Nach der Love-Parade
Düsseldorf bietet psychosoziale Betreuung an
Die tragischen Ereignisse bei der Duisburger Love-Parade sind nur
schwer in Worte zu fassen. Menschen, die bei der Love-Parade verletzt
wurden, Angehörigen oder Freunden der Verstorbenen, Augenzeugen
der Tragödie oder Einsatzkräften von Hilfsorganisationen und Feuerwehren
bietet die Stadt Düsseldorf psychosoziale Betreuung an. Wer das
Geschehene mit Unterstützung aufarbeiten möchte, kann sich an die
Leitende Notfallpsychologin Sabine Dückers, Telefon 0211. 89-25435,
E-Mail sabine.dueckers@duesseldorf.de, oder an den Leiter der Ambulanz
für Gewaltopfer Ullrich Pasch, Telefon 0211.89-95368, E-Mail
ullrich.pasch@duesseldorf.de, wenden. Die angegebenen Telefonnummern
sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr
erreichbar.
Damit folgt die Stadt einer Bitte des Landesinnenministeriums, das alle
Kreise und kreisfreien Städte um Unterstützung gebeten hat. Im Rahmen
der Psychosozialen Notfallversorgung waren bereits am Tag des Ereignisses
unter der Leitung der Notfallpsychologin in Kooperation mit dem
PSU-Team (PSU = psychosoziale Unterstützung) der Düsseldorfer Feuerwehr
und der Düsseldorfer Notfallseelsorge 25 Personen im Einsatz.
Weitere zehn standen auf Abruf bereit. Sie haben sich gemeinsam mit
den Duisburger PSU-Kräften hauptsächlich um die Betreuung der Betroffenen
und der eingesetzten Hilfskräfte gekümmert und standen bis in
den frühen Morgen und an den darauffolgenden Tagen zu Gesprächen
zur Verfügung.







