noch im Dezember fertig gestellt sein
wird die Spitze der Speditionstraße mit einem neuen Hyatt Hotel und
zwei Bürokomplexen. Das Hyatt und sein daneben liegender Zwillingstower
sind 65 Meter hoch, entworfen wurden sie von JSK Architekten.
Herausragende Projekte der kommenden Jahre werden der Vodafone
Campus im Linksrheinischen sein, wo Vodafone auf dem ehemaligen
Gelände der Gatzweiler Brauerei bis etwa 2012 zirka 90.000 Quadratmeter
Bruttogrundfläche realisieren lässt. Auch der Kö-Bogen nach dem
Entwurf des Stararchitekten Daniel Libeskind wirft bereits durch umfangreiche
Tiefbaumaßnahmen im Stadtzentrum seine Schatten voraus.

Das Gesicht der Altstadt wird sich durch das geplante Andreasquartier
verändern. Dort wird aus dem denkmalgeschützten Amtsgericht in Verbindung
mit zahlreichen Neubauten bis 2012 ein exklusives Wohn- und
Geschäftsviertel mit insgesamt rund 60.000 Quadratmetern Wohn-, Hotel-
und Geschäftsflächen entstehen.
Hotelmarkt: 1.160 zusätzliche Betten in Düsseldorf
Im abgelaufenen Jahr 2009 hat der Hotelmarkt eine Trendwende durchlaufen.
Waren die Übernachtungszahlen bis Juni noch tief im Minus, was
in erster Linie auf die deutlich geringere Zahl der Messebesucher in
einem messeschwachen Jahr zurückzuführen ist, konnte bereits während
der Sommermonate 2009 ein annähernder Gleichstand mit den Zahlen
von 2008 erreicht werden, ab Oktober sogar ein deutlicher Aufschwung.
Im letzten Quartal nahm so die Übernachtungszahl in Düsseldorf um 8,9
Prozent zu, bei den ausländischen Gästen war sogar eine Steigerung von
13,9 Prozent zu verzeichnen. Im Dezember wurden mit gut 263.000
Übernachtungen so viele gezählt, wie noch nie zuvor in diesem Monat.
Die Zimmerauslastung zum Ende des 2. Halbjahres 2009 näherte sich
bereits wieder der 60-Prozent-Marke an.
Diese erfreuliche Entwicklung hat sich auch im laufenden Jahr fortgesetzt.
In den ersten sechs Monaten hat die Zahl der Übernachtungen um
9,8 Prozent (Anteil ausländischer Gäste +17,3 Prozent) auf nunmehr
1,67 Millionen zugelegt und befindet sich damit nahezu auf dem Niveau
des hervorragenden Tourismusjahres 2008. Von einem Anhalten dieses
positiven Trends über das ganze Jahr 2010 hin ist auszugehen. Mit dem
neuen B&B Hotel und dem van der Valk Airport Hotel im Areal an der
Theodorstraße sowie dem Hyatt Regency an der Spitze des
MedienHafens werden 2010 rund 1.160 zusätzliche Betten auf den Markt
kommen und damit das Angebot um 5,1 Prozent erweitert.

Gewerbeflächenmarkt erholt sich
Nach dem Krisenjahr 2009, in dem Düsseldorf und die Region einen
starken Rückgang beim Lagerflächenumsatz verkraften musste, stellt sich
das Ergebnis im ersten Halbjahr 2010 entschieden positiver dar. Der
Lagerflächenumsatz beträgt mit 26.300 Quadratmetern fast das Doppelte
des Gesamtumsatzes von 2009 und gleichzeitig mehr als ein Drittel des
Umsatzes in der Region. Dieser ist mit 75.000 Quadratmetern im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum (71.000) geringfügig besser.
Gewerbliche Immobilien: Bodenwerte im Focus
Die für das erste Halbjahr 2010 vorliegenden Zahlen – sieben Verkaufsfälle
bebauter Liegenschaften mit einem Geldumsatz von 19,3 Millionen
Euro – lassen eine leichte Erholung des Marktes für gewerbliche Immobilien
verspüren. Sowohl im ganzen Jahr 2009 als auch im ersten Halbjahr
2010 ist bei den verkauften Industrie- und Gewerbeobjekten festzustellen,
dass bei mehr als 50 Prozent der Kaufverträge offenbar nur die
Bodenwerte ausschlaggebend waren, aufstehende Gebäude hingegen unberücksichtigt
blieben. Dies zeigt, dass Investoren vermehrt Flächen mit
Altbestand erwerben, um diese einer neuen gewerblichen Nutzung zuzuführen.

Neues Kohlekraftwerk in Krefeld

Stadt Düsseldorf hat weiterhin Bedenken gegen den geplanten Neubau
Bei der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger Genehmigungsbehörde
beginnt am Montag, 20. September, der offizielle Erörterungstermin
zum Krefelder Kohlekraftwerk. Auch bei dieser Gelegenheit
werden die Vertreter der Stadt Düsseldorf ihre bestehenden Bedenken
vortragen und auf Klärung der offenen Fragen drängen. “Wir befürchten,
dass ein neues Kohlekraftwerk in Krefeld die bereits eingeleiteten und
umgesetzten Maßnahmen unseres Luftreinhalteplans konterkarieren
könnte”, erklärt die Düsseldorfer Umweltdezernentin Helga Stulgies. In
ihrer Stellungnahme vom 13. Juli 2009 hatte die Stadt Düsseldorf bereits
bemängelt, dass die durch das Kraftwerk verursachte zusätzliche Luftbelastung
einen negativen Einfluss auf die Luftqualität in Düsseldorf haben
könnte.
Bereits im März 2008 hat die Firma Trianel einen Antrag auf Genehmigung
zur Errichtung und zum Betrieb eines neuen Kohlenkraftwerks
im Stadtgebiet Krefeld gestellt. Die neue Anlage soll im Bereich des
“Chemparks” Krefeld-Uerdingen entstehen und unter anderem die
Unternehmen im Bereich des Chemieparks mit Energie und Dampf
versorgen. Im Zuge des bisherigen Verfahrens zur Ermittlung der
Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens wurde die Landeshauptstadt
Düsseldorf als betroffene Nachbargemeinde bereits mehrfach beteiligt.
Fachleuten der Stadtverwaltung sichteten die jeweils vorgelegten Antragsunterlagen
und prüften insbesondere die Aussagen hinsichtlich der
darin beschriebenen Auswirkungen auf das Düsseldorfer Stadtgebiet.
Aus Sicht der Stadt Düsseldorf beinhalten auch die nunmehr im
Zusammenhang mit der vorgesehenen Kohleanlieferung im Krefelder
Hafen vorgelegten Unterlagen keine hinreichenden Informationen über
die in Düsseldorf zu erwartenden zusätzlichen Feinstaubniederschläge.

Es besteht daher weiterhin Anlass zur Sorge, dass die von einem neuen
Kohlekraftwerk in Krefeld insgesamt ausgehende zusätzliche Luftbelastung
einen negativen Einfuß auf die Luftqualität insbesondere bei den
Parametern Feinstaub und Stickstoffdioxid haben könnte. “Wenn dadurch
die Ziele unseres Luftreinhalteplan nicht erreicht werden können,
wären zusätzliche Maßnahmen auf Düsseldorfer Stadtgebiet die Folge”,
gibt die Umweltdezernentin zu bedenken.
Diese Einschätzung wurde der Bezirksregierung Düsseldorf als zuständiger
Genehmigungsbehörde in einer weiteren Stellungnahme am 30.
Juni 2010 übermittelt.

Saisonauftakt der Herren

Der Auftakt konnte emotionaler nicht sein und doch sind die ersten Punkte gemacht.

Nach der Trauer und Schweigeminute um Dirk Matzies konnten die Herren des Garather SV das faire Spiel  zum Auftakt der Bezirksligasaison mit 22:20 gegen die HSG Gruiten/Hochdahl gewinnen.

Trainer Detlev Fornfeist und Abteilungsleiter Ralf Lichtschlag hielten zu Beginn eine kurze aber zutreffende Laudatio für den kürzlich verstorbenen Atzt, Spieler, Freund und Vorbild Dirk Matzies und viele alte Recken saßen mit Tränen in den Augen auf der Tribüne..

Danach gab es dann die vom Gegner und Verband genehmigte Schweigeminute mit Kerzenschein in der Halle an der Koblenzerstrasse und dann ging es endlich los.

Die Mannschaft ließ sich zuerst nicht davon anstecken und erzielte das erste Tor der Saison schnell.

Nach 10 Minuten beim Stande von 3:3 gab es dann einen kleinen Bruch im Spiel der Garather und Gruiten konnte sich auf 3:6 und 6:9 absetzten. Michael Kremer hielt mit seinen Toren die Garather im Spiel.  In der 24 Minute nahm Trainer Detlef Fornfeist für einen Strafwurf einen Torwartwechsel vor und dieser wurde gehalten. Dieses positive Gefühl wurde dann beim Stande von 8:10  in die Mannschaft übertragen. Die Deckung wurde endlich wach und es kam kein Ball mehr auf das Tor der Garather. 4 Tore in folge sicherten den 12:10 Halbzeitstand.

Der Weckruf wurde auch in die zweite Halbzeit getragen und 20 Minuten lang spielte der Garather SV eine tolle Partie in der Deckung und konnte sich so auf 21:12 absetzten.

Nach einer Auszeit der Gruitener in der 47 Minute wollte Trainer Detlev Fornfeist den Sack zumachen und mit Tempo den Gegner endgültig auf die Verliererstrasse bringen. Dieser Schuss ging gewaltig nach Hinten los. Die Deckung wurde in den letzten 13 Minuten total vernachlässigt und leichte Ballverluste machte es Gruiten sehr einfach diese Phase des Spiels mit  8:1 Toren für sich zu entscheiden. Zum Glück war es nur noch wenige Minuten zu spielen so dass am Ende ein Arbeitssieg zu buche stand.  Die Mannschaft muss mehr Konstanz zeigen damit es im nächsten Spiel zu Punkten reicht.

Für den Garather SV spielten:

Ralf Lichtschlag und Igor Jovanovic im Tor Michael Kremer 5, Denis Fornfeist 1, Thomas Postl 1, Rainer Kückemanns 3, Michel Baumgartner 1, Gunther Baumann 1, Adam Kotzur 2, Andreas Balmes 2, Boris Zagar 6 (3), Francesco Sanzone.