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Technischer Defekt an Spielzeugeisenbahn löst Feuer aus

Auch hier verhindert ein Rauchmelder größeren Schaden!
Freitag, 3. Februar 2012, 15:50 Uhr, Lenneper Straße, Wersten
Ein technischer Defekt an einer Spielzeugeisenbahn war vermutlich die Ursache für einen
Zimmerbrand in der Lenneper Straße in Wersten. Durch den Rauchmelder im ersten
Obergeschoss des Einfamilienhauses wurde die Mutter der Familie auf das Feuer aufmerksam
und konnte das Haus mit ihren Kindern und Hund rechtzeitig verlassen.
Der dreizehn jährige Sohn spielte in seinem Zimmer im ersten Obergeschoss mit seiner
Eisenbahn. Plötzlich fing vermutlich der Trafo der Eisenbahn Feuer. Der Rauchmelder im
Treppenhaus schlug sofort Alarm. Die Mutter wurde hierdurch auf das Feuer aufmerksam und lief
die Treppe nach oben wo ihr schon ihr Sohn entgegenkam. Sie alarmierte die Feuerwehr und
verließ mit beiden Söhnen und dem Hund das Haus und wartete auf die Einsatzkräfte.
Durch die schnelle Alarmierung der Feuerwehr konnte das Feuer auf den Entstehungsbereich
begrenzt und mit einem Kleinlöschgerät gelöscht werden. Die Mutter und der dreizehnjährige Sohn
wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus
transportiert werden. Die Einsatzkräfte entrauchten den betroffenen Bereich mit einem
Hochleistungslüfter. Nach einer halben Stunde konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und
Rettungsdienst wieder einrücken.

Borussia erfolgreich – Titel für Nikelis, Platz 4 für Scholten

Für die Borussia-Spieler ist ein erfolgreicher erster Tag bei den “BSWN Open” im Deutschen Tischtennis-Zentrum zu Ende. Beim internationalen Tischtennis-Turnier der Behinderten gewann Holger Nikelis im Einzel den Titel in der Wettkampfklasse 1+2, Sonja Scholten belegte bei den Damen in Wettkampfklasse 8+9 einen hervorragenden vierten Platz.

Holger Nikelis, im Vorjahr Hauptorganisator des 1. socialpioneerCups in Düsseldorf (bei dem nichtbehinderte Spieler im Rollstuhl sitzend gegen Rollstuhl-Nationalspieler angetreten sind), griff bei den ersten BSNW Open selbst zum Schläger und triumphierte etwas überraschend in der zusammengelegten Wettkampfklasse 1+2. Nikelis, selbst Spieler der Klasse 1, traf im Halbfinale und Finale auf Sportler mit geringeren körperlichen Einschränkungen aus Klasse 2. Doch mit taktisch und technisch erstklassigem Spiel bezwang er die beiden brasilianischen Kontrahenten mit 3:0 bzw. 3:1 und gewann verdient das Herren-Turnier. Damit baut der Paralympicssieger 2004 und aktuelle Weltranglistenerste seine Führung im Weltranking weiter aus.

Sonja Scholten, die für die dritte Damen-Mannschaft der Borussia spielt, verlor das Spiel um Platz 3 hauchdünn mit 2:3. Nach einer 2:0-Satzführung hatte sie den Satzausgleich hinnehmen müssen, sich aber im Finaldurchgang vier Matchbälle erspielt, die sie nicht zu Bronze nutzen konnte. Zuvor hatte sie im Halbfinale eine 0:3-Niederlage gegen Nationalmannschaftskollegin Julian Wolf einstecken müssen.

Nicht so erfolgreich lief es für Klaus Mewes, der vor einer Woche die Westdeutschen Meisterschaften in seiner Wettkampfklasse gewann, heute aber leider nicht an diese Leistung anknüpfen konnte und seine drei Gruppenspiele verlor.

Rund 150 Teilnehmer aus 13 Nationen, u.a. aus Brasilien, Deutschland, Israel, Norwegen, Ukraine, treten in zehn Wettkampfklassen (WK) im Einzel- und Mannschaftswettbewerb gegeneinander an. Je niedriger die Wettkampfklasse, desto größer die körperlichen Einschränkungen. Die Rollstuhlfahrer sind in die Wettkampfklassen 1-5 aufgeteilt, in den Klassen 6-10 spielen die stehenden Athleten mit Behinderung.

Die Ergebnisse der Borussen in der Übersicht:

Herrren, Wettkampfklasse 1+2:
Finale:
Holger Nikelis – Guilherme Costa BRA 3:1
Halbfinale:
Nikelis – Iranildo Espindola BRA 3:0
Gruppe:
Nikelis – Guilherme Costa BRA 3:1
Nikelis – Marcus Sieger GER 3:0
Nikelis – Ronaldo Souza BRA 3:0

Herren, Wettkampfklasse 6
Gruppe:
Klaus Mewes – Carlo Di Franco Michell BRA 0:3
Mewes – Valentin Kneuss SUI 0:3
Mewes – Michael Azulay SWE 1:3

Damen, Wettkampfklasse 8+9:
Spiel um Platz 3:
Sonja Scholten – Danielle de Jong NED 2:3
Halbfinale:
Scholten – Juliane Wolf GER 0:3
Gruppe:
Sonja Scholten – Neslihan Kavas TUR 0:3
Scholten – Suzan Klomp NED 3:0

Technischer Defekt verursacht Feuerwehreinsatz

Freitag, 2. Februar 2012, 15:55 Uhr, Königsallee in Stadtmitte
Ein technischer Defekt an einer Aufzugsanlage im Gebäude der Deutschen Bank an der Königsallee
war vermutlich die Ursache für einen Feuerwehreinsatz.
Gegen 15:55 bemerkten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, dass ein Rauchmelder der
Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Während die Mitarbeiter der Leitwarte die Feuerwehr
alarmierten überprüften weitere Sicherheitskräfte den als Brandort gemeldeten Bereich.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte von der Feuerwache Friedrichstadt konnte dem Einsatzleiter schon
Entwarnung mitgeteilt werden. In einem Aufzugsmaschinenraum war es wegen eines technischen
Mangels zu einer kurzzeitigen Rauchentwicklung gekommen. Da sich der betroffene Aufzug selbst
abgeschaltet hatte, wurde eine Person von den Mitarbeitern der Deutschen Bank befreit. Obwohl
Rauch auch in den Aufzug gezogen war, konnte der Rettungsdienst bei der Person kein Verletzung
oder Beeinträchtigung feststellen.
Die Einsatzkräfte entrauchten den betroffenen Bereich mit Hilfe von Hochleistungslüftern, schalten
die Aufzugsanlage sicherheitshalber ab und übergaben die Einsatzstelle anschließend dem
Sicherheitsdienst. Nach einer halben Stunde konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und
Rettungsdienst wieder abrücken.

HSG Düsseldorf reist nach Bad Schwartau

Die EM-Pause im Januar war für Mannschaft und Umfeld turbulent. Die Diskussionen rund um den DDHC Rheinland, die Abgänge von Michael Hegemann, Mathias Lenz, Ernir Arnarson und Julius Kühn – für Trainer Ronny Rogawska alles andere, als ein ruhiges arbeiten: „Natürlich hätte ich mir eine ruhigere Pause gewünscht, aber die Umstände waren nun mal so. Wir haben versucht, das Beste daraus zu machen und ich denke, dass es uns ganz gut gelungen ist. Die Zuschauer können sicher sein, dass diese Mannschaft in ihren Spielen von der ersten bis zur letzten Minute alles geben und mit ihrer kämpferischen Leistung überzeugen wird.“

Dies stellte die HSG bereits in den Vorbereitungspartien unter Beweis. Nach einer Niederlage beim Drittligisten Eintracht Hagen mit 31:34, folgte wenige Tage später die Revanche und ein 36:31 Erfolg. Beim Bundesligisten VfL Gummersbach erkämpften sich die Düsseldorfer ein 33:33 Unentschieden und auch die Generalprobe, ein Freundschaftsspiel gegen den Drittligisten OSC Rheinhausen wurde mit 35:26 erfolgreich absolviert.

Für die erste Pflichtspielaufgabe nach der fast 40-tägigen Pause tritt die Mannschaft um Trainer Ronny Rogawska beim Tabellennachbarn VfL Bad Schwartau an.
Neben den Langzeitverletzten Alexander Auerbach und Bastian Roscheck muss auch Marc Pagalies weiterhin aussetzen.

Dafür wird Marco Bauer sein Pflichtspieldebüt bei den Blau-Gelben geben. Der neunzehnjährige Rückraumspieler kam vom Oberligisten TSV Bayer Dormagen und wurde mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. Die Vereinsfarben sind für Bauer allerdings nichts neues, holte er doch 2010 mit der A-Jugend der HSG Düsseldorf die Deutsche Meisterschaft und kannte somit bereits im Vorfeld einen großen Teil seiner zukünftigen Mannschaftskollegen.
„Ich freue mich, dass Marco zu uns gestoßen ist, ich kenne ihn schon aus der A-Jugend. Er ist ehrgeizig und ein sehr dynamischer Spieler, der gut zu uns passen wird,“ so Ronny Rogawska.

Ebenfalls zum ersten Mal im Aufgebot ist Rechtsaußen Patrik Ranftler, der bislang mit dem vorhandenen Doppelspielrecht hauptsächlich beim OSC Rheinhausen zum Einsatz kam.
Auch Torwart Hendrik Halfmann und Linksaußen David Biskamp, beide aus der A-Jugend, machen sich mit auf den Weg in den Norden.

Zudem sind weitere Zugänge für die Rückrunde zu verkünden. Thomas Bahn vom derzeitigen Tabellenzweiten der Oberliga Mittelrhein TV Weiden und Fabian Zarnekow vom Drittligisten Eintracht Hagen werden zum Kader stoßen. Beide sind im Rückraum variabel einsetzbar.
Thomas Bahn ist dabei für Trainer Ronny Rogawska kein Unbekannter, er war bereits in der vergangenen Saison zum Probetraining vorstellig.

Fabian Zarnekow wird für die Partie in Bad Schwartau bereits spielberechtigt sein. „Ich bin sehr gespannt auf die kommenden Aufgaben und habe den Spielerpass heute persönlich in Dortmund abgegeben. Ich freue mich, in der 2. Liga mich zeigen zu dürfen“, so Zarnekow.

Manager Frank Flatten: „Die Spieler sind auf uns zugekommen, was mich natürlich sehr freut und für unseren guten Ruf spricht. Thomas Bahn möchte sich gerne in der 2. Liga präsentieren, er erhält ein Doppelspielrecht. Hier hat der TV Weiden allerdings absolutes Vorzugsrecht. Fabian Zarnekow zieht nach Düsseldorf und hatte ebenfalls bei uns angefragt. Ihn konnten wir ebenfalls kostenneutral bis zum Saisonende ausleihen. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Verantwortlichen beider Vereine bedanken. Sowohl Stephan Xhonneux vom TV Weiden als auch Jörg Brodowski von Eintracht Hagen waren sehr kooperativ und haben uns sofort unterstützt.“

Der VfL Bad Schwartau ist aktuell Tabellenneunzehnter und damit auf einem Abstiegsplatz. Nach einem schwachen Saisonstart mit lediglich zwei Unentschieden gegen Hamm-Westfalen und TuSEM Essen musste das Team aus dem Norden bis Mitte November auf den ersten doppelten Punktgewinn warten. Nach dem Auswärtssieg in Nordhorn kam Schwartau dann aber besser in Fahrt und holte aus den verbliebenen sieben Spielen 7:7 Punkte.

Damit hat der VfL, um seinen neuen Trainer Torge Greve, nun nur noch einen Punkt Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz – und somit auf die HSG Düsseldorf.
Trainer Ronny Rogawska: „Bad Schwartau hat mit drei Heimspielen im Februar die Möglichkeit, sehr schnell den Anschluss zu finden. Sie haben sich zum Ende des vergangenen Jahres gut präsentiert und wollen mit Sicherheit, unterstützt von einer vollen Halle, gegen uns einen guten Start hinlegen. Für uns geht es darum, in den 60 Minuten nur an uns zu denken und unser Spiel zu spielen. Wir dürfen uns nicht beeindrucken lassen sondern stattdessen unsere Dinge durchziehen.“

Das Spiel findet statt am 04.02.2012, 19.00 Uhr, in der Hansehalle, An der Hansehalle 1,23554 Lübeck.

HSG Düsseldorf Spielbetriebs GmbH meldet Insolvenz an

Am heutigen Tag hat die HSG Düsseldorf Spielbetriebs GmbH nach internen Abstimmungen mit allen Beteiligten Insolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Düsseldorf angemeldet.
Manager Frank Flatten: „Ursache sind die Entwicklung der letzten Wochen, die zu erwartenden geringeren Zuschauereinnahmen und das Ausbleiben erwarteter Sponsorenzahlungen. Die Abwicklung des Spielbetriebes sehen wir derzeit nicht gefährdet, wenn die vorliegenden geplanten Geldeingänge realisiert werden können.“

PSD Bank Meeting fast ausverkauft

Düsseldorf, 02. Februar 2012. Acht Tage vor dem ersten Startschuss des „PSD Bank Meeting“ in der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark in Düsseldorf (10. Februar) vermeldet die sportAgentur Düsseldorf GmbH, die das Meeting von der Geburtsstunde an federführend organisiert, ein „fast“ ausverkauftes Haus. „Es sind keine 100 Karten mehr im Vorverkauf erhältlich“, erklärte Christina Begale, Sprecherin der Geschäftsführung der sportAgentur Düsseldorf, im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumen des Titelsponsors, der PSD Bank Rhein Ruhr eG. „Wir werden demnach noch früher ausverkauft sein als im vergangenen Jahr.“

Aufgrund des vollen Hauses öffnen die Türen der Leichtathletikhalle im Arena-Sportpark am Veranstaltungstag bereits um 17.00 Uhr.

Fukushima ist nicht vergessen

Hamburg 30.01.12 Die japanische Anti-Atom-Bewegung ruft für Samstag, den 11. Februar, zu einer Großdemonstration in Tokio (Japan) und zu weiteren Demos an AKW-Standorten auf. Ganz bewusst finden diese Proteste nicht am 11. März, sondern einen Monat früher statt, denn im März wird die Trauer um die Opfer des Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.

Bundesweit rufen Atomkraftgegner rufen dazu auf, am Samstag, 11. Februar 2012, mit Mahnwachen und Demonstrationen eine Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen und gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3. zu werben. Als erster Erfolg werten die Atomkraftgegner die Abschaltung von acht Atomkraftwerken der schwarz –gelben Bundesregierung im letzten Jah, und werden am 11.März die Abschaltung aller Atomanlagen fordern.

Aus Sicht der Atomkraftgegner verbergen die Reaktoren das Risiko eines Super-GAUs. In Standortzwischenlagern auf dem Gelände der Atomkraftwerke stapeln sich weiter der hochradioaktiver Atommüll. Sowohl die Atomkraftwerke als auch die Zwischenlager sind im Falle von schweren Naturkatastrophen wie Sturmfluten, aber auch gegen Flugzeugabstürze mit schweren Maschinen aus Sicht der Atomkraftgegner nicht ausreichend gesichert. Bericht un Foto: Michael Kühl

Brennender Staub verursachte Feuerwehreinsatz im Hochhaus

Sonntag, 29.01.2012, 16:53 Uhr, Speditionsstraße, Hafen
Am Sonntagnachmittag wurde durch brennenden Schleifstaub die automatische Brandmeldeanlage
in einem Hochhaus ausgelöst. Umfangreiche Lüftungsmaßnahmen waren erforderlich. Der Schaden
blieb gering, Verletzte gab es keine.
In der 14. Etage eines Hochhauses in der Speditionsstraße wurden Handwerkerarbeiten
(Parkettsanierung) durchgeführt. Dabei entzündete sich Schleifstaub in einem Sack einer
Schleifmaschine, was zum Auslösen der automatischen Brandmeldeanlage führte. Ein Handwerker
versuchte noch über den Treppenraum das Brandgut ins Freie zu transportieren. Aufgrund der
starken Rauchentwicklung schaffte er es allerdings nur bis zur 8. Etage und musste den Versuch
dann abbrechen. Der Staub glimmte somit im Treppenraum. Der Handwerker verließ das Gebäude
und alarmierte die Feuerwehr.
Der Treppenraum war durch den glimmenden Staub zwischen der siebten und dreizehnten Etage
stark verraucht. Die eingebaute automatische Entrauchungsanlage war alleine nicht in der Lage, den
Rauch aus dem Sicherheitstreppenraum zu entfernen. Erst mit den zusätzlichen Belüftungsgeräten
der Feuerwehr konnte der Treppenraum vom Rauch befreit werden. Das Feuer wurde schnell
gelöscht.
Der Einsatz war nach eineinhalb Stunden für die Wehrleute beendet.

Küchenbrand in Restaurant

Sonntag, 29.01.2012, 13:13 Uhr, Friedrichstraße, Friedrichstadt
Am Sonntagmittag ereignete sich ein Küchenbrand in einem Restaurant in Friedrichstadt, bei dem
ein Schaden von 10.000 Euro entstand. Verletzte gab es keine.
Schwarzer Rauch drang aus dem Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses auf der Friedrichstraße.
Anhand des Notrufes entsendete die Leitstelle zwei Löschzüge sowie den Rettungsdienst und
Sonderfahrzeuge. Vor Ort brannte jedoch nicht das Dach, sondern eine Dunstabzugshaube in der
Küche eines Restaurants im Erdgeschoss. Die Flammen breiteten sich im gesamten Lüftungssystem
aus. Auch der auf dem Dach befindliche Lüftungsmotor und Isoliermaterial wurden in Brand
gesetzt. Sofort drang ein Löschtrupp unter Atemschutz in die verqualmte Küche ein und löschte die
Abzugshaube ab. Gleichzeitig löschte die Feuerwehr den brennenden Lüftungsmotor mit einem
Strahlrohr von einer Drehleiter aus. Der Treppenraum des Mehrfamilienhauses und einige
Wohnungen waren leicht verraucht und mussten belüftet werden. Zwei Personen wurden vom
Rettungsdienst behandelt, mussten aber nicht ins Krankenhaus transportiert werden.
Die Nachlöscharbeiten des Lüftungssystems gestalteten sich sehr schwierig, weil die Anlage mit
Spezialsägen teilweise demontiert werden musste, das Dach blieb unbeschädigt.
Der Einsatz war nach zweieinhalb Stunden Lösch- und Lüftungsarbeiten für die Wehrleute beendet.
Die Gaststätte ist derzeit nicht nutzbar. Das Amt für Verbraucherschutz (Abteilung
Lebensmittelüberwachung) wurde eingeschaltet.

2 Verletzte bei Wohnungsbrand

Sonntag, 29. Januar 2012, 3:26 Uhr, Knechtstedenstraße in Heerdt
Heute Nacht sind zwei männliche Personen bei einem Wohnungsbrand in Heerdt zum teil schwer
verletzt worden.
Um 3:26 Uhr wurden auf Grund der Anrufe die Feuerwachen Quirinstraße, Hüttenstraße,
Flughafenstraße sowie Rettungsdienst und Sonderfahrzeuge zur Knechtstedenstraße in Heerdt
entsandt.
Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen meterweit aus einem Fenster im 2. OG. Auf
dem zur Brandwohnung gehörenden Balkon stand eine hilfesuchende Person. Von der Straße aus
wurde die Person mit einem Stahlrohr gekühlt und die Flammen verdrängt; gleichzeitig konnte die
Person über eine Drehleiter gerettet und danach dem Rettungsdienst übergeben werden. Wegen der
Brandverletzungen und der Rauchgasintoxikation wurde ein Hubschrauber von den Leitstellen in
Köln und Unna angefordert – alle konnten auf Grund der Wetterlage nicht fliegen. Die Person
wurde dann mit einem RTW nach Duisburg transportiert.
Eine weitere Person wurde aus der Nachbarwohnung mit einer weiteren Drehleiter gerettet, eine
Flucht über das Treppenhaus war ihr nicht möglich. Nach Sichtung durch den Rettungsdienst
musste diese Person ebenfalls ins Krankenhaus.
Mehrere Trupps drangen dann in die im Vollbrand stehende Wohnung und löschten den Brand.
Eine Katze wurde mit Verbrennungen gefunden, sie wurde zur Tierklinik gebracht.
Um an weitere Glutnester zu gelangen, wurden Teile des Daches und der Fassade entfernt.
Die gesamte Wohnung ist komplett zerstört, der Sachschaden wird auf ca. 60.000 € geschätzt. Die
Kripo wurde zur Brandursachenermittlung angefordert.

Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

Ratingen. Am Ehrenmal auf dem Ehrenfriedhof Ratingen erinnerte Bürgermeister Harald Birkenkamp an die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft. Seiner Einladung waren rund 50 Ratinger Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Alt-Bundespräsident Roman Herzog hatte 1996 den 27. Januar eines jeden Jahres zum ständigen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus proklamiert. Er wählte damit den Tag, an dem im Jahr 1945 das Konzentrationslager Auschwitz durch sowjetische Truppen befreit wurde. Die Proklamation dieses ständigen Gedenktages soll die Botschaft vermitteln, dass sich in unserer Gesellschaft kein Vergessen breit machen darf.