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Eine Fahrspur wird wegen Kanalbauarbeiten gesperrt

Ein Anschlusskanal an der Belsenstraße 2 weist Schäden auf und muss
repariert werden. Der Kanal quert den Bürgersteig, Radweg und die
stadtauswärts führenden Spuren. Dieser Bereich wird ab Montag, 14.
Mai, gesperrt, da die Reparatur in offener Bauweise erfolgt. Eine Spur
stadtauswärts bleibt immer für den Verkehr geöffnet. Die Bauarbeiten
dauern voraussichtlich bis Ende Mai.


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Svenja Brill holt Gold

Garath. (JB) Zum 27. Mal fand das Rhein-Ruhr-Pokal-Turnier am Samstag den 05.05.2012 in Duisburg statt. Auch die Judo Kämpferinnen des Garather SV, Svenja Brill und Laura Reuter waren bei diesem Landesturnier mit von der Partie.

Beide starteten in der Altersklasse U20. Svenja ging bis 70 Kg auf die Matte. Hier triumphierte sie Kampf für Kampf und stand am Ende als Siegerin auf dem Treppchen. Die Goldmedaille hatte die sich redlich verdient. Laura konnte in der Gewichtsklasse bis 63 Kg nicht ganz so gut überzeugen. Nach langer Kampfpause musste sie sich letztendlich mit Platz sieben zufrieden geben.

Immermannstraße wird in einer Nacht zum Teil gesperrt

Die Immermannstraße wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch,
8./9. Mai, von 0 Uhr bis 4.30 Uhr morgens, zwischen Karl- und Charlottenstraße
in Fahrtrichtung Innenstadt für den Kraftfahrzeugverkehr
gesperrt. Grund ist der Einsatz eines Autokranes für Hochbauarbeiten
am Objekt Immermannstraße 54.

Japan-Tag Düsseldorf/NRW mit märchenhaftem Feuerwerk und Erlebnissen für die ganze Familie

Düsseldorf, 8. Mai 2012. Am 2. Juni steht Düsseldorf zum elften Mal im Zeichen Japans und feiert die enge Freundschaft mit den Gästen und Mitbürgern aus dem fernöstlichen Land. Das deutsch-japanische Kultur- und Begegnungsfest ist eine der beliebtesten Veranstaltungen der Landeshauptstadt. Sie verwandelt die Rheinuferpromenade mit einem vielfältigen Programm für einen Tag in eine Flaniermeile der japanischen Kultur und Lebensart. Mehr als 400 Mitwirkende präsentieren auf der Hauptbühne am Burgplatz ein etwa neunstündiges Bühnenprogramm, das in dieser Form nur in der Metropole am Rhein geboten wird.

Wenn gegen 23:30 Uhr langsam die letzten Glitzereffekte des Goldregens am nächtlichen Himmel verschwinden, werden hunderttausende Zuschauer ein wahrhaft märchenhaftes Spektakel erlebt haben. Das Thema des großen japanischen Feuerwerks um 23:00 Uhr lautet nämlich „200 Jahre Grimms Märchen“. Die Besucher dürfen sich daher auf ein Feuerwerk freuen, bei dem die japanischen Pyro-Experten Motive aus Schneewittchen, Hänsel und Gretel und weiteren Märchen über dem Rhein in spektakuläre Effekte umsetzen.

Der Japan-Tag Düsseldorf/NRW beginnt um 13:00 Uhr. Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers, der Japanische Generalkonsul Kiyoshi Koinuma, der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW Harry Kurt Voigtsberger, Kensaku Morita, der Gouverneur der Präfektur Chiba, und Shun’ichi Matsui, der Präsident des Japanischen Clubs, werden das Fest offiziell eröffnen und die Besucher begrüßen. Ab 14:00 Uhr treten dann zunächst die Taiko Kids und in der Folge die Mädchen und Jungen der japanischen Kindergärten auf. Der Nachmittag steht so fast komplett im Zeichen der musikalisch aktiven Kinder und Jugendlichen. Gegen 22:00 Uhr bietet der Pianist Yasuto Ohara Jazz-Musik der Extraklasse am Burgplatz, bevor um 23:00 Uhr das Feuerwerk das Fest abschließt.

Einen Besuch wert ist auf jeden Fall die Popkultur-Zone. Höhepunkte auf der ADAC-Bühne am Mannesmannufer sind die Auftritte der J-Pop Künstler „Désirée Richter“, „Ongaku no Kara“ und „Yuimino“. Eine Cosplay-Modenschau sowie ein Karaoke-Wettbewerb für die Manga- und Cosplay-Szene dürfen auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Die sportliche Seite Japans kann man auf der dritten Bühne am Johannes-Rau-Platz erleben. Neben bekannteren japanischen Sportarten wie Sumo oder Judo werden auch Okinawa-Kobudo, Naginata und Iaido demonstriert. Den Start der Vorführungen machen um 13:00 Uhr die Sumo-Ringer, Aikido bildet um 18:15 Uhr den Abschluss auf der Sportbühne.

Ebenfalls am Johannes-Rau-Platz gelegen bietet das REWE-Kinderland mit Kletteraktionen, Sumo-Ringen oder der japanischen Schachvariante „Shogi“ ein spannendes und vielfältiges Programm. Das traditionelle Street-Soccer-Turnier im Bereich des Landtags ist ebenfalls ein Highlight für zahlreiche Jugendliche und ihre Familien. Fußballbegeisterte Kinder der Japanischen Internationalen Schule und verschiedener Düsseldorfer Grundschulen messen sich bei diesem deutsch-japanischen Fußball-Turnier. Ebenfalls im Bereich des Landtages findet sich ein weiteres Highlight des Tages: das Heerlager der Samurai-Gruppe Takeda, das einen Eindruck des Lebens der Samurai vermittelt.

Abseits der Hauptbühnen wird den Besuchern aber auch an den 55 Info- und Demonstrationsständen zwischen Burgplatz und Landtag einiges geboten. Ob man eine fernöstliche Kunstfertigkeit wie Kalligrafie ausprobiert, sich die Geheimnisse des Go-Spiels erklären lässt oder an einem Manga-Zeichnen-Workshop teilnimmt – die Optionen sind vielfältig. Auf der Rheinuferpromenade lassen Kimono-Anproben und Ikebana-Vorführungen die Besucher in die Traditionen und Gebräuche Nippons eintauchen. Auch für Feinschmecker hat der diesjährige Japan-Tag einiges zu bieten. So wird in zwanzig japanischen Gastronomiezelten die Vielfalt der japanischen Küche angeboten.

Wer nicht nur für wenige Stunden, sondern gleich ein ganzes Wochenende in die fernöstliche Stimmung zum Japan-Tag in Düsseldorf eintauchen möchte, kann über die Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH (DMT) günstige Hotelzimmer buchen. Übernachtungsangebote im Hotel Nikko Düsseldorf sowie dem DERAG Livinghotel Düsseldorf sind über das Internet unter www.duesseldorf-tourismus.de/japantag oder telefonisch unter 0211-17202-851 buchbar.

Das DERAG Livinghotel Düsseldorf ist zentral und dennoch ruhig gelegen und nur wenige Gehminuten von der Königsallee entfernt. Die Übernachtung ist hier ab 55 Euro für eine Person im Doppelzimmer möglich. Wer im japanischen First-Class-Ambiente übernachten will, der ist im Hotel Nikko Düsseldorf im „Japan-Viertel“ Immermannstraße an der richtigen Adresse. Im Spa-Bereich können Sauna, Dampfbad und Fitnessraum genutzt werden. Außerdem steht auf der elften Etage ein großes Schwimmbad zur Verfügung. Ab 99 Euro pro Person im Doppelzimmer kommt man auch hier ausgesprochen preiswert davon. Egal für welche Herberge sich Besucher entscheiden, die Düsseldorf WelcomeCard und ein Info-Paket bestehend aus einem Stadtplan und vielen interessanten Informationen zur Landeshauptstadt (erhältlich in den Tourist-Informationen) sind im Preis enthalten. Die Düsseldorf WelcomeCard ermöglicht ermäßigten oder gar freien Eintritt in Museen, zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Freizeitangeboten. Mit der Karte können alle Busse und Bahnen des Öffentlichen Nahverkehrs innerhalb Düsseldorfs kostenlos genutzt werden.

Arbeitsunfall: Bauarbeiter stürzt auf Betonplatte

Dienstag, 8. Mai 2012, 8.31 Uhr, Alte Stadt, Altstadt
Heute Morgen ist ein Bauarbeiter aus ungeklärter Ursache von einem Gerüst etwa vier Meter in die
Tiefe gestürzt. Der Mann zog sich bei dem Sturz auf die Beton-Fußbodenplatte eine schwere
Kopfverletzung zu. Die Feuerwehr hob den Schwerverletzten mit dem vorhandenen Baukran aus
dem Rohbau herauf auf die Straße. Der Notärztin transportierte den Arbeiter zur Universitätsklinik.
Der Schaler war damit beauftragt, eine Deckenschalung im Rohbau zu konstruieren. Dabei fiel er
von dem Arbeitsgerüst auf den darunterliegenden Fußboden. Durch den harten Aufschlag erlitt der
Mann eine schwere offene Kopfverletzung. Sein Kollege hatte den Unfall erst mitbekommen, als der
Arbeiter am Boden lag. Sofort rief er den Notruf der Feuerwehr an. Die Rettungskräfte versorgten
den Verunfallten und legten ihn in eine „Schleifkorbtrage“. Diese spezielle Krankentrage wird zur
sicheren und patientengerechten Rettung von Menschen durch Feuerwehr und Rettungsdienst aus
unwegsamen Geländen oder auch Baustellen eingesetzt. Die Trage wurde an dem Kran mit
Anschlagseilen befestigt und samt Verletzen nach oben gehievt. Der Mann war während der
Rettungsarbeiten ansprechbar, dennoch ist die Verletzung schwerwiegend. Laut Auskunft der
behandelnden Ärzte ist sein Zustand stabil, es besteht keine Lebensgefahr.

Verkehrsunfall: Lastwagen fährt in Leitplanke

Montag, 7. Mai 2012, 10.05 Uhr, Münchener Straße, Flehe
Am Vormittag kam es am Fleher Knoten in Fahrtrichtung Benrath zu einem Verkehrsunfall mit
einem Sattelzug, bei dem der 45-jährige Fahrer aus Litauen schwer verletzt wurde. Nach Aussage der
behandelnden Ärzte besteht aber keine Lebensgefahr. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis zum
frühen Nachmittag hin. Wie es zu dem Unfall kam, klärt die Polizei.
Der leere 38-Tonnen-Lastzug stand beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte auf beiden
Fahrspuren der Gegenfahrbahn der Münchener Straße. Beim Aufprall gegen die Mittelleitplanke
hatte das schwere Fahrzeug diese komplett durchbrochen. Der Fahrer saß noch in seiner Kabine und
konnte ohne technische Hilfsmittel aus dem Unfallwagen befreit werden. Der Notarzt transportierte
den Schwerverletzten anschließend in die Universitätsklinik.
Bei dem Aufprall wurde der seitliche Kraftstofftank undicht. Etwa 150 Liter Dieselkraftstoff liefen
noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in das Erdreich vom Grünstreifen zwischen der
Mittelleitplanke. Die Feuerwehr pumpte den restlichen Tankinhalt in Kunststoffbehälter um und
streute die Öllache in der Entwässerungsrinne ab. Das Umweltamt wurde zur Unfallstelle gerufen
und kümmerte sich um die fachgerechte Beseitigung des verunreinigten Erdreiches. Ein
Bergungsunternehmen räumte die Unfallstelle auf und schleppte den Lastzug anschließend ab.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen für beide
Fahrtrichtungen. Das Amt für Verkehrsmanagement wurde benachrichtigt und kam zur
Begutachtung der Schadenstelle ebenfalls zur Münchener Straße.

Diebstahl einer Geschwindigkeitsanzeigetafel

pmg. Wie das Ordnungsamt mitteilt, ist eine am Freitag am Palandweg in der Nähe von Haus Horst installierte digitale Geschwindigkeitsanzeigetafel in der Nacht von Freitag auf Samstag gestohlen worden. Die Anzeigetafel wurde auf Wunsch der Anwohner, die sich über zu schnelles Fahren auf dem Palandweg bei der Stadt beklagt hatten, aufgestellt. Die Täter montierten die Anzeigetafel, die die aktuelle Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Fahrzeuge anzeigt, von einem Laternmast ab. Die Stadt hat, wie zuvor eine aufmerksame Anwohnerin, die den Diebstahl dem Ordnungsamt meldete, Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Die Anzeigetafel im Wert von rund 2.000 Euro ist eine von insgesamt zwei Tafeln, die vom Ordnungsamt flexibel an wechselnden Standorten aufgestellt werden. Das Ordnungsamt bitte um sachdienliche Hinweise. (sp / pmg)

Ginaluca Taccia gewinnt mit KO beim Düsseldorfs next Boxchamp in Garath

Der Sportring Garath eröffnete mit dem ersten „Düsseldorf next Boxchamp“ die Jagd auf den begehrten Titel. Mit 25 Kämpfen war es ein echter Boxmarathon.
„Vor fünf Jahren haben wir mit dem Boxchamp begonnen, um unseren Nachwuchs in Düsseldorf zu fördern. Wir hatten gerade mal acht Kämpfe zusammen. Jetzt ist es wahrscheinlich das größte Nachwuchsturnier in NRW.“, freute sich Renate Eßer, Geschäftsführerin des Fördervereins Düsseldorfer-Box-Vereine.
Sechs Boxer traten für den Sportring an. Tobias Jost hatte Pech und zog sich in der ersten Runde eine schmerzhafte Schulterverletzung zu, die das Weiterkämpfen gegen Maurice Henk aus Hilden unmöglich machte. Arthur Mirynowski machte es richtig spannend. Gegen Garaths Sympathieträger im Halbschwergewicht stand Manuel „Bremer“ Seyit vom Boxring Hilden im Ring. Sieben zu sieben stand es nach der ersten Runde, neun zu neun nach der Zweiten. Vom heimischen Publikum angefeuert, kam Artur in der letzten Runde mehrfach mit der Schlaghand durch und sicherte sich den 13 zu 10 Punktsieg. Lokalmatador Robert „Ryba“ Zyla war in bestechender Form und boxte im Superschwergewicht Ali Cabucak, vom BC Neustadt klar aus. Für die Überraschung des Tages sorgte Weltergewichtler Hussam Sallum vom TuS Gerresheim. Er gewann klar gegen den haushohen Favoriten aus Hilden, Christan Eckert. Auch für den Boxring Düsseldorf lief es gut. Jan Sengelhoff gewann gegen Dimi Zazdravnykh aus Hilden nach Punkten. Dass gegen den Mittelgewichtler Kevin Tuc Can nichts zu machen war, erkannte Richard Kropotschen, BC Köln Ost neidlos an und gab den Kampf gegen das Boxring Talent in der zweiten Runde auf.
Für die Kölner war es ein rabenschwarzer Tag. Nicht nur, dass der FC abgestiegen ist, auch Colonia konnte in acht Kämpfen nur einmal siegen. Melvin Munusy, 46-Kg-Kadett, hatte gegen Hildens Ali Cem Koc, genauso wenig eine Chance, wie Murat Achmetchanov, der seinen Kampf mit acht zu eins Punkten gegen Düsseldorfs Mohammed Bölükbas verlor. Auch Kölns Mittelgewichtler Nathanael Lukoka konnte gegen Garaths Hasib Fagiri nicht gewinnen. Zwar schickte er Hasib in der ersten Runde runter, musste dann aber im mittleren Durchgang selbst zweimal Ringstaub schnüffeln.
Der Kampf zwischen Serkan Öztürk und Gladbachs Dominic Vial war nichts für schwache Nerven. In einer wahren Ringschlacht wurden die Boxer mehrfach angezählt. Nach einer harten Rechten an den Kopf des Gladbachers brach der Kampfrichter kurz vor Schluss ab und erklärte Serkan zum RSC-Sieger. Markus Brandt ist ein weiteres Talent in der Hildener Boxstaffel. Mit toller Technik gewann Markus seine drei Runden deutlich gegen Sinan Bajramovicvom BC Mülheim-Dümpten. Beide Nachwuchsboxer standen in Garath zum ersten Mal im Ring. Nach nur 50 Sekunden beendete Hildens Überflieger Gianluca Taccia seinen Kampf. Mit einem krachenden Haken zum Kopf schickte er Colonias Machim Schleicher nach unten – KO Luca.

In der Tabelle übernimmt der Boxring Hilden die Führung, gefolgt vom Sportring Garath. Der Boxring Düsseldorf liegt auf Platz drei, gleichauf mit Erle, Leverkusen und Wuppertal. Vorjahressieger Colonia 06 kommt über eine Platzierung im Mittelfeld nicht hinaus. Sie teilen sich mit Eupen (Belgien), TUS Gerresheim und dem Sportwerk Düsseldorf den siebten Platz.

Alle Ergebnisse

69Kg/Ma. Moualiev, Khalid – Boxring Eupen, PS über Deutscher, Dominik – Boxring Hilden
46Kg/Kad. Koc, Ali Cem – Boxring Hilden, PS über Munusy, Melvin – Colonia
66Kg/Kad. Bölükbas,Mohammed – Sportwerk Düsseldorf, PS über Achmet, Murat – Colonia
63Kg/Jun. Temur, Jamal – Boxring Hilden, PS über Selahaddin, Ackigöz – BC-Erle 49
66Kg/Jun. Pajazati, Amit – Bay.Leverkusen, PS über Siroy, David – SR Garath
50Kg/Kad. Brant, Markus – Boxring Hilden, PS über Bajramovic, Sinan – Mülh-Dümpten
ü91Kg/Ma. Öztürk, Serkan – Boxring Hilden, PS über Vial, Dominic – Mönchengladbach
75Kg/Jug. Fagiri, Hasiebullah – SR Garath, PS über Lukoki, Nathanael – Colonia
64Kg/Ma. Groß Percy – Boxring Hilden, PS über Matinez,Hugo Ricardo – BR Düsseldorf
91Kg/Jug. Savas, Yasin – ESC Rellinghausen PS über Ismailovic,Fabiani – SR Garath
75Kg/Ma. Taccia, Gianluca – Boxring Hilden, KO über Schleicher, Machim – Colonia
50Kg/Kad. Hizarci, Yasin- BC-Erle 49, PS über Ulucan, Ozan – Bay.Leverkusen
81Kg/Ma. Mirynowski, Artur – SR Garath, PS über Seyit, Manuel – Boxring Hilden
69Kg/Ma. Sallum, Hussam – TuS Gerresheim, PS über Eckert, Christian – Boxring Hilden
50Kg/Jun. Merdivan, Berkan – BC-Erle 49, PS über Desbele,Michael – Bay.Leverkusen
60Kg/Jug. Benoujja,Ilias – Essen-Vogelheim, unent. gegen Temur, Temur – Boxring Hilden
75Kg/Ma. Morey-Parizi, Marco – Colonia, PS über Engels, Roben – BSU Wuppertal
69Kg/Ma. Henk, Maurice – Boxring Hilden, RSC über Jost, Tobias – SR Garath
69Kg/Jug. Widmeier, Robert – Colonia, RSC über Yavus, Emre – Bay.Leverkusen
69Kg/Ma. Özyanmaz, Mahir – Boxring Hilden, PS über Arbaoui, Sammy – BR Düsseldorf
91Kg/Ma. Ersan, Koc – BSU Wuppertal, PS über Peters, Jerome – Colonia
69Kg/Ma. Sengelhoff, Jan – BR Düsseldorf, PS über Zazdravnykh, Dmitry – Boxring Hilden
75Kg/Jun. Tug Can, Kevin – BR Düsseldorf, Aufg.-Sieg über Kropotschen, Richard – BC Köln-Ost
75Kg/Jug. Steinborn, Carsten – BSU Wuppertal, Aufg.-Sieg über Maleklo, Erfan – Colonia
ü91Kg/Ma. Zyla, Robert – SR Garath, PS über Cabucak, Ali – BC Neustadt

27.Rhein-Ruhr-Pokal Judo-Turnier am 05./06.05.2012 in Duisburg

Beim 27. Rhein-Ruhr-Pokal war das Judo-Team Düsseldorf wieder erfolgreich vertreten.
In der U17 w konnten Luisa Thyssen den 2. und Lena Ordelheide den 3. Platz -48Kg
(beide JC71 Düsseldorf) erkämpfen. Trotz sehr guter Kampfeinsätze blieben Ann-Katrin Schwarm
und Daniela Göbel (beide Garather SV) ohne Platzierung.
Bei den männlichen Teilnehmern gelangte Fredrik Freisler -81Kg auf Platz 2. Er verlor lediglich den
Finalkampf in einer bis dahin ausgeglichenen Begegnung.
Julian Hölzenbein -43Kg (PSV Düsseldorf) musste sich trotz guter Kämpfe mit dem 9. Platz in einem
sehr großen Teilnehmerfeld zufrieden geben. Ebenso engagiert kämpfte Tobias Alex -66Kg (TG Neuss)
und konnte nach längerer Wettkampfpause einen Sieg verzeichnen.
Bei den U20 weiblich war Cathrine Mohaupt bis 70 Kg mit dem 7.Platz, sowie bei den Frauen
Sandra Wolski -78Kg mit dem 1. Platz (beide JC71 Düsseldorf) vertreten.
Die U20 und Frauen gehören zwar zur Zeit noch nicht dem Judo-Team an, dies soll jedoch im nächsten Jahr
auch um diese Altersklassen erweitert werden!

Vivian Hammermüller erfolgreich bei Deutschen Meisterschaften

Am Wochenende konnte die Schülerin des Lessing-Sportgymnasiums Vivian
Hammermüller (SV Lohausen) bei den Deutschen Einzel- und Mannschaftsmeisterschaften
überzeugen. In der Einzelkonkurrenz der B-Jugend im Damendegen
(Jahrgang ’99) erreichte sie einen beachtlichen 6. Platz im 55 Teilnehmer zählenden
Starterfeld und gehörte damit zu den erfolgreichsten NRW-Fechterinnen. Nach souverän
gefochtener Vor- und Zwischenrunde mit 8 Siegen und 2 Niederlagen ging sie als Nr. 7
gesetzt in den 32-Direktausscheid und konnte mit 3 weiteren Siegen direkt in das Finale
der besten 8 einziehen. Hier traf sie auf ihre Konkurrentin um den Einzug in das Halbfinale
von Bayer 04 Leverkusen und spätere Deutsche Meisterin, Noa Goedejohann, der sie sich
mit 10 : 3 geschlagen geben musste.
Am Sonntag kämpften Hammermüller und Goedejohann gemeinsam mit Anna
Langenberg vom WMTV Solingen und Brenda Kolbinger vom OFC Bonn mit 18 Teams um
die Deutschen Meisterschaften in der Mannschaftswertung. Aufgrund der guten
Einzelplatzierungen vom Vortag hatte das Team Nordrhein II ein Freilos und war an
Nummer 1 im 16er-Direktausscheid gesetzt. Mit Siegen gegen die Teams Westfalen II,
Sachsen und Baden-Nord erreichten die jungen NRW-Fechterinnen das Finale um Platz 1
und 2 und wurden erst hier durch das Team Württemberg II mit 43 : 33 gestoppt und
konnten wohlverdient die Silbermedaille nach Nordrhein-Westfalen holen.
Vivian Hammermüller startet ab August für den traditionsreichen DFCD e. V. (Deutscher
Fechtclub Düsseldorf e.V. – www.dfcd.de).

Ausstellung zeigt das Leben von jungen Schwulen und Lesben

“Verqueere Welten” geht auf die Entwicklung junger homo-, bioder
transsexueller Menschen ein
“Verqueere Welten” heißt eine Ausstellung, die die Fachgruppe “Gewalt
gegen Lesben und Schwule – Präventionsmaßnahmen” des Kriminalpräventiven
Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf (KPR) in den nächsten
Wochen in Düsseldorf präsentiert. Das Projekt des Vereins Rosa Strippe,
Lesben- und Schwulenberatung, ist ab Dienstag, 15 Mai, bis einschließlich
Dienstag, 5. Juni, im Foyer des Weiterbildungszentrums der Volkshochschule
am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz 1, zu sehen.
Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags, je 10 bis 20 Uhr, und
freitags, 10 bis 18 Uhr (außer an Feiertagen). Die offizielle Eröffnung der
Ausstellung ist am Dienstag, 15. Mai, 18 Uhr.
Marta Grabski, Sozialpädagogin beim Verein Rosa Strippe, Lesben- und
Schwulenberatung in Bochum, ist der Frage nachgegangen, wie Jugendliche
und junge Menschen bis 27 Jahren leben, wenn sie beim Erwachsenwerden
merken, dass sie lesbisch, schwul, bi- oder transsexuell sind. Ein
halbes Jahr lang hat sie gemeinsam mit zehn Jugendlichen und jungen
Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren im Rahmen von Workshops
deren persönliche Geschichten aufgeschrieben. Ergebnis dieser Arbeit
sind insgesamt zwölf so genannte Roll-Ups. Mit Fotos für die Ausstellung
mit dem Titel “Verqueere Welten” aufbereitet, erzählen sie nun die
eindrucksvollen Lebensgeschichten der jungen Menschen. Die Ausstellung
zeigt auf, mit wie viel Mut und Zutrauen in die eigene Überzeugung
sie auch gegen Widerstände und Anfeindungen, nicht zuletzt in den eigenen
Familien, um ihre persönliche Entwicklung gekämpft haben.

Tag gegen den Schlaganfall: 10. Mai Aktionen auf dem Heinrich-Heine-Platz

In Deutschland erleiden jedes Jahr rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall.
Ein Fünftel stirbt in den ersten Wochen, etwa die Hälfte der Überlebenden
bleibt dauerhaft behindert. Jährlich rufen deshalb am 10. Mai
bundesweit Ärzte und Verbände gemeinsam mit der Stiftung Deutsche
Schlaganfall-Hilfe e.V. zum Tag gegen den Schlaganfall auf.
In Düsseldorf beteiligen sich daran das Schlaganfall-Informationsbüro
der Landeshauptstadt in Kooperation mit der Düsseldorfer Initiative gegen
den Schlaganfall e.V., der Beratungsstelle für alte, chronisch kranke
und behinderte Menschen des Gesundheitsamtes, der Feuerwehr Düsseldorf
sowie Ärzten aus dem Gesundheitsamt und dem Verbund Katholischer
Kliniken Düsseldorf mit einem Aktionsvormittag auf dem
Heinrich-Heine-Platz.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich am Donnerstag von
10 bis 14 Uhr auf dem Heinrich-Heine-Platz in der Altstadt gegenüber
dem Carsch-Haus über den Schlaganfall informieren, sich individuell beraten
und je nach Bedarf auch einen computergestützten Schlaganfall-
Risikotest durchführen lassen. Für eine begleitende fachkompetente Beratung
stehen Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung.
Zudem besteht die Möglichkeit, sich auf Herzrhythmusstörungen testen
zu lassen. Ebenso wird ein neuropsychologischer Test zu Reaktion und
Aufmerksamkeit durch einen Neuropsychologen angeboten. Die Feuerwehr
stellt einen Rettungswagen bereit, der besichtigt werden kann. Abgerundet
wird das Angebot durch einen Stand der Beratungsstelle für alte,
behinderte und chronisch kranke Menschen des Gesundheitsamtes,
an dem sozialrechtliche Beratung zu medizinischen und psychosozialen
Fragen angeboten wird. Alle Angebote sind am Tag gegen den Schlaganfall
kostenfrei.Zusätzlich wird am 10. Mai von 16 bis 17 Uhr in Kooperation mit der
Rheinischen Post eine Telefonaktion zu dem Thema “Schlaganfall – Ein
Notfall” angeboten. Dabei haben Bürgerinnen und Bürger die Mög-lichkeit,
Fragen zum Schlaganfall an Experten zu richten. Die Rufnummern
der Hotline:
0211.505 1603: Dr. Schumacher, DIS e.V., Vorsitzender KVNO
Kreisstelle Düsseldorf, niedergelassener Arzt für Allgemeinmedizin
0211.505 1601: Dr. Sensen, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Gesundheitsamt,
53/44 Notfallmedizin und Rettungswesen
0211.505 1602: Prof. Dr. Steinke, VKKD, Chefarzt Neurologie Marien-
Hospital, Regionalbeauftragter Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
0211.505 1600: Prof. Dr. Kolvenbach, VKKD, Chefarzt Gefäßchirurgie
Augusta-Krankenhaus
0211.505 1604: Holger Pfeiffer, Schlaganfall-Informationsbüro Landeshauptstadt
Düsseldorf

HSG Düsseldorf unterliegt SV Post Schwerin

Die HSG Düsseldorf musste sich am Sonntagnachmittag dem SV Post Schwerin mit 22:28 (10:14) geschlagen geben. Alexander Auerbach gab nach seiner Verletzung sein Comeback und war mit neun Treffern auch bester Werfer des Spiels.
Es war eine Überraschung beim Aufwärmen, als Auerbach nach langer Pause wieder im Spielertrikot zu sehen war. Er kam auch, wie die gesamte HSG, gut in die Partie und sorgte zusammen mit den Toren von Alexander Feld und Bastian Roscheck für eine 4:1 Führung (6. Min.).
Die Gäste aus Schwerin taten sich am Anfang schwer gegen die gut aufgelegte offensive Deckung der Düsseldorfer, die mit Lauffreude und viel Engagement in das Spiel starteten.
Nach den vier schnellen Toren stockte dann aber der Angriffsfluss bei den Blau-Gelben Gastgebern, die sich immer wieder an der hart arbeitenden 6:0 Deckung der Gäste aufrieben. Diese nutzten das aus und erzielten schließlich den Ausgleich (5:5, 11. Min.).
Das Spiel der HSG erlitt einen Bruch, auch in den weiteren zehn Minuten sollte der Angriff sich schwer tun. Eine kleine Serie von Schwerin (6:10, 20. Min.) und eine Auszeit von Trainer Ronny Rogawska waren die Folge.

Diese 60 Sekunden Pause brachten aber zunächst nicht den gewünschten Effekt, Schwerin blieb stabil und hielt die HSG auf Abstand (8:14, 27. Min.).
Dennoch, die letzten beiden Tore der ersten Halbzeit gehörten der HSG und Henning Quade und Alexander Feld netzten schließlich zum 10:14 Halbzeitstand ein.
Auch zu Beginn des zweiten Durchganges war es die HSG Düsseldorf, die besser in die Partie fand. Zehn Minuten sollte es dauern, bis Alexander Auerbach den viel umjubelten Ausgleich erzielen konnte (17:17, 40. Min.).

Mehr ging aber nicht mehr, denn der erneute Führungstreffer wollte nicht fallen. Stattdessen zeigte sich Post Schwerin unbeeindruckt und zog wiederum auf 17:21 (45. Min.) davon.

Die Aufholjagd wurde nicht belohnt, viel mehr häuften sich nun die technischen Fehler und ungenauern Abspiele. Mehrere abgefangene Bälle nutzten die Gäste für schnelle Angriffe und den Ausbau der Führung (18:26, 55. Min).

Am Ende unterliegt die HSG Düsseldorf dem SV Post Schwerin mit 22:28.

Statistik:
HSG Düsseldorf:
Schlingmann, Savonis; Auerbach (9/1), Behrends (3), Biskamp (2), Roschek (2), Feld (2), Quade (2), Artmann (1), Bauer, M. (1), Bauer, Zarnekow
SV Post Schwerin:
Levshin, Wetzel; Weltgen (9/4), Chantziaras (4), Prothmann (4), Riediger (3), Wirt (2), Murawski (2), Lemcke (2), Rauch (2), Thormann

Frau springt vor Zug

Freitag, 4. Mai 2012, 10.58 Uhr, Bahnhof Reisholz
Am Vormittag ist eine Frau auf dem Reisholzer Bahnhof ins Gleisbett gesprungen und wurde von
einem Zug erfasst. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Die Feuerwehr war von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Duisburg alarmiert worden.
Zunächst wurde der Einsatzort falsch übermittelt. Der Einsatzleiter der Feuerwehr bemerkte dies
aber sehr frühzeitig und dirigierte die Einsatzfahrzeuge von der Eichelstraße – dort stand der
Triebkopf des Zuges – zur Henkelstraße zum Haltepunkt Reisholz. Die Suizidantin war beim
Eintreffen bereits verstorben. Notfallseelsorger, die von der Leitstelle direkt informiert worden
waren, kümmerten sich um die Zuggäste und Passanten. Eine Frau kam mit Schockanzeichen nach
erster Behandlung durch den Notarzt in ein Krankenhaus. Der Lokführer und der Zugbegleiter
wurden betreut und anschließend von der Bahn entsprechend abgelöst. Der Triebwagen war beim
Zusammenprall am Bremssystem beschädigt worden. Die Feuerwehr sicherte den Zug deshalb gegen
Wegrollen ab. Der Notfallmanager der Bahn ließ den Zug vor Ort reparieren. Während der Dauer
der Bergungsarbeiten kam es zu Verkehrsstörungen, der Fahrdraht wurde sicherheitshalber von der
Bahn so lange stromlos geschaltet.



Brötchen sorgt für Evakuierung

Freitag, 4. Mai 2012, 8.42 Uhr, Haroldstraße, Unterbilk
Am Freitagmorgen verbrannte ein Brötchen in einer Mikrowelle in einem Verwaltungsgebäude in
der Haroldstraße. Den Rauch bemerkte die Brandmeldeanlage und alarmierte die Feuerwehr und
löste die automatische Evakuierung des Gebäudes aus. Eine Angestellte war dadurch so erschrocken,
dass sie mit dem Notarzt in ein Krankenhaus transportiert werden musste.
Zum Frühstück wollte einer der Beschäftigten wohl offensichtlich ein knuspriges Brötchen. Doch in
der Mikrowelle misslang dieser Versuch. Die Semmel verkohlte und löste einen Brandalarm im
fünften Stock des Bürogebäudes aus. Automatisch wurde deshalb auch die Evakuierungsanlage
aktiviert, die die Menschen im Gebäude aufforderte, dieses zu verlassen und einen der
Sammelpunkte anzusteuern. Einer Frau fuhr der Räumungsalarm dermaßen in die Glieder, dass sie
Herz-Kreislauf-Beschwerden ereilten. Während der Notarzt die Patientin versorgte und ins
Martinus Krankenhaus transportierte, lüftete die Feuerwehr den verqualmten Gebäudebereich und
schaltete die Brandmeldeanlage wieder „scharf“. Ein nennenswerter Sachschaden – außer dem
Brötchen, entstand nicht.


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