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Fortuna gegen Hertha-Urteil erst am Montag
Die Urteilsverkündung über den Einspruch von Hertha BSC gegen die Wertung des chaotischen Relegationsrückspiels bei Fortuna Düsseldorf (2:2) ist auf Montag vertagt worden.
Das teilte der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, am Freitagabend nach rund sechseinhalbstündiger Verhandlung mit. Das Urteil wird am Montagnachmittag um 15.00 Uhr verkündet.
Mehrere Flüge von Zeugen wie der von Schiedsrichter Wolfgang Stark von Frankfurt nach München mussten bereits vor der Vertagung auf den späten Freitagabend umgebucht werden.
Ursprünglich sollte bereits am Freitag entschieden werden, ob es ein Wiederholungsspiel geben wird oder nicht.
Die Berliner hatten dies gefordert, weil mehrere Tausend Fortuna-Fans bereits vor dem Ablauf der siebenminütigen Nachspielzeit am vergangenen Dienstag das Spielfeld gestürmt hatten. Nach 20-minütiger Unterbrechung hatte Referee Stark die Partie für gut eineinhalb Minuten fortgesetzt.
In der Verhandlung am Freitag wurden Spieler und Funktionäre beider Klubs sowie Schiedsrichter Wolfgang Stark und dessen Assistenten zu den Vorgängen befragt.
Stark wies dabei die Behauptung der Berliner Verantwortlichen zurück, die Spieler hätten beim verfrühten Platzsturm der Fortuna-Fans Todesangst gehabt.
“Wenn man unmittelbar nach dem Schlusspfiff so massiv und gezielt auf das Schiedsrichter-Team losgehen kann, stellt sich die Frage nicht, ob die Spieler Todesängste ausgestanden haben”, sagte Stark in seiner Aussage während der Verhandlung..
Stark hatte am Freitag in Frankfurt/Main zuvor von tätlichen Angriffen und üblen Beschimpfungen seitens der Herthaner Profis nach dem Abpfiff berichtet.
Hertha-Torhüter Thomas Kraft erzählte allerdings eindringlich eine andere Version der Geschichte.
“Speziell Raffael und Ronny hatten Tränen in den Augen. Das waren keine Abstiegstränen. Da war die Angst vieler, was mit ihren Kindern auf der Tribüne passiert. In jedem Kopf war die Angst da. Es wäre kein Eckball mehr möglich gewesen, ohne dass einer einen angepackt hätte. Ich hatte den Gedanken: Was passiert mir in dem Stadion?”
Eine evangelische Freikirche feiert ein Straßenfest in Flingern
Christliches Zentrum Düsseldorf veranstaltet ein nicht kommerzielles Straßenfest
Am Samstag, den 19. Mai findet zwischen 12:30 Uhr und 18:00 Uhr das erste Straßenfest des Christlichen Zentrum Düsseldorf in diesem Jahr statt. Eingeladen sind die Nachbarschaft in Flingern und alle Interessierten. Das Straßenfest ist nicht kommerziell ausgerichtet, weil die Menschen in Flingern und Umgebung die Chance haben sollen die Kirche einmal näher kennenzulernen. Bereits im Vorjahr gab es zum 20 jährigen Jubiläum des Christlichen Zentrum Düsseldorf solch ein Straßenfest. Nach der großen Akzeptanz und Freude in der Nachbarschaft wird nun erneut eingeladen.
Der Einlass erfolgt kostenlos und es gibt die Gelegenheit sich bei guter Verpflegung an unterschiedlichen Ständen verwöhnen zu lassen. Selbstverständlich gibt es auch neben den vielen Angeboten die Chance mit den Mitgliedern der Gemeinde ins Gespräch zu kommen.
Ob Bücherbasar, Fußballaktion, Fahrradreparatur, ein Informationsstand in verschiedenen Sprachen, Lebensberatung, Nailstudio, Ein Wort vom Himmel, Gesundheitsstand, kreative Kinderangebote Angebote u.v.m. gibt es für Klein und Groß etwas zu erleben. Der bei den Kindern im Stadtteil bekannte Jogibär, ein monatliches Kinderprogramm auf dem nahegelegenen Edisonplatz, ist selbstverständlich auch im Angebot enthalten.

„Das Ziel unserer Kirche lautet ´Für Gott, für einander und für die Welt.´ Genau dies wollen wir an diesem Tag sichtbar werden lassen. Wir wollen Menschen in unserem Umfeld begegnen und ihnen Gutes tun, so wie Jesus es tat. Wir laden herzlich ein und freuen uns über jeden der kommt, egal ob am Glauben interessiert oder nicht“, sagt Pastor Andy Loeb.
Das Christliche Zentrum Düsseldorf (CZD) ist eine evangelische Freikirche und Mitglied in der Evangelischen Allianz Düsseldorf und in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK). Seit 1996 ist das CZD in der Bruchstraße 111 ansässig und daran interessiert, den Glauben lebendig werden zu lassen.
Gegen ,teuflischen’ Panther-Gegner ist Konzentration gefragt
Düsseldorf. Eine alte Rivalität wird am Samstag wiederbelebt. Zum zweiten Heimspiel der neuen Football-Saison empfangen die Düsseldorf Panther im Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße (Kick-off: 18 Uhr) die Hamburg Blue Devils – das Team, das Ende der 90er-Jahre des vergangenen Jahrtausends die Raubkatzen als dominierende Kraft im deutschen Football abgelöst hatte. Ähnlich wie damals kommen die Hanseaten als Emporkömmlinge: Nach dem Rückzug aus der German Football League 2009 sind die Teufel nach zwei Jahren in der dritten Liga und einem Durchmarsch durch die GFL 2 im vergangenen Herbst in die Bundesliga zurückgekehrt.
Bei ihrem Auftaktspiel diesen Jahres verkauften sich die Schützlinge von Cheftrainer Max von Garnier überraschend gut: Nach einem 0:17-Rückstand kämpften sich die Hamburger gegen die Braunschweig Lions noch auf 14:17 heran, schaffen den erhofften Sieg aber nicht mehr. Den Düsseldorfer Football-Fans ist Headcoach von Garnier noch aus seiner Saison als (nur selten eingesetzter Ersatz-) Wide Receiver von Rhein Fire im Jahre 1995 ein Begriff. Nach dem Ende seiner Karriere als einer der besten – und mit vier deutschen Meistertiteln und drei Triumphen im Eurobowl mit den Blue Devils auch erfolgreichsten – hiesigen Passempfänger sammelte er neben seiner Tätigkeit bei seinem Stammverein (wo er auch im Vorstand mitarbeitet) auch als Trainer der deutschen Nationalmannschaft, sowie der Junioren-Europaauswahl und im vorigen Jahr sogar als einziger deutscher Coach der Nachwuchs-Weltauswahl internationale Erfahrungen zuhauf.
Der einstige Klasse-Receiver von Garnier setzt in der Offensive seines Teams allerdings meist auf das Laufspiel. Mit Tory Cooper, der in der vergangenen Saison noch als Runningback der Berlin Adler in den beiden Spielen mit vier Touchdowns und mehr als 330 Yards Raumgewinn zum Alptraum der Panther-Abwehr avancierte, hat sich der Neuling gezielt verstärkt. Was allerdings auch nötig war: Schließlich hatte am Aufstieg noch ein gewisser David McCants den größten Anteil, der ja inzwischen in Düsseldorf spielt – und sich natürlich ganz besonders auf das Duell mit seinen ehemaligen Mannschaftskameraden freut.
„Klar sind wir Favorit und wollen dieser Rolle vor unseren tollen Fans auch gerecht werden“, sagt der Panther aus Alabama. „Aber wir müssen mit voller Konzentration zur Sache gehen, hundert Prozent geben und dürfen die Blue Devils auf keinen Fall unterschätzen.“ Seine Einschätzung der vorherigen Panther-Leistung: „Vor allem unsere Offenseline hat gegen Dresden eine Klasse-Vorstellung geboten. Was nicht heißt, dass wir uns nicht noch weiter verbessern müssen. Lasst uns alle daran gemeinsam arbeiten“, appelliert der 24-jährige US-Boy an seine Mit-Panther.
Auch Düsseldorfs Abwehrrecke Pascal Hohenberg mahnt zur Vorsicht: „Auch wenn wir beim klaren Sieg gegen Dresden gut gespielt haben, bedeutet das gar nichts. Wir haben letztes Jahr selbst gezeigt, dass auch Aufsteiger auf Anhieb die etablierten Mannschaften aufmischen können“, erinnert der Nationalspieler, „deshalb nehmen wir die Hamburger ganz bestimmt nicht leicht.“ Den donnerstäglichen Feiertag haben die Panther zu einer langen und intensiven Trainingseinheit und zur akribischen Vorbereitung auf die Hanseaten genutzt. Bei der knappen Niederlage gegen Braunschweig überzeugte vor allem die ‚teuflische‘ Defense, außer Cooper, der insgesamt wieder für 157 Yards und einen Touchdown gut war, beeindruckten in der Offense vor allem US-Quarterback Paul Roberts, der bereits seit dem vergangenen Jahr den Hamburger Angriff führt, und die Passempfänger Philip Schulz und Kay Stange. „Da muss unser Backfield sich noch einmal steigern“, sagt Düsseldorfs DB-Coach Wolfgang Best.
Fakt ist: Die Gastgeber in Benrath haben hart dafür gearbeitet, um das lange Warten auf einen Erfolg gegen die ‚Blauen‘ endlich zu beenden. Die beiden letzten Düsseldorfer Siege gegen die Blue Devils sind nämlich bereits 12 Jahre her. In der Saison 2000 gewannen die Panther mit 15:13 und 39:6 in Hamburg beide Partien, seither hatten stets die Teufel die Nase vorn. Dabei hoffen die Raubkatzen auf die Unterstützung ihrer Fans. Um die Zuschauer nicht nur mit erstklassigem Sport ins Stadion zu locken, hat das Eventteam um Panther-Vorstand Markus Shenouda sich eine Menge einfallen lassen. Vor dem obligatorischen Feuerwerk zum Einlauf der Panther sollen die Besucher sich u.a. beim Bullriding und beim ‚American Gladiator‘-Spiel die Zeit vertreiben. Auch spezielle Getränke sind im Angebot: So gibt es ‚Panther‘-Bier und einen Energy-Drink in limitierter Auflage, dessen Dose diesmal das Konterfei von Düsseldorfs Quarterback Robert Demers ziert.
Info:
Düsseldorf Panther – Hamburg Blue Devils
Samstag, 19. Mai 2012, Kickoff: 18 Uhr, Einlass: 16 Uhr;
Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße;
Eingang und Parkmöglichkeiten: Parkplatz Bayreuther Straße;
Tickets: Sitzplätze: Vorverkauf: 10 €, Tageskasse: 12 €, Ermäßigte: 7 €;
Stehplätze: 7 €, Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt;
Tennis-Bezirk Düsseldorf lädt zu internationaler Jugend-Begegnung ein
Kyohei Yamanaka, Yuki Tukahara, Mana Watanabe und Tomoki Watanabe freuen
sich auf ihren Trip zum Düsseldorf Friendship Cup (DFC). Die vier jungen
Tennisspieler aus dem japanischen Chiba werden nämlich in der Landeshauptstadt
etwas erleben, was ihnen bisher in ihrer Heimat verwehrt blieb. In Düsseldorf
werden sie ihre nationalen Helden kennenlernen. Der japanische Generalkonsul
Kiyoshi Koinuma hat Kyohei Yamanaka, Yuki Tukahara, Mana Watanabe und
Tomoki Watanabe sowie ihre beiden Betreuer zu einer Gartenparty eingeladen. Mit
dabei auch Kei Nishikori (Tennis-Weltrangliste17), Go Soeda (61) und Tatsuma Ito
(70). Bisher hatten die vier Youngster noch keinen persönlichen Kontakt zu ihren
Nationalhelden – der Tennis-Bezirk Düsseldorf macht’s möglich. Die drei
japanischen Tennis-Weltklassespieler sind das asiatische Team bei der Tennis-
Mannschaftsweltmeisterschaft um den Power Horse World Team Cup (PHWTC) im
Rochusclub.
Zeitgleich und unter Protektion des PHWTC führt der Tennis-Bezirk zum vierten Mal
den DFC, bisher unter der Namen International City Friendship Tennis Cup bekannt,
durch. Dazu sind die Ak-14-Auswahlmannschften der Düsseldorfer Partnerstädte
eingeladen. Bei der vierten Auflage haben Moskau, Chemnitz, Toulouse und Chiba
zugesagt. „Eigentlich wollte auch Reading kommen. Doch sie mussten leider am
Donnerstag kurzfristig absagen. Zwei Spieler aus dem englischen Quartett haben
sich verletzt. Dafür bieten wir ein zweites Düsseldorfer Team auf“, bedauert der
DFC-Turnierdirektor Knut Diehlmann. So kommen eben mehr Düsseldorfer
jugendliche in den Genuss des täglichen Besuchs des PHWTC.
Doch auch ohne die Briten wird auf der Anlage des TC Rot-Weiß (Lenaustraße)
ausgezeichnetes Jugend-Tennis geboten. Die Moskowiter kommen mit vier Spielern,
die allesamt auf der Rangliste der europäischen Jugendtennis-Organisation Tennis
Europe (TE) geführt werden. Der Tennis-Bezirk Düsseldorf hält u.a. mit Katharina
Gerlach (TG Nord), der deutschen Ranglistenersten U14, Isabelle Schönberg (TC
Blau-Schwarz), Nummer 37 der deutschen U14 Rangliste, Marvin Bockers (TC
Grün-Weiß Oberkassel), Nummer 14, und Hendrik Squire (TC Kaiserswerth),
Nummer neun der U12-Rangliste, dagegen. Chemnitz bietet ebenfalls drei deutsche
Ranglistenspieler auf.
Titelverteidiger ist Moskau, doch die Favoritenrolle sollte nicht vorschnell vergeben
werden. „Über die Spielstärke der Japaner wissen wir nichts. Aber auch schon in
letzten Jahren hatten wir keine Informationen über die japanische Auswahl und sie
haben 2010 gewonnen“, meint Diehlmann vielsagend.
Wobei es für die Jugendlichen nicht nur um sportlichen Erfolg, Ruhm, Ehre und
Pokale gehen soll. „Wir möchten, dass sich die Jugendlichen außerhalb des
Tennisplatzes viel miteinander beschäftigen, viel miteinander reden, sich und die
unterschiedlichen Kulturen aus denen sie kommen kennenlernen und
Freundschaften schließen“, erläutert der Tennis-Bezirksvorsitzende und PHWTCTurnierdirektor
Dietloff von Arnim. Deshalb ist auch ein umfangreiches
Rahmenprogramm u.a. mit Stadtrundfahrt, Einkaufsbummel und Spieleabend
vorgesehen.
Wer genau gegen wen spielt, wird am Sonntag (20. Mai) im Pressezentrum beim
Power Horse World Team Cup ausgelost. Richtig sportlich wird es dann für die
Friendship Cupper täglich von Montag (21. Mai) bis Freitag (25. Mai) jeden Tag ab 9
Uhr. Der Eintritt zu den DFC-Spielen ist frei.
Weltgrößte Druckermesse – drupa – endet mit Erfolg
Düsseldorf [ENA] 17. Mai 2012 – Düsseldorf war für 13 Tage mit 314.500 Fachleuten aus über 130 Ländern Schauplatz und Welthauptstadt der größten internationalen Leitmesse für Druck- und Papierindustrie – drupa -, die gestern mit Erfolg “auf der ganzen Linie” zu Ende ging.
Vom 3. bis 16. Mai war Düsseldorf Welthauptstadt der Druckindustrie. Die drupa ist weltweit die größte Messe für die Druck- und Medienindustrie, die alle vier Jahre in Düsseldorf stattfindet. Bei dieser Messe präsentiert sich die weltweite Zulieferindustrie der Print- und Medienbranche. Hier präsentieren eine Vielzahl an internationalen Ausstellern Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Druck- und Mediavorstufe (Software & Hardware), Druckmaschinen, Buchbinderei, Papierverarbeitung sowie Druckmaterial, Farben und Verbrauchsmaterialien.
In diesem Jahr waren 314.500 Besucher in die 19 Hallen gekommen, 75.500 weniger als 2008. „Dieser Rückgang kommt für uns und die gesamte Branche nicht überraschend. Alleine in Deutschland hat die Druckindustrie in den Jahren 2000 bis 2011 rund 3.900 Betriebe mit über 61.000 Beschäftigten verloren. In den USA
haben im gleichen Zeitraum über 7.700 Druckereien geschlossen“, erläutert Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf. „Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass weniger Besucher zur drupa 2012 kamen.”
Seit mehr als 60 Jahren prägt die drupa die Megatrends der Industrie, setzt Impulse für die Entwicklung der nächsten Jahre und präsentiert das komplette
Weltmarktangebot, so auch bei ihrer 15. Auflage: Ob Global Player oder aufstrebende Newcomer und Software-IT-Unternehmen, Anbieter aus den Schwellenländern oder den Industrienationen, sie alle waren auf der drupa vom 3. bis. 16. Mai 2012 vertreten. Dabei verwandelte sich das komplette Messegelände mit seinen 19 Hallen in die grösste Druckerei der Welt.
Auffällig war die hohe Anzahl der Fachbesucher, die sichtbar durch die Hallen nach neuen Produkten Ausschau hielten. Indien, lag jetzt mit rund 15.000 Besuchern hinter Deutschland (über 123.000 Besuchern) auf Rang 2 der Top-Besuchernationen. Auf den weiteren Plätzen im Länderranking folgten: Belgien, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, die USA, Schweiz und Italien. Besonders erfreulich der gestiegene Anteil der Besucher aus Süd- und Mittelamerika (2012: 8,8 Prozent; 2008: 7,0 Prozent) – und hier vor allem aus Brasilien, so die Presseleitung. Auch die Presse, die sich zur drupa 2012 akkreditiert hatte, war ausgesprochen
international: Die rund 2.400 Journalisten kamen aus 75 Ländern.
Die dominierenden Themen der drupa 2012 waren Automatisierung, Verpackungsdruck, Digitaldruck, hybride Technologien, Web-to-Print-Anwendungen und umweltgerechtes Drucken. So gaben ca. 40 Prozent der Besucher an, sich für Digitaldruckmaschinen und Digitaldrucksysteme zu interessieren. – Die nächste drupa findet vom 2. bis 15. Juni 2016 wieder in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf statt. 
Bericht und Fotos: Martin Brand
HSG Düsseldorf empfängt den TV Korschenbroich
Am kommenden Sonntag empfängt die HSG Düsseldorf im vorletzten Heimspiel der Saison zum Lokalderby den TV Korschenbroich.
Ab 15.30 Uhr öffnen sich die Türen der Sporthalle auf der Gothaerstrasse in Ratingen, ehe es ab 17.00 Uhr dann zum Duell zwischen den lediglich 25 km entfernt voneinander gelegenen Städten kommt.
Der TV Korschenbroich steht, ebenso wie die HSG Düsseldorf, bereits vor dem Ende der Saison als Absteiger aus der 2. Handball-Bundesliga fest, nach dem die Verantwortlichen des Vereines vom Niederrhein aus wirtschaftlichen Gründen keine Lizenz für die kommende Spielzeit beantragt haben.
Dennoch lässt Korschenbroich durch die sportlichen Leistungen immer wieder aufhorchen und holte zuletzt aus den vergangenen fünf Spielen, mit Siegen gegen Bietigheim, Bad Schwartau oder Bittenfeld 6:4 Punkte.
“Ebenso wie wir versucht sich Korschenbroich mit Anstand und guten Ergebnissen aus der 2. Liga zu verabschieden. Daher dürfen wir am Sonntag mit Sicherheit ein gutes und intensives Spiel erwarten, wo zunächst nicht erkennbar sein wird, dass beide Teams bereits abgestiegen sind”, so HSG-Trainer Ronny Rogawska.
Dem dänischen Übungsleiter stehen dabei erneut die Akteure der letzten beiden Partien zur Verfügung. Lediglich der Einsatz von Marc Pagalies ist noch nicht sicher und wird sich erst im Abschlusstraining entscheiden. Der Linksaußen gab am vergangenen Samstag nach seiner Ellenbogenverletzung in Saarlouis sein Comeback, musste dann aber während des Spiels doch noch einmal pausieren.
Jan Artmann, der weitere Linksaußen im Team, wird nach seiner Operation an der Hüfte noch aussetzen müssen.
Die Partie der HSG Düsseldorf gegen den TV Korschenbroich findet statt am Sonntag, 20. Mai ab 17.00 Uhr in der Sporthalle auf der Gothaerstrasse, Gothaerstr. 23, 40880 Ratingen.
Karten sind an der Tageskasse erhältlich.
Borussia auf Meisterschaftskurs
Borussia Düsseldorf ist nur noch ein Spiel vom erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft entfernt. Am Nachmittag setzte sich der noch amtierende Champion vor 1.000 Zuschauern im fast vollbesetzten ARAG CenterCourt souverän mit 3:0 gegen den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell durch und gewann nach dem 3:1-Hinspielerfolg auch das zweite Halbfinalspiel gegen die Osthessen. Am 25. Mai kommt es nun in Bamberg zum Endspiel um die Deutsche Meisterschaft zwischen dem 1. FC Saarbrücken und Borussia Düsseldorf.
Fuldas Trainer Meng hatte alles auf eine Karte gesetzt und seinen besten Mann, Wang Xi, gleich im ersten Einzel gegen Timo Boll gestellt. Der Chinese, erfolgreichster Spieler der Saison, sollte mit einem Sieg über den Weltranglisten-6. das “Break” schaffen, um das Wunder, wie es Fulda-Präsident Stefan Frauenholz bezeichnet hatte, möglich machen zu können.
Doch Timo Boll hatte etwas dagegen und brillierte gegen Wang in Olympia-Form. Im Hinspiel kämpften die beiden Akteure fünf Sätze lang um den Sieg, der heute bereits nach drei herausragenden Durchgängen des Borussen eingefahren war. Da auch Patrick Baum anschließend gegen den möglicherweise letztmals im Trikot Fuldas auflaufenden Jan-Ove Waldner sicher gewann, stand der Einzug ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft fest. Der abschließende Triumph von Christian Süß gegen Robert Svensson nach 0:2-Satzrückstand bot nochmals Spannung, doch der klare 3:0-Heimerfolg war der gastgebenden Borussia nicht mehr zu nehmen.
“Wir freuen uns, nach dieser schwierigen Saison nun im Endspiel zu stehen und unseren Titel verteidigen zu können”, freute sich Borussia-Präsident Dr. Fritz Wienke. In acht Tagen haben die Mannen von Coach Danny Heister die Gelegenheit, sich für die Niederlage im Pokal-Viertelfinale gegen Saarbrücken zu revanchieren.
“Das war ein ganz, ganz starker Auftritt von Timo. Man merkt ihm an, dass er immer fitter wird und dadurch auch spielerisch nochmal zulegen kann”, so Heister. “Die Siege von Patti und Krille waren wichtig für das Selbstvertrauen für die beiden anstehenden Endspiele, die wir jetzt natürlich auch gewinnen wollen.”
Doch bevor der Blick auf das Finale in Bamberg gerichtet wird, bietet sich der Borussia bereits in drei Tagen die Chance auf den ersten Titelgewinn in dieser Saison (siehe dazu den nachstehenden Extra-Bericht zum Europapokal-Finale). Das Match heute wurde im Borussia TV sowie auf vier weiteren Internetplattformen live übertragen.
Die Ergebnisse im Überblick:
Borussia Düsseldorf – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:0
Timo Boll – Wang Xi 3:0 (11:7, 11:6, 11:3)
Patrick Baum – Jan-Ove Waldner 3:0 (11:5, 11:7, 11:9)
Christian Süß – Robert Svensson 3:2 (8:11, 6:11, 11:9, 11:6, 11:5)
Das lernende Museum und Kurfürst Jan Wellem
Viel Programm bietet das Stadtmuseum, Berger Allee 2, am
kommenden Wochenende. Die Veranstaltungen im Überblick:
Samstag, 19. Mai, 14.30 bis 16.30 Uhr
“Stöbern statt shoppen” – Angebot für Eltern, die während des Wochenendeinkaufs
ihre Kinder betreuen lassen wollen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Infos unter Telefon 89-96172.
Samstag, 19. Mai, 16.30 Uhr
“Jan Wellem: Förderer der Stadt und der Kunst” – Führung für erblindete
und sehbeeinträchtigte Menschen. Nach einer kurzen Einführung zur
Person Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg wird seine Bedeutung für die
Entwicklung Düsseldorfs erörtert. Durch das Ertasten von Skulpturen
aus der Zeit des Kurfürsten wird abschließend seinem Ruf als Kunstmäzen
nachgegangen. Auskunft erteilt Claudia Bender-Bardenhagen unter
Telefon 89-96172 oder per E-Mail an:
claudia.benderbardenhagen@duesseldorf.de. Die Teilnahme ist kostenlos.
Der Eintritt in die Sammlungen des Stadtmuseums ist frei.
Sonntag, 20. Mai, 11.30 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung “Zeichnungen von Kindern und
Künstlern”. Der Eintritt in die Sonderausstellung kostet 4 Euro/ermäßigt
2 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist der Eintritt frei.
Treffpunkt ist das Foyer.
Sonntag, 20. Mai, 15 Uhr
“Stadtmuseum – Lernendes Museum” – das Stadtmuseum lädt Interessierte
zu einer Entdeckungsreise durch die Stadtgeschichte ein. Der Eintritt
zur Sammlung des Stadtmuseums ist frei.
Kampfkunst-Highlights vor Rheinkulisse
Düsseldorf, 16. Mai 2012. Der 2. Juni wird in Düsseldorf auch für die Fans der japanischen Kampfkünste erneut ein Pflichttermin sein. Von Aikido bis Sumo werden auf der Sport-Bühne am Johannes-Rau-Platz zahlreiche Disziplinen präsentiert. Rund 100 Teilnehmer sorgen für ein einzigartiges und abwechslungsreiches Programm.
Neben Sumo-Ringen und Judo sind auch Disziplinen zu Bestaunen, deren Namen für viele Besucher so ungewöhnlich sein werden wie die benannten sportlichen Aktionen. Denn bei den insgesamt zehn sportlichen Kampfkünsten sind auch exotischere Varianten wie Iaido („Der Weg des Schwertziehens“) oder Naginata („Langes Schwert“, Kampfkunst der Schwertlanze) vertreten. Ermöglicht wird das Programm durch das Engagement zahlreicher Vereine aus Düsseldorf und der Region, in denen Japaner und Deutsche seit Jahren gemeinsam aktiv sind.
Einer der Vereine auf der Sportbühne ist der Kyudoverein Neandertal, der seit 2004 dabei ist. Bis zu 15 Aktive werden um 14:45 Uhr vor der malerischen Kulisse des Rheins ihren Sport vorstellen. Sie präsentieren dann eine wahre Kunst des Bogenschießens, denn Kyudo ist weitaus mehr als ein Sport. Übersetzt bedeutet Kyudo „der Weg des Bogens“ und dieser Name weist bereits auf den ganzheitlichen Ansatz der Disziplin hin. Neben der körperlichen Fitness und den komplexen Bewegungsabläufen muss auch die Konzentrationsfähigkeit, im Sinne einer Fokussierung des Geistes auf den Augenblick, trainiert werden. Ein guter Schuss wird so zum Ergebnis der perfekten Harmonie von Körper, Geist und Schusstechnik. Neben dem Auftritt auf der Bühne werden die Kyudoka zwischen 13:00 und 19:00 Uhr auch auf der Wiese vor dem Landtag ihr Können demonstrieren.
Eine weitere wenig bekannte Disziplin auf der Sportbühne ist Okinawa-Kobudo. Um 15:45 Uhr gibt es die Gelegenheit, eine Vorführung dieser außergewöhnlichen Kampfkunst durch den Verein Okinawa-Kobudo KAZUKAN Düsseldorf zu erleben. Kobudo bedeutet „alte Kampfkunst“ und wurde im 16. Jahrhundert auf der Insel Okinawa entwickelt, als Bauern und Fischern das Tragen von Waffen verboten war. Entsprechend haben die typischen Waffen des Kobudo ihren Ursprung in umfunktionierten landwirtschaftlichen Werkzeugen. Das aus Martial-Arts-Filmen bekannte Nunchaku war ursprünglich ein Zaumzeug für Pferde. Auch Haarnadeln oder normale Stöcke sind Bestandteile des Kobudo-„Waffenarsenals“.
Weitere Kampfsportarten des Sportprogramms am Japan-Tag sind Sumo, Judo, Iaido, Karate, Jiu-Jitsu, Naginata, Kendo und Aikido. Moderiert wird es von Hans-Joachim Weiß, der die Zuschauer auch mit Hintergrundinformationen versorgt.
“Wir sind 1. Bundesliga!”
Rot-Weißer Rausch im Düsseldorfer Rathaus: Oberbürgermeister Dirk Elbers hat am Mittwoch, 16. Mai, den Fußballern der Fortuna im Namen der Landeshauptstadt zum Aufstieg in die 1. Bundesliga gratuliert. “Der Aufstieg ist großartig für den Verein und für die gesamte Landeshauptstadt. Die Fortuna hat eine tolle Saison gespielt und eine großartige Leistung erbracht. Sie hat eine riesige Euphorie in der Stadt ausgelöst. Wir alle sind stolz auf die Mannschaft.”, sagte Oberbürgermeister Dirk Elbers beim Empfang im Jan-Wellem-Saal und überreichte dabei Kapitän Andreas Lambertz einen 30×30 cm großen Glasradschläger als Erinnerungsgeschenk an den Aufstieg. Ein ganz besonderes Lob hatte OB Elbers für Erfolgstrainer Norbert Meier parat: “Was Sie hier in Düsseldorf bei der Fortuna geleistet haben, ist großartig!”
Auf dem Marktplatz sangen und jubelten die Fortuna-Fans, als OB Elbers die Mannschaft auf den Rathaus-Balkon führte. Kapitän Andreas Lambertz dankte den Anhängern für die Unterstützung in der Saison, speziell zum Saisonfinale.
Die Düsseldorfer Fußballer sind am Dienstag, 15. Mai, nach 15 Jahren Abstinenz in die 1. Bundesliga zurückgekehrt. Die Mannschaft von Cheftrainer Norbert Meier feierte dank eines 2:2-Unentschiedens im Relegations-Rückspiel den insgesamt fünften Aufstieg der Vereinsgeschichte in das Oberhaus des deutschen Fußballs.
Düsseldorf erhält das effizienteste Erdgaskraftwerk der Welt Stadtwerke Düsseldorf wählen Siemens für den Anlagenbau aus
(Düsseldorf – 16. Mai 2012) Nachdem Ende letzten Jahres der Aufsichtsrat der Stadtwerke Düsseldorf den Bau eines Gas- und Dampfturbinenkraftwerks beschlossen hatte, geben die Stadtwerke Düsseldorf nun bekannt, dass die Firma Siemens AG den Zuschlag für die Errichtung erhalten soll. Das Kraftwerk soll ab 2016 am Standort Lausward im Düsseldorfer Hafen besonders umweltschonend Strom und Fernwärme erzeugen. Bei der Ausnutzung des Brennstoffes für die reine Stromerzeugung wird es aus heutiger Sicht einen neuen Weltrekord aufstellen. „Es spricht für unser Unternehmen und die vielen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass es uns gemeinsam mit unseren Partnern und Gesellschaftern EnBW und Landeshauptstadt Düsseldorf gelungen ist, dieses anspruchsvolle Projekt zu diesem Ergebnis zu führen“, erklärt Dr. Udo Brockmeier, Vorstandvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf.
Um die Effizienz noch weiter zu erhöhen, nutzen die Stadtwerke Düsseldorf durch das Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung die Restwärme der Stromproduktion, um sie in Form von Fernwärme an die Kunden weiterzugeben. Damit kann der Gesamtnutzungsgrad auf bis zu 85 Prozent erhöht werden. „Das neue Erdgaskraftwerk erfüllt passgenau die Anforderungen, die die Energiewende an Düsseldorf stellt, insbesondere im Hinblick auf Klimaschutz und Versorgungssicherheit“, so Brockmeier, der sich auch mit dem Ergebnis der Ausschreibung sehr zufrieden zeigt und ergänzt: „Mit seiner Erfahrung und seinem überzeugenden Anlagenkonzept ist Siemens für uns der richtige Partner, um dieses High-Tech-Projekt erfolgreich durchzuführen“.
Platz für das neue Kraftwerk wurde bereits geschaffen: Im März haben die Stadtwerke die sogenannte Baufeldfreimachung vorangetrieben und beispielsweise mehrere „ausgediente“ Filtertürme der ehemaligen Rauchgasreinigung auf dem Kraftwerksgelände gesprengt.
Radrennen „Rund um die Kö“ – vier Buslinien fahren Umleitung
Wegen des Radrennens „Rund um die Kö“ wird die Kreuzung Steinstraße / Königsallee gesperrt – am Sonntag, 20. Mai, von 6 bis 18 Uhr. Daher fahren die Buslinien SB50, 780, 782 und 785 in Richtung Heinrich-Heine-Allee bzw. Rheinterrassen eine Umleitung ab der Haltestelle „Berliner Allee“. Die Haltestelle „Steinstraße/Königsallee“ entfällt, bitte stattdessen die Haltestelle „Trinkausstraße“ nutzen.
Brückenbauarbeiten auf der Pariser Straße
Busse statt Bahnen auf der Linie U75
Wegen Brückenbauarbeiten ist die Pariser Straße für die Linie U75 gesperrt – in den Nächten von Montag, 21. Mai, bis Freitag, 25. Mai, jeweils von 23:30 bis 4:30 Uhr. Die Bahnen pendeln nur zwischen den Haltestellen „Vennhauser Allee“ und „Belsenplatz“. Auf dem gesperrten Abschnitt zwischen den Stationen „Belsenplatz“ und „Neuss Hauptbahnhof“ sind Busse statt Bahnen im Einsatz. In beiden Richtungen entfällt die Haltestelle „Drususstraße“, bitte stattdessen die Haltestelle „Belsenplatz“ nutzen.
Fortuna steigt auf
Fortuna Düsseldorf steigt in die Bundesliga auf, Hertha BSC Berlin nach nur einem Jahr wieder ab. Die Rheinländer holten gegen den Hauptstadtklub zuhause ein 2:2. Das Hinspiel hatten sie mit 2:1 in Berlin gewonnen. Damit steht Düsseldorf neben der SpVgg Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt als Aufsteiger fest – 15 Jahre nach dem Abstieg aus der Bundesliga 1997.
Schon in der ersten Minute hatte Maximilian Beister die Fortuna in Führung gebracht, Ben-Hatira glich in der 22. Minute aus. Der Berliner sah in der 54. Minute allerdings gelb-rot und musste damit vom Platz. Nach der neuerlichen Führung durch Jovanovic (59.) zündeten einige Düsseldorfer Chaoten Feuerwerk – das Spiel musste für einige Minuten unterbrochen werden. Kurz vor Schluss traf Raffael zum 2:2, der Hertha fehlte damit nur ein Tor zum Verbleib in der Bundesliga.
In der 6. Minute der Nachspielzeit machten Hunderte Fans die Partie endgültig zum Skandalspiel. Sie stürmten den Platz, Schiedsrichter Wolfgang Stark unterbrach daraufhin. Eine Viertelstunde lang herrschte Verwirrung um die Frage, ob noch einmal angepfiffen wird, die Spieler verließen das Feld. „Auf die Tribüne“, skandierten viele Fans in Richtung der Chaoten. „Wenn nur noch ein Zuschauer den Rasen betritt, wird diese Partie abgebrochen“, warnte der Stadionsprecher – letztlich mit Erfolg. Am Ende dauerte die Partie fast eine halbe Stunde länger als geplant.
Herzlichen Glückwunsch Fortuna Düsseldorf zum Aufstieg in die 1.Liga
Borussia vor Einzug ins Finale
Die Borussia kann an diesem Donnerstag den Einzug ins Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft perfekt machen. Im Halbfinal-Rückspiel trifft sie um 14:00 Uhr (ARAG CenterCourt, Düsseldorf) auf den TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell. Nach dem 3:1 Hinspiel-Erfolg reicht dem Titelverteidiger nunmehr sogar eine 2:3-Niederlage zum Weiterkommen.
“Wir haben in den vergangenen Tagen erneut gut trainiert”, so ein optimistischer Cheftrainer Danny Heister. “Die Leistungskurve der Jungs zeigt weiter nach oben. Trotz des Hinspiel-Sieges dürfen wir Fulda aber nicht unterschätzen. Wang Xi hat gezeigt, dass er immer für zwei Punkte gut ist.” Der chinesische Abwehrspieler hatte die Zuschauer beim letzten Aufeinandertreffen mit zwei Galavorstellungen begeistert und dabei Patrick Baum klar bezwungen und Timo Boll sein ganzes Können abverlangt, unterlag diesem am Ende aber knapp mit 2:3.
Von dem am kommenden Sonntag anstehenden entscheidenden Endspiel im Europapokal gegen Angers (20. Mai, 13:00 Uhr, ARAG CenterCourt) lässt sich sein Team, so Heister, aber nicht ablenken. “Wir sind es gewohnt, von Spiel zu Spiel zu denken und werden in Gedanken nicht schon bei der Partie gegen die Franzosen sein.” Außerdem setzt der frühere Bundesliga-Spieler auf Teamgeist. „Wir verbringen momentan viel Zeit miteinander. Beim Training sowieso. Die Spieler unternehmen aber auch abends oft gemeinsam etwas und heute Abend gehen wir alle zum Fußball und drücken der Fortuna die Daumen.“
Tickets für das Play-off-Halbfinale gibt es noch an der Tageskasse. Allen Fans, die an Christi Himmelfahrt nicht im ARAG CenterCourt dabei sein können, bietet die Borussia die Möglichkeit, die Begegnung ab 14 Uhr live und in bester TV-Qualität im Borussia TV auf tv.borussia-duesseldorf.de sowie auf den Seiten unserer Partner ttbl.de, arag.de und butterfly.tt zu verfolgen.
Im Endspiel (25. Mai, Stechert Arena Bamberg) wartet bereits der 1. FC Saarbrücken TT auf seinen Gegner. Der Herbstmeister und Tabellenführer nach der Rückrunde bezwang die TTF Liebherr Ochsenhausen im zweiten Halbfinale mit 3:2 und 3:1.
Das Spiel im Überblick:
2. Play-off-Halbfinale
Borussia Düsseldorf – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell
Donnerstag, 17. Mai 2012, 14:00 Uhr
ARAG CenterCourt, Ernst-Poensgen-Allee 58, 40629 Düsseldorf
Aufstellung Fulda
Wang Xi (CHN, 28 Jahre, TTBL-Bilanz: 29:6)
Robert Svensson (SWE, 28, 10:16)
Jan-Ove Waldner (SWE, 46, 6:15)
Trainer: Meng Qing Yu (GER, 38)
Aufstellung Düsseldorf
Timo Boll (GER, 31, 12:1)
Christian Süß (GER, 26, 12:4)
Patrick Baum (GER, 24, 16:5)
János Jakab (HUN, 25, 6:8)
Trainer: Danny Heister (NED, 40)







