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Ruhiger Marathon-Verlauf
Sonntag, 29. April 2012, Marathon Düsseldorf in mehreren Stadtteil
Für den Rettungsdienst der Landeshauptstadt war es ein relativ ruhiger Marathon. Das
Einsatzgeschehen im Umfeld der Düsseldorfer Großveranstaltung konnte gut
abgearbeitet werden. Lediglich zwei schwerere Fälle mit Kreislaufproblemen waren zu
verzeichnen.
Während des Marathons lag die direkte rettungsdienstliche Betreuung entlang des Weges in den
Händen der vier Hilfsorganisationen ASB, DRK, JUH und MHD, die mit etwa 200 Einsatzkräften vor
Ort waren. Bis zum späten Nachmittag wurden insgesamt 92 Hilfeleistungen erforderlich, wobei 13
Personen in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden mussten. Dabei handelte es sich
primär um Kreislaufprobleme und um kleinere Verletzungen, wie z.B. Schürfwunden. Spektakuläre
Fälle waren zum Glück nicht dabei.
Das eigens eingerichtete Bürgertelefon registrierte insgesamt 250 Anrufe. Dort waren primär
Auskünfte zu Straßensperrungen zu gegeben.
Aufgrund der guten Vorbereitung des mittlerweile 10ten Marathons in Düsseldorf funktionierte die
Zusammenarbeit auf allen Ebenen im Bereich des Rettungsdienstes und der Feuerwehr sehr gut.
Köln-Düsseldorfer-Freundschaft
Sonntag, 29. April 2012, Marathon Düsseldorf in mehreren Stadtteil
Feuerwehrleute aus Köln und Düsseldorf liefen am Sonntag den Düsseldorfer
Marathon in voller Einsatzkleidung mit Helm und Atemschutzgerät. Zweck ihrer
spektakulären Teilnahme am Firmenstaffellauf im Rahmen der jährlichen
Marathonveranstaltung war, auf die Extremsportgruppen beider
Feuerwehrsportvereinigungen aufmerksam zu machen.
Seit Jahren unterhält die Feuerwehrsportvereinigung Düsseldorf eine Abteilung mit der
Bezeichnung Toughest-Firefighter-Alive-Teams (härtester Feuerwehrmann). In der TFA-Sparte
messen sich Feuerwehrleute in einsatzspezifischen Disziplinen, um zu ermitteln, wer denn wohl der
Härteste unter ihnen sei. Eingebettet in einen sportlichen Wettkampf wird hierdurch die Fitness der
Feuerwehrleute gesteigert.
So veranstalten die TFA-Teams der Feuerwehren gemeinsame Wettkämpfe, wie beispielsweise
dem Skyrun in Düsseldorf, dem Stairrun in Berlin und die TFA-Veranstaltung in Mönchengladbach.
Hierdurch entstanden im Laufe der Zeit freundschaftliche Kontakte zwischen den TFA-Gruppen der
einzelnen Orte.
Ein besonderer Akt der bewährten Köln-Düsseldorfer-Freundschaft zwischen den Feuerwehren
beider rheinländischen Nachbarstädte war die Teilnahme von je einem Team beim Firmen-
Staffellauf des Düsseldorfer Marathons. Am Rande einer früheren Veranstaltung hatten die Kölner
und die Düsseldorfer verabredet, den Lauf mit Einsatzkleidung zu bewältigen, wobei statt des
Staffelstabes ein ca. 20 kg schweres Atemschutzgerät auf dem Rücken mitgeführt und jeweils an
den nächsten der vier Staffelläufer übergeben werden sollte.
So ausgerüstet fanden die Feuerwehrleute zwischen den anderen, luftiger gekleideten
Marathonteilnehmern, leicht Beachtung: Eingebettet in einen scheinbaren Wettstreit der
benachbarten Großstädte gelang es ihnen gemeinschaftlich, auf ihre nächsten Veranstaltungen
aufmerksam zu machen:
Beim Kölner Treppenlauf am 30.06.12 werden rund 400 Feuerwehrleute in voller Einsatzkleidung
die 750 Stufen des 41geschossigen Medialpark-Hochhaus erklimmen. Und auch die Düsseldorfer
Kollegen sind dabei, für Oktober 2012 wieder einen ähnlichen Skyrun in Düsseldorf auf die Beine
zu stellen.
Nach 4 Stunden erreichten die beiden Feuerwehr-Staffeln, mit nur 69 Sekunden Unterschied fast
zeitgleich ihr Ziel. Wen interessiert bei soviel Gemeinsamkeit denn noch ernsthalft, wer von beiden
zuerst da war – die Kölner oder die Düsseldorfer?
Flaggenschmuck zum 1. Mai
Anlässlich des Mai-Feiertages, der offiziell der “Tag des Friedens und der
Völkerversöhnung” ist, tragen alle städtischen Gebäude am 1. Mai Flaggenschmuck.
Schadowstraße: Autokran im Einsatz
Auf der Schadowstraße kommt für Umbauarbeiten am P&C-Haus ein
Autokran zum Einsatz. Daher steht in der Schadowstraße von Montagabend,
30. April, ab 22 Uhr, bis Mittwochnacht, 2. Mai, 3 Uhr, zwischen
Schadowplatz und Berliner Allee für Fußgänger nur ein drei Meter breiter
Streifen zur Verfügung.
Zweitliga-Finale um Platz drei
Jubel um die müden Aufsteiger aus Frankfurt und Fürth, Herzschlag-Finale im Kampf um den Relegationsplatz: Die Entscheidung um den dritten Platz in der 2. Fußball-Bundesliga fällt erst am letzten Spieltag.
Beste Chancen hat Fortuna Düsseldorf, das mit dem 1:1 (0:1) bei Aufsteiger Greuther Fürth Rang drei verteidigte. «Wir wollten ein Endspiel, und das haben wir jetzt», sagte Fortuna-Coach Norbert Meier. «Wir können nach wie vor aus eigener Kraft die Relegation erreichen.»
Punktgleich ist der SC Paderborn, der den FSV Frankfurt mit 1:0 (0:0) besiegte. Dagegen unterlag der FC St. Pauli mit 0:1 (0:0) bei Dynamo Dresden. Besiegelt ist der Abstieg von Hansa Rostock nach dem 4:5 (3:3)-Torfestival bei Union Berlin.
Fürths Trainer Mike Büskens hatte sich für die Aufstiegsparty in Schale geschmissen, auch sein Team zeigte sich lange von seiner guten Seite. Christopher Nöthe brachte (33. Minute) die Franken in Front, doch Ken Ilsö (60.) sorgte für den Ausgleich. Fürths Stephan Fürstner sah noch Gelb-Rot (82.) – aber das konnte die Jubelfeier der Franken nicht trüben.
Vor 51 000 Zuschauern übten sich die «Löwen» in Frankfurt als Party-Schreck. Gegen die Eintracht-Profis, die ihren Aufstieg am Montag ausgiebig gefeiert hatten, besiegelten Kevin Volland (17.) und Guillermo Vallori (21.) die erste Heimpleite der Hausherren. Frankfurts Constant Djakpa sah die Rote Karte (65.), aber auch dies konnte den Aufstiegsjubel der Eintracht-Fans nicht wirklich bremsen.
Düsseldorf bleibt Dritter – doch Paderborn ist der Fortuna vor dem letzten Akt dicht auf den Fersen. Mehmet Kara sorgte (49.) für das Tor des Tages gegen den FSV Frankfurt. «Das ist eine Belohnung für alles, was wir in dieser Saison geleistet haben», sagte SC-Coach Roger Schmidt.
Borussia gewinnt erstes Halbfinale
Die Borussia hat das erste Halbfinale beim TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell mit 3:1 gewonnen und die Tür zum Finale aufgestoßen. Vor 770 Zuschauern setzte sich das vom WM-Dritten angeführte Team in einem spannenden Spiel etwas glücklich durch und hat am 17. Mai in eigener Halle nun die Chance, die Endspielteilnahme perfekt zu machen.
“Willkommen liebe Gäste aus Düsseldorf. Wir fahren zum Finale nach Bamberg.” So lautete die provokante Botschaft auf einem Werbeflyer in der Wilmingtonhalle. Die Gastgeber sollten auch noch einen Moment hoffen, sich ihrerseits eine gute Ausgangsposition für das Endspiel zu verschaffen, denn zum Auftakt bezwang der heute bärenstarke Abwehrkünstler Wang Xi Düsseldorfs Patrick Baum klar mit 3:0. “Patti soll jetzt nicht enttäuscht sein, Wang Xi war heute einfach sehr, sehr gut”, so Cheftrainer Danny Heister. Dass der Chinese heute einen guten Tag erwischt hatte, sollte später auch noch Timo Boll zu spüren bekommen.
Der jedoch stellte zunächst mit einem 3:0 gegen Jan-Ove Waldner den Ausgleich her. Dabei hatte der Schwede, der zuvor in der Lokalpresse noch einen Sieg über Düsseldorfs Ausnahmeathlet angekündigt hatte, den besseren Start, konnte aber im ersten Satz eine 10:5-Führung nicht ins Ziel bringen. Danach fand Boll zu seinem Rhythmus und gewann die folgenden Durchgänge klar.
Nach der Pause brachte Christian Süß den Rekordmeister erstmals in Führung. Gegen Robert Svensson zeigte Süß eine über weite Strecken souveräne Vorstellung und musste lediglich im zweiten Satz eine Schrecksekunde überstehen, als er eine 10:4-Führung nicht verwandeln konnte. “Das 3:1 ging am Ende aber völlig in Ordnung”, so Manager Andreas Preuß. “Krille war heute sehr stark, besonders im Aufschlag-Rückschlag-Spiel”.
Bei einer 2:1-Führung folgte das mit Abstand spektakulärste Spiel des Abends. Zwar bezwang Boll Wang am Ende mit 3:2, doch der Düsseldorfer musste mehrfach tief in die Trickkiste greifen. “Heute haben vielleicht nur ein oder zwei leichte Fehler über Sieg oder Niederlage entschieden. Jeder einzelne Punkt war hart erkämpft”, so Boll. Und Preuß ergänzt: “Das war definitiv eines der besten Einzel, das ich in dieser Saison in der Bundesliga gesehen habe. Jetzt stehen unsere Chancen auf den Finaleinzug natürlich sehr gut.”
Das Rückspiel findet am Donnerstag, 17. Mai 2012 (Feiertag), 14:00 Uhr im ARAG CenterCourt statt. Zuvor bestreitet die Borussia aber am kommenden Wochenende zunächst das erste Finale um den Europapokal beim französischen Vereins Angers TT.
Die Ergebnisse im Überblick
TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell – Borussia Düsseldorf 1:3
Wang Xi – Patrick Baum 3:0 (11, 8, 7)
Jan-Ove Waldner – Timo Boll 0:3 (-11, -5, -8) Robert Svensson – Christian Süß 1:3 (-7, 10, -7, -3) Wang Xi – Timo Boll 2:3 (-8, 10, -8, 6, -7)
5 x Gold, 2 x Silber, 4 x Bronze für NRW auf der U19 DM in Köln
Erich Dreke sieht Zukunft nicht ohne Probleme
Diese DM der Jugend in Köln war ein Triumph für Nordrhein-Westfalen. Hiervon überzeugte sich auch Henry Maske, der am Finaltag vorbeischaute, um einfach nur „Hallo“ zu sagen. Sieben Boxer aus dem Sektor kämpften um Gold. Darüber hinaus hatten sich Filip Droste, und Islam Aliorev, beide vom Weseler BC, Gladbachs Yunus Seyit sowie der Kölner Andreas Herrmann Bronze erkämpft.
Trotz dieses grandiosen Ergebnisses zieht Erich Dreke, Chef des Boxsport-Verbands Nordrhein-Westfalen eine sehr sachliche Bilanz „Ich habe hier eine handvolle Überflieger gesehen, die international mithalten können. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Ich habe Angst vor dem Abriss unserer Jugend zur Spitze der Senioren. Die besten Sportler müssen zu den besten Trainern, wenn wir zukünftig mit unseren Spitzensportlern auch international bestehen wollen“.
Abass Baraou, Ringfrei Oberhausen, hatte mit vier Kämpfen das schwerste Programm zu absolvieren. Nach seinem Sieg gegen Sandro Thalman aus Chemnitz traf der 17 jährige Weltergewichtler auf den Sachsen Jan Ualikhanov, der zuvor Colonias Bodo Schöllhammer mit 20 zu 12 Punkten überraschend klar besiegte. Der etwas kleinere Ualikhanov war der erwartet unangenehme Gegner für Abass. Immer wieder bot er den Infight an, um dann aus stabiler Deckung schnelle Kopfhaken zu schlagen. Lange Zeit fand Abass nicht die rechte Antwort, denn angesichts einer drohenden Verwarnung wegen Tiefschlags konnte er keine Körperschläge mehr setzen. Mit einer Energieleistung in der letzten Runde und einem Pünktchen Vorsprung sicherte sich der Schüler aus Oberhausen den Einzug ins Halbfinale. Hier traf er auf den Seelzer Hassan Oelzer, den er zweimal runter schickte; Anlass genug für die Ecke des Niedersachsens, den Kampf aufzugeben. Auch Johannes Simsch vom PSV Neubrandenburg konnte den Oberhausener nicht stoppen und gab Kampf und Titel mit 21 zu 10 Punkten an Abass ab.
Leichtgewichtler Sahan Abay gewann ebenfalls Gold. Nach einem Punktsieg über den Schweriner Cihan Ince, wartete im Halbfinale auf Rheinkamps Rechtsausleger der Berliner Erem Aggül. Beharrlich versuchte der Berliner Sahan in der Ringecke zu fangen. Konter folgte auf Angriff. Keiner konnte sich einen Vorteil erkämpfen. Nach der ersten Runde stand es unentschieden. Kopf an Kopf standen die beiden Leichtgewichtler in der Ringmitte, nicht bereit auch nur einen Zentimeter zurückzuweichen. Aggüls Kampfstil wurde zunehmend unsauberer, ein sichtbares Zeichen für schwindende Kräfte. Zweimal wurde er dann in der dritten Runde wegen Haltens verwarnt, was mit 4 Punkten Abzug bestraft wurde. Mit vier Punkten Vorsprung sicherte sich Sahan den Einzug ins Finale, in dem auch Thüringens Rudi Osso seinen Meistertitel nicht gefährden konnte.
Im Mittelgewichts-Finale machte auch Berlins Abu Abduleraman gegen Bielefelds Dimitar Tilev alles richtig. Der Rechtsausleger Abduleraman ließ seine Führhand draußen stehen und hielt sich den WM-Dritten der Junioren gekonnt vom Leib. Immer wieder fing er Dimitars Angriffe ab und sicherte sich mit dem 22. Sieg in seinem 23. Kampf den Titel.
Alle Ergebnisse des Finales:
49 Kg – Dejan Cajic, CB Ravensburg, 16 : 8 über Alexander Kvaktusin, Hattinger BSV
52 Kg – Richard Gomann, Bayer Leverkusen, 18 : 10 über Abdulsamet Ekici, TG Hanau
56 Kg – Omar El-Hag, Berliner TSC 23 : 10 über Slavojub Cajic CB Ravensburg
60 Kg – Sahan Aybay, ABC Rheinkamp 27 : 13 PS über Rudi Osso, BC Erfurter Löwen
64 Kg – Malek Ezzeldine, BSV Gronau 18 : 9 PS über David Todorovic, BSK Seelze
69 Kg – Abass Baraou, RF Oberhausen 21 : 10 über Johannes Simsch, PSV Neubrandenburg
75 Kg – Abu-Lubdeh Abdulraman 12 : 4 über Dimitar Tilev, Vorwärts Bielefeld
81 Kg – Roman Fress, Colonia 06 22 : 6 über Melvin Perry, Neckarsulmer SU
91 Kg – Albon Pervizaj, Traktor Schwerin 23 : 13 über Tom Schwarz, BC Görzig Fuhneland
+91 Kg – Florina Schwarz, BC Greifswald 12 : 5 über Denis Lewandowski, BC Greifswald
Weibliche B-Jugend muss sich in Neuss klar geschlagen geben
Die weibliche B-Jugend kassierte zu Beginn der Kreisqualifikation am Samstagnachmittag eine deutliche Niederlage. Beim Neusser HV I unterlag die von Nils Thanscheidt und Branko Ljujic betreute Mannschaft mit 21:27 (10:15).
“Wir hatten heute Probleme in der Deckung, haben zu große Lücken zugelassen”, berichtete der Coach der B-Jugend. “Zudem haben wir im Angriff ideenlos agiert und sieben Strafwürfe nicht verwandeln können.” Kurzfristig mussten die Ratherinnen auf Pia Pitton (Fingerbruch) verzichten. “Der Ausfall hat sich heute deutlich bemerkbar gemacht”, erklärte Thanscheidt.
Am kommenden Samstag empfängt die weibliche B-Jugend den Neusser HV II um 14 Uhr in der Sporthalle an der Rückertstraße. “Bei unserem Heimdebüt unter der Flagge des ART Düsseldorf ist Wiedergutmachung angesagt”, gibt Nils Thanscheidt ein klares Ziel aus.
Aufstellung und Torschützen des ART Düsseldorf im Spiel beim Neusser HV I:
Nadine Kristo – Alina Bloß (7), Nina Pitton (3), Katrin Pasternak (4), Ilka Lenz, Alisa Jimenez Garcia, Desiree Tirier (4), Ksenia Chulina (3)
Start der Play-offs
An diesem Wochenende geht der Kampf ums Titelrennen auf die Zielgerade. Borussia Düsseldorf eröffnet die Play-off-Runde mit dem ersten Halbfinale beim Tabellendritten TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell (Samstag, 19:00 Uhr, Wilmingtonhalle). Die Entscheidung über den Finaleinzug fällt Christi Himmelfahrt in Düsseldorf.
Die Generalproben für den Auftakt in die Meisterrunde konnten unterschiedlicher nicht ausfallen. Während Düsseldorf am vergangenen Sonntag die TG Hanau mit 3:0 besiegte, unterlag Fulda den TTF Liebherr Ochsenhausen am letzten Spieltag klar mit 1:3, schaffte aber den nötigen Spielgewinn, der zum Erhalt des dritten Tabellenplatzes nötig war.
Insgesamt hat Fulda in der Rückrunde bei nur drei Siegen und sechs Niederlagen deutlicher schlechter abgeschnitten als in der Hinserie, als das Team um die lebende Tischtennis-Legende Jan-Ove Waldner sieben von neun Spielen für sich entschied, darunter auch der 3:1-Sieg gegen die ersatzgeschwächte Borussia, die sich im Rückspiel mit einem Sieg in gleicher Höhe revanchierte. In beiden Fällen musste Trainer Danny Heister das Team an Position drei komplettieren.
“Ab diesem Wochenende geht es bei uns um alles”, so Manager Andreas Preuß. “In den nächsten Tagen werden die Weichen gestellt, ob die anfangs völlig verkorkste Saison doch noch ein gutes Ende findet.” Auch Heister bläst zur Attacke: “Alle Spieler sind fit. Wir haben jetzt zwei Wochen lang sehr konstant und gut trainiert. Der Auftritt letzten Sonntag hat mir außerdem gezeigt, dass auch bei den Jungs jetzt langsam das Play-off-Fieber steigt. Ich bin optimistisch.”
Am Donnerstag, 17. Mai, 14:00 Uhr fällt dann im ARAG CenterCourt die Entscheidung, welche Mannschaft ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft einzieht, das in diesem Jahr erstmals seit langer Zeit nicht in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird, sondern in nur einem Endspiel an einem neutralen Ort (Stechert Arena Bamberg, Freitag, 25. Mai).
Das Spiel im Überblick:
1. Play-off-Halbfinale
TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Borussia Düsseldorf
Samstag, 28. April 2012, 19:00 Uhr
Wilmingtonhalle, Washingtonallee 14, 36041 Fulda
Aufstellung Fulda
Wang Xi (CHN, 28 Jahre, TTBL-Bilanz: 28:5)
Robert Svensson (SWE, 28, 10:15)
Jan-Ove Waldner (SWE, 46, 6:14)
Trainer: Meng Qing Yu (GER, 38)
Aufstellung Düsseldorf
Timo Boll (GER, 31, 10:1)
Christian Süß (GER, 26, 11:4)
Patrick Baum (GER, 24, 16:4)
János Jakab (HUN, 25, 6:8)
Trainer: Danny Heister (NED, 40)
Elektroherd vergessen ab zuschalten – Papier entzündet
Donnerstag, 26. April 2012, 6.47 Uhr, Jordanstraße, Pempelfort
Am frühen Morgen ertönte der Alarm eines Rauchmelders in einem Miethaus an der Jordanstraße.
Ein Nachbar alarmierte daraufhin die Feuerwehr. Es entstand ein Schaden von 3.000 Euro, verletzt
wurde keiner.
Der aufmerksame Nachbar eines Miethauses in der Jordanstraße hatte das laute Piepsen des
Rauchmelders in der gegenüberliegenden Wohnung gehört. Da auf Klingeln niemand öffnete,
alarmierte der Mann die Feuerwehr. Bei Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges waren Rauch und
Brandgeruch im Treppenraum wahrnehmbar. Da durch Klingeln und Klopfen an der betroffenen
Wohnungstür keiner aufmachte, verschafften sich die Feuerwehrmänner gewaltsamen Zutritt zur
Wohnung. In der Küche war eine Kochplatte am Elektroherd eingeschaltet und rot glühend.
Danebenliegendes Papier hatte sich deshalb entzündet und ein kleiner Brand war entstanden. Ein
Stromkabel des darüber hängenden Dunstabzuges war bereits geschmolzen. Der Herd wurde
abgeschaltet und die Wohnung gelüftet. Der Wohnungsinhaber hatte offensichtlich vergessen, den
Herd abzuschalten und war vermutlich zur Arbeit gegangen. Der kleine Rauchmelder und der
aufmerksame Nachbar verhinderten einen deutlich höheren Schaden.
Katharina Gerlach unter Beobachtung von Fed Cup-Kapitänin Barbara Rittner
Katharina Gerlach, das große Tennistalent der TG Nord, spielt beim
Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart mit. Dabei wird sie von
Bundestrainerin Barbara Rittner beobachtet.
Dass die 14-jährige Gerlach bereits bei einem Turnier der Womens
Tennis Association (WTA) teilnehmen kann, ganz so weit ist sie noch
nicht. Aber auf Einladung des Deutschen Tennis Bundes (DTB)
schlägt sie im Rahmenprogramm des WTA-Turnier beim Porsche Kids
Cup (26. bis 28. April) auf. Nur die acht besten deutschen Spielerinnen
der Jahrgänge 1997/98 erhielten die DTB-Einladung. Aus dem
Jahrgang 1998 ist neben der Düsseldorferin nur noch Valerie Riegraf
aus Schleswig-Holstein dabei.
Trainiert wird im DTB-Bundesstützpunkt Stuttgart-Stammheim unter
der Leitung der Bundestrainerinnen Strackerjahn und der deutschen
Fed-Cup-Chefin Rittner. Nach dem Training werden zwei
Vierer-Gruppen gebildet und Matches jede gegen jede gespielt.
Nachmittags wird der „Porsche Tennis Grand Prix“ besuch.
Gemeinsam mit Barbara Rittner und DTB-Vizepräsidentin und
Jugendwartin Christina Singer-Bath werden die Matches beobachtet
und analysiert.
Die Siegerin des Kids Cup erhält eine Wildcard für das Hauptfeld
eines 10.000 US-Dollar Turniers der Wettspielserie der International
Tennis Federation (ITF) im Sommer. Der zweite Platz erhält eine
Wildcard für das Hauptfeld wahlweise für Offenbach oder Berlin (ITF
Juniors Tournaments G1).
Anke Engelke und Fortuna Düsseldorf rufen zum Weltmalariatag auf: „Malaria. Wir haben was dagegen!“
Düsseldorf, 25. April 2012. Das Thema lässt Anke Engelke nicht los. Ein Kind stirbt, obwohl die lebensrettende Behandlung nur einen Euro kostet. „In Deutschland ist so etwas undenkbar. In Afrika ist es Alltag. Jeden Tag. 2000 Mal“, sagt Anke Engelke. Sie ist Botschafterin der action medeor. Gemeinsam mit dem Hilfswerk und seinem neuen Unterstützer Fortuna Düsseldorf erinnert sie an den heutigen Weltmalariatag.
Seit 2003 engagiert Anke Engelke sich für das größte europäische Medikamenten-Hilfswerk und fährt immer wieder auch in Malaria-Hochrisikogebiete, um sich von der Arbeit der action medeor und ihren Fortschritten ein Bild zu machen. „Natürlich schlafe ich dann unter einem Moskitonetz. Falls ich trotzdem gestochen werde, muss ich mir keine Sorgen machen“, berichtet sie. „Anders ist es aber für die Menschen in Afrika. Sie müssen oft einen weiten Weg zurücklegen, um dann hoffentlich behandelt zu werden. Besonders gefährdet sind Schwangere und kleine Kinder. Ihr Immunsystem hat der Krankheit nichts entgegenzusetzen.“
action medeor möchte viele Menschen auf die tragischen Auswirkungen der Krankheit aufmerksam machen und Spenden sammeln. Deshalb hat medeor die Düsseldorfer Stadtkampagne „Malaria. Wir haben was dagegen!“ initiiert. „Wenn jeder Düsseldorfer einen Euro spenden würde, könnten wir wesentlich mehr für die Menschen tun: über die Gefahren aufklären, Moskitonetze verteilen und die Behandlung für mehr Menschen sicherstellen“, beschreibt Bernd Pastors, Vorstand der action medeor, die konkreten Ziele der Kampagne. „Mit diesen Maßnahmen könnten wir hunderttausende Menschen erreichen!“
Das Ziel ist ehrgeizig. Doch inzwischen hat action medeor noch von anderer prominenter Stelle Unterstützung. Fortuna Düsseldorf will als neuer Kooperationspartner mit vielen Aktionen die Arbeit der action medeor unterstützen. „Wir möchten als Verein mit einer großen Anzahl an Fans und Sympathisanten gerne ein Stück zurückzugeben. Daher ist uns das soziale Engagement sehr wichtig, da wir so die große Strahlkraft des Fußballs insgesamt, aber auch unseres Vereins Fortuna Düsseldorf für bedürftige Menschen nutzen können“, sagt Vorstandsvorsitzender der Fortuna Peter Frymuth. Paul Jäger, Vorstand Finanzen, ergänzt: „Wir wollen mit unserem Engagement in Zusammenarbeit der action medeor darauf aufmerksam machen, dass Malaria in großen Teilen Afrikas schon mit kleinen Mitteln geheilt oder vermieden werden kann. Wir als Fortuna Düsseldorf wollen zusammen mit der action medeor durch verschiedenste Aktionen für das Bewusstsein werben, dass jeder Euro bereits Leben retten kann und möglichst viele Spenden sammeln.“ Heute startet Fortuna bereits seine erste Aktion. Sascha Rösler und Sascha Dum, zwei Profispieler, werden in der Düsseldorfer Bäckerei Hinkel hinter dem Tresen stehen und für den guten Zweck Brot und Brötchen verkaufen.
Anke Engelke freut sich über die zusätzliche Unterstützung: „Zusammen erreicht man mehr als alleine!“. Ende letzten Jahres trat Anke Enkelke zusammen mit den Düsseldorfer Symphonikern bei einem Benefizkonzert auf. „Jeder kann bei ‚Malaria. Wir haben was dagegen!‘ mitmachen“, sagt Bernd Pastors, „ganz gleich ob Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine oder Schulklassen. Oder einfach spenden!“
Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Düsseldorf 4242, BLZ 300 501 10, Stichwort: „Düsseldorf gegen Malaria“
Rheinbahn baut sechs Haltestellen sehbehindertengerecht aus
Im Bereich Itter und Holthausen baut die Rheinbahn von Mittwoch, 2. Mai, bis Freitag, 25. Mai, mehrere Haltestellen auf der Linie 835 sehbehindertengerecht aus. Rillenplatten mit taktilen Flächen und schwarz-weiß gemusterte Bodenfliesen erleichtern zukünftig auch blinden Menschen die Orientierung.
Während der Umbauarbeiten müssen einige Haltestellen der Buslinien 724, 789, 835 und NE7 verlegt werden. Hier die Änderungen im Detail:
Linie 835 (Richtung In der Steele)
• Die Haltestelle „Brückerbach“ wird ab Mittwoch, 2. Mai, 7 Uhr, für zwei Tage verlegt – 50 Meter weiter auf der Himmelgeister Landstraße.
• Ab Donnerstag, 3. Mai, 7 Uhr, wird die Haltestelle „Himmelgeister Landstraße“ für zwei Tage verlegt – auf die Himmelgeister Landstraße vor die Hausnummer 97.
• Die Haltestelle „Himmelgeister Friedhof“ wird ab Montag, 7. Mai, 7 Uhr, für zwei Tage auf die Himmelgeister Landstraße gegenüber der Hausnummer 190 verlegt.
• Ab Mittwoch, 9. Mai, 7 Uhr, wird die Haltestelle „Itter, Friedhof“ für zwei Tage auf die Itterstraße vor die Hausnummer 105 verlegt.
Linie 835 (Richtung Oberkassel)
• Ab Montag, 14. Mai, 7 Uhr, wird die Haltestelle „Itter, Friedhof“ für zwei Tage auf die Itterstraße vor die Hausnummer 109 verlegt.
Linien 789, 835 und NE7
• Ab Mittwoch, 16. Mai, 7 Uhr, wird die Haltestelle „Holthausen“, Bussteig 6, in Richtung Am Falder und Oberkassel für sechs Tage verlegt – auf die Itterstraße vor die Hausnummer 10.
Linien 724, 789 und 835
• Ab Montag, 21. Mai, 7 Uhr, wird die Haltestelle „Niederheid“, Bussteig 3, in Richtung Am Farnacker, Monheim und In der Steele, für zwei Tage verlegt – auf die Niederheider Straße gegenüber der Einmündung der Heggemannstraße.
• In Gegenrichtung wird die Haltestelle „Niederheid“, Bussteig 4, ab Mittwoch, 23. Mai, 7 Uhr, für zwei Tage vorverlegt – auf die Niederheider Straße, vor die Einmündung der Heggemannstraße.







